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Vedische Studien
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THEMA: Die Prakritis der Haupt - Bewusstseins - Zustände

Die Prakritis der Haupt - Bewusstseins - Zustände 11 Jahre 10 Monate her #70



Original Message
Date: Thu, 30 Dec 2010
Subject: Prakritis und Bewusstseinszustände
To: Claus Götte

Lieber Claus,
Deine Charakterisierung der verschiedenen Beusstseinszustände mit
Hilfe der acht Prakritis halte ich für eine bedeutende Erkenntnis, die von allgemein wissenschaftlicher Bedeutung ist. Gerne würde ich diesen Text in das Darmstädter Wissenschaftsforum der Transzendentalen Meditation aufnehmen, das ich moderiere, und zwar in der Rubik vedische Studien. Ist das ok. Es würde mich
freuen von Dir hören.
Herzliche Grüsse
und eine erfüllende Zeit der Stille wünscht Dir
Dein
Bernd
Jai Guru Deva

Original Message
Date: Thu, 31 Dec 2010
Subject: Prakritis und Bewusstseinszustände (deutsch und englisch)
From: Claus Götte

Lieber Bernd, wie schön, von dir zu hören. Gerne sende ich dir hier als Anlage meine Arbeit über die "Prakritis als eindeutiger Indikator für den Hauptbewusstseinszustand vom Tiefschlaf bis BC und Krischnabewusstsein". Ich habe es heute überarbeitet, erweitert und optimiert.

Seit März 2007 arbeite ich an dem Thema "Prakritis als eindeutiger Indikator für die Hauptbewusstseinszustände vom Tiefschlaf bis Brahman- und Krishnabewusstsein". Nun ist der Text fertig. Die Prakritis zum Traumbewusstsein (1. Erde; 2. Wasser) hat Maharishi nicht ausdrücklich genannt, und so habe ich es indirekt aus der Systematik der anderen Prakritis geschlossen. Alle anderen 11 Bewusstseinszustände vom Tiefschlaf bis zum Krischnabewusstsein hat Maharishi mit Bezug auf die beiden vorherrschenden Prakritis so benannt, wie ich es in meiner Arbeit angegeben habe. Die Namen der Bewusstseinszustände bis Brahmanbewusstsein, sowie Krishnabewusstsein stammen von Maharishi. Den 9. bis 11. Zustand hat Maharishi nur indirekt benannt ("Brahman consciousness, BC, with manas in first place and akasha second" etc.). Den Ausdruck "Manas" Brahmanbewusstsein für den 9. Bewusstseinszustand (usw. für den 10. "Buddhi" BC; und 11. "Ahamkara" BC) fand ich passend. Besonders faszinierend ist, dass Maharishi sogar die Physiologie der Naturgesetze der Vishvadevas beschreibt. In ihrer feinstofflichen Physiologie herrscht Akasha vor, ohne dass sie erleuchtet sind, während beim Menschen im Zustand der Erleuchtung, Einheitsbewusstsein, Akasha im Körper vorherrscht.


Alles Gute für das neue Jahr! Jai Guru Dev Claus Claus Götte
Friedenspalast Uedem


Die Prakritis der Hauptbewusstseinszustände
von
Claus Götte, Purusha, Friedenspalast Uedem, Dezember 2010

Zusammenfassung:
In Vorträgen aus den Jahren 1969- 1972 bringt Maharishi alle Bewusstseinszustände konsequent mit den acht Prakritis (Erde, Wasser, Feuer, Luft, Raum, Geist, Intellekt und Ego) in Verbindung. Jeder einzelne Bewusstseinszustand, vom Tiefschlaf bis zum Brahmanbewusstsein und darüber hinaus, wird in unserer Physiologie durch jeweils zwei vorherrschende Prakritis charakterisiert, die wiederum vom Groben (Erde, Wasser usw.) bis ins Feinste (Intellekt, Ichbewusstsein) reichen. So finden die fortschreitend feineren Bewusstseinszustände ihre Entsprechung und Charakterisierung durch die Dominanz zunehmend feinerer Prakritis im Körper.


