Wissenschaft: Ausbildung - Gehirn - Zukunft - Seite 2
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Wie Stress das Gehirn schädigt Lernen unter Stress, nächtliches Arbeiten, ungesunde Lebensgewohnheiten schädigen die neuronalen Verbindungen zwischen dem präfrontalen Kortex und den anderen Gehirnbereichen. Bei Übermüdung oder unter intensivem geistigen oder körperlichen

Stress umgeht das Gehirn seine „höheren", rationalen, frontalen Schaltkreise — den „Generalmanager” —, der für Planung und Entscheidung zuständig ist. Es beginnt, primitivere Stimulus-Reaktions-Bahnen zu nutzen, mit der Folge, dass auf die täglichen Erfordernisse zunehmend ohne Nachdenken reagiert wird. Impulsive und kurzsichtige Entscheidungen sind das Ergebnis.
Wenn die planende Vernunftinstanz des Gehirns gewohnheitsmäßig umgangen wird —„offline” geht —, behindert das die Lernfähigkeit, es entstehen Verwirrung und Unentschlossenheit, Emotionen wie Angst und Zorn nehmen überhand. Die Sichtweise der Welt wird zunehmend negativ.