1. Prakritis: Die acht vedischen Elemente der Natur

Prakriti ist Sanskrit und heißt Natur. Alle acht Prakritis oder Grundelemente der Natur - Erde, Wasser, Feuer, Luft, Raum, Geist, Intellekt und Ego - bilden eine Einheit und bleiben auch in ihrer manifestierten Phase stets auf das Engste verbunden. Sie entwickeln sich aus Para Prakriti, der transzendentalen Schöpferkraft, zunächst Ahamkara, das kosmische Ego als das feinste der acht Prakritis. Aus Ahamkara bildet sich Buddhi (Intellekt), aus Buddhi bildet sich Manas (Geist), danach Akasha (Raum), Vayu (Luft), Agni (Feuer), Jala (Wasser) und Prithivi (Erde), immer eines aus dem anderen.

Ein Tag Brahmas, des Schöpfers (ein Schöpfungstag), wird Kalpa genannt (mit einer Länge von 4,32 Mrd.Jhr. nach der vedischen Zeitrechnung). Am Ende jedes Kalpa, wenn die Schöpfung sich wieder in ihren Ursprung der Einheit, der Supersymmetrie des Einheitlichen Feldes zurückzieht, verschmelzen die Prakritis und mit ihnen die ganze Schöpfung und wird zu Purusha, der ewigen transzendentalen Einheit. Das ist Pralaya, die große kosmische Nacht zwischen zwei Kalpas (Schöpfungstagen).

Entsprechendes gilt auch für die Dauer eines kleinen Pralaya zwischen zwei Manvantaras (Evolutionsabschnitte). Ein Kalpa ist in 14 Manvantaras (mit je 308,448 Mio.Jhr.) untergliedert; dazu kommt noch einer Zeit der Morgendämmerung der Schöpfung von 1,728 Mio.Jhr. In jeweils zwei Manvantaras entwickeln sich alle Lebewesen im Durchschnitt um einen ganzen Bewusstseinszustand weiter. In dem einen Manvantara erfolgt die Erfahrung größerer körperlicher Dichte, während in dem nächst folgenden Manvantara die Vergeistigung dieser Erfahrung stattfindet, um den nächsthöheren Bewusstseinszustand zu verwirklichen.

Zusammen mit Para-Prakriti und Purusha gibt es also insgesamt zehn Grundelemente der Schöpfung, und sie alle finden ihren Ausdruck in den zehn Mandalas des Rig Veda, der Verfassung und des Urklangs des Universums:
1. Mandala: Para Prakriti, Mother Divine, die Göttliche Mutter
2. Mandala: Prithivi, Erde
3. Mandala: Jala, Wasser
4. Mandala: Agni, Feuer
5. Mandala: Vayu, Luft
6. Mandala: Akasha, Raum
7. Mandala: Manas, der denkende Geist
8. Mandala: Buddhi, der unterscheidende Intellekt
9. Mandala: Ahamkara, Ego, das Ichbewusstsein
10.Mandala: Purusha, das ewige, transzendentale Sein des Kosmos

Zwischen Para-Prakriti und Purusha (zwischen dem 1. und 10. Mandala des Rig Veda) findet das gesamte Schöpfungsgeschehen statt. Während ihre Einheit in ewiger Stille stets vollständig bestehen bleibt, drückt die göttliche Maya (die Schöpfungsillusion) alle Möglichkeiten des Lebens während der Dauer eines Schöpfungstages (Kalpa) aus.

Die fünf etwas gröberen Prakritis (Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum) heißen die fünf Mahabhutas und bilden die äußere Welt, welche unseren Sinnen zugänglich ist, während die drei feineren Prakritis (Manas, Buddhi und Ahamkara) die inneren, himmlischen Welten der Devas bilden, die uns erst dann zugänglich werden, wenn wir mit dem TM-Sidhi-Programm und den TM-Fortgeschrittenentech­niken unsere innere Sinneswahrnehmung ausgebildet haben. Dies geschieht durch den Glorifizierungsprozess während der Entwicklung vom Kosmischen Bewusstsein [CC] zum Gottesbewusstsein [GC]. Wenn die greifbare Glückseligkeit dieser wachsenden lichtvollen Erfahrungen der feinsten Schöpfungsebenen, unser Leben durchdringt, ist das das wundervollste und ekstatisch-beseligendste, was es im Leben gibt. Diese Entwicklung kommt dann im Einheitsbewusstsein [UC], als dem Normalzustand, zur Ruhe. Die Liebe zu allen Geschöpfen wächst mit unserem Bewusstseinszustand also solange, bis sie unbeschränkt und unendlich wird. Das ist die Erfüllung des Lebens.

Das wichtigste der acht Grundelemente (Prakriti) ist für uns heutige Menschen AGNI, das Feuerelement, dessen volle Entwicklung in uns bereits begonnen hat, ohne jedoch zu dominieren, und das uns schließlich zur Erleuchtung führen wird. Im gewöhnlichen Wachbewusstsein und auch im Träumen und Schlafen, dominieren die gröberen Elemente Wasser und Erde im menschlichen Körper, während all die sechs anderen, feineren Elemente noch in der Minderheit sind. Sobald das dritte Element, Agni, voll entwickelt ist, erfahren wir Kosmisches Bewusstsein, und danach, wenn Agni sich in uns weiter verfeinert (durch Maharishis TM-Sidhi-Programm und den TM-Fortgeschrittenentechniken), werden wir Gottesbewusstsein entwickeln, den höchst glückseligen Zustand, in dem wir alles im Universum in seinem feinsten, himmlischen Wert wahrnehmen.

Agni, als das grundlegende Naturgesetz der Verdauungskraft in uns, welches Ojas für die zunehmende Verfeinerung unserer Physiologie erzeugt, ist daher für uns alle von allergrößter Bedeutung. Lasst uns Agni, d.h. unsere Verdauungskraft auf all ihren Ebenen, stets fördern und stärken, denn dadurch fördern wir direkt unser Wachstum zum Zustand der Erleuchtung. Um Agni zu stärken, hat Maharishi uns den sehr konkreten Rat gegeben, jeden Tag vor dem Mittagessen einen halben Teelöffel frisch gepressten Ingwersaft zu uns zu nehmen (aus einem Stück frischer Ingwerwurzel; kein Pulver), vermischt mit einer Prise nicht raffiniertem Tafelsalz und ein wenig Honig. Damit fördern wir unseren Agni und machen ihn glücklich.

Wir leben heute in einer Zeit, in der viele Leute schon seit über 40 Jahren die Transzendentale Meditation ausüben und seit fast 35 Jahren das TM-Sidhi-Programm. Damit wächst die Zahl der Erfahrungen höheren Bewusstseins, und so ist es nun an der Zeit, einen Überblick zu geben über die vorherrschenden Prakriti (Grund­elemente) in den verschiedenen Bewusstseinszuständen.

2. Die Prakritis in den einzelnen Stufen der Bewusstseinsentwicklung

Unser Bewusstsein "wie wir uns selbst erleben", "wie wir uns fühlen", "wer wir sind" hat seine Entsprechung im Zustand unserer Phy­siologie, unseres Körpers und unseres Nervensystems, welches der körperliche Träger des Bewusstseins ist. Es herrscht immer eine Entsprechung zwischen Körper und Geist: Selbst wenn wir nur rein theoretisch daran denken, in eine Zitrone zu beißen, zieht sich im Mund schon alles zusammen. Oder anders herum: Wenn unser Körper gut in Schuss ist, dann ist das auch gut für unser Bewusstsein.

Unser Körper besteht biologisch aus den Zellen, und diese wiederum aus Molekülen und Atomen. Auf diese Weise beschreibt die moderne Wissenschaft die Bausteine der Schöpfung. Die Vedische Wissenschaft kennt acht Grundelemente der Schöpfung, also auch des menschlichen Körpers.

Die acht Prakritis oder Grundelemente bzw.Grundprinzipien, aus denen alles besteht sind :
1. Erde (Prithivi), das Feste
2. Wasser (Jala), das Flüssige
3. Feuer (Agni), das Flammende
4. Luft (Vayu), das Gasförmige
5. Raum (Akasha), der Weltäther
6. Geist (Manas), "das, was denkt"
7. Intellekt (Buddhi), "das, was unterscheidet"
8. Ego (Ahamkara), das Ichbewusstsein

Die Reihenfolge 1-8 geht vom gröbsten bis zum feinsten.

In den gewöhnlichen heute am häufigsten verbreiteten Bewusstseinszuständen besteht der Körper hauptsächlich aus den gröberen Elementen Erde und Wasser. Mit fortschreitend höherem Bewusstsein verfeinert sich dann der Körper, und das charakterisiert die Vedische Wissenschaft durch das Vorherrschen zunehmend feinerer Prakritis (vedische Elemente).
Stets sind alle Elemente im Körper lebendig. Die beiden dabei vorherrschenden Elemente kennzeichnen immer eindeutig den jeweiligen Zustand, in dem wir uns befinden:

1. Zustand: Tiefschlaf

"Erde" ist das vorherrschende Element, während die anderen Elemente alle schlafen. Dies ist der Zustand mit dem Minimum an Bewusstsein; er ist für den Körper äußerst erholsam.

2. Zustand: Traumbewusstsein

"Erde" ist das vorherrschende Element, und "Wasser" steht an zweiter Stelle. Unsere Wahrnehmungen und Taten in diesem Zustand sind in der Regel nicht real (in Bezug auf das Wachbewusstsein).

3. Zustand: Wachbewusstsein

"Wasser" ist das vorherrschende Element, und "Erde" steht an zweiter Stelle. Maharishi sprach davon, dass das Erd-Element unser Körperbewusstsein aufrechterhält, während das Wasser-Element dafür sorgt, dass das nächsthöhere Element (Agni) sich entwickelt, denn jedes Element fördert immer das nächsthöhere. Agni ist für das menschliche Leben von allerhöchster Bedeutung; es kommt schließlich im Gottesbewusstsein zur höchsten Blüte, indem es dort das (nächsthöhere) Luft-Element Vayu fördert.

4. Zustand: Transzendentales Bewusstsein
(TC, Transcendental Consciousness, oder Turiya [mit langem i; englisch: tureeya], der vierte Zustand )

Agni (Feuer) ist das vorherrschende Element, und Akasha (Raum) steht an zweiter Stelle. Dieser Zustand tritt ein, wenn wir im kosmischen Bewusstsein meditieren. Unsereins hat noch die Elemente des Wachbewusstseins (Wasser und Erde) während der Meditation im Körper, der sich aber schon spürbar verfeinert: Schon 1970 schrieb Dr. Keith Wallace seine berühmte Doktorarbeit darüber, dass sich der Körper während der Ausübung der TM so deutlich verändert, dass im wissenschaftlichen Sinne hier von einem neuen Bewusstseinszustand gesprochen werden muss: Transzendentales Bewusstsein. – Maharishi hierzu: "Das Akasha-Element bewirkt, dass wir unsere transzendentale Selbstbewusstheit bewahren."

5. Zustand: Kosmisches Bewusstsein
(CC, Cosmic Consciousness)

Agni (Feuer) ist das vorherrschende Element, und Vayu (Luft) steht an zweiter Stelle. Dies ist der Zustand der Erleuchtung, in dem wir Tag und Nacht das reine, transzendentale Licht unseres höheren Selbst (Atma) erfahren. Wir sind Zeuge unserer Aktivität sowie unserer Träume, und wir haben nachts vollständigen Wachschlaf. Wir stehen plötzlich "hinter den Dingen" und erfahren uns als getrennt von allem, was außen geschieht. Unser Selbst hat sich zu seinem absoluten Wert entwickelt, während unser Körper und unsere Wahrnehmung sich noch in den Begrenzungen der relativen Welt befinden.

6. Zustand: Gottesbewusstsein
(GC, God Consciousness oder verfeinertes kosmisches Bewusstsein)

Vayu (Luft) ist das vorherrschende Element im Körper, und Agni (Feuer) steht an zweiter Stelle. Unsere inneren fünf feinstofflichen Sinne haben sich geöffnet, und wir können nun alles im Universum wahrnehmen (hören, sehen, riechen, schmecken, fühlen), sei es nah oder fern. Nichts bleibt uns mehr verborgen, ohne dass wir in der Lage wären, unsere Fähigkeiten zu missbrauchen. Wer einmal erleuchtet ist, der verliert die Fähigkeit, Fehler zu machen oder jemandem zu schaden; und wer nicht erleuchtet ist, der ist nicht in der Lage, alles vollständig richtig zu machen. Das Vayu-Element (Luft) hält die Trennung zwischen unserer transzendentalen Innenwelt und der höchst verfeinert wahrgenommenen Außenwelt aufrecht. Im Gottesbewusstsein haben wir die himmlische Wahrnehmung (und können nun z.B. ohne Probleme mit unserem Schutzengel und den Devas kommunizieren). Alle diese verfeinerten Fähigkeiten entwickeln sich heute bereits in uns ganz allmählich Tag für Tag mit dem TM-Sidhi-Programm und den TM-Fortgeschrittenentechniken.

7. Zustand: Einheitsbewusstsein
(UC, Unity Consciousness, das Bewusstsein der Einheit)

Akasha (Raum) ist das vorherrschende Element, und Vayu (Luft) steht an zweiter Stelle. Während Akasha im 4. Zustand an zweiter Stelle stand, wo es unsere transzendentale Selbstbewusstheit bewahrte, steht Akasha hier im Körper an erster Stelle und ermöglicht das Bewusstsein der Einheit. Jeden Gegenstand, den wir wahrnehmen, erkennen wir nun im vollen Wert unseres transzendentalen Selbstes. Diese Wahrnehmung der Einheit ist eine Leistung des feinsten Intellekts, also unseres höchst entwickelten Unterscheidungsvermögens. Hier wird die absolute Harmonie des Lebens verwirklicht.

8. Zustand: Brahmanbewusstsein
(BC, Brahman Consciousness)

Das ist die erste Ebene des sich verfeinernden Körpers, da unsere Physiologie nun [nach der absoluten Selbst-Erfahrung in CC und der absoluten Wahrnehmung in UC] als letzter Aspekt in uns anfängt, durch zunehmende Verfeinerung dem Absoluten zuzustreben). Akasha (Raum) ist das vorherrschende Element, und Vayu (Luft) steht an zweiter Stelle (wie im Einheitsbewusstsein, weshalb im Sanskrit beide Zustände, der 7. und der 8., "Brahmi Chetana" heißen). Der Körper ist hier allerdings feiner als im 7. Zustand, und der Anteil der gröberen Elemente im Körper (Erde, Wasser, Feuer) nimmt deutlich ab. Die "Erkenntnis der Einheit in jeder Wahrnehmung" hat sich gegenüber dem 7. Zustand, UC, vollkommen verändert: Während wir im Einheitsbewusstsein die Einheit ausschließlich mit demjenigen Objekt erfuhren, welches wir gerade wahrnahmen, haben wir diese absolute Einheit im Brahmanbewusstsein ständig mit allem um uns herum, nah oder fern. Daher hat sich unsere Wahrnehmung hier zu seinem absoluten Wert entwickelt, während sich im Kosmischen Bewusstsein unser Selbst bereits zu seinem absoluten Wert entwickelt hatte. Damit befindet sich nun alles in unserem Leben in seinem absoluten Wert - außer dem Körper. Der verfeinert sich nun immer mehr in den folgenden Zuständen, einfach durch die fortgesetzte Praxis des vollständigen Transzendierens zweimal täglich.

9. Zustand: Manas-Brahmanbewusstsein

Das ist die 2. Ebene des sich verfeinernden Körpers. Manas, das 6. Element, der denkende Geist, herrscht im Körper vor, und Akasha steht an zweiter Stelle. Wer diesen hohen Zustand über dem normalen Brahmanbewusstsein erreicht, kommt garantiert ins Guiness Buch der Rekorde. - Es ist überliefert, dass die erleuchteten Gopis (Krishnas Gespielinnen in Vrindavan) vor 5200 Jahren diesen Zustand erreicht hatten.

10. Zustand: Buddhi-Brahmanbewusstsein

Das ist die 3. Ebene im sich verfeinernden Körper. Buddhi (7. Element, der feinste Intellekt) herrscht im Körper vor, und Manas steht an zweiter Stelle. Dieser Zustand ist einzigartig. Shri Radha, die von allen Gopis am höchsten Erleuchtete, die von Krischna Verehrte, hatte diesen Zustand erreicht.

11. Zustand: Ahamkara-Brahmanbewusstsein

4. Ebene im sich verfeinernden Körper. Ahamkara, das 8. Element, das Ichbewusstsein (feinstes Ego) herrscht im Körper vor. In diesem Zustand ist unser Körper im Höchstmaß verfeinert, als ein Lichtkörper auf der feinsten Ebene der Schöpfung, weit jenseits eines sogenannten himmlischen Körpers (celestial body). Beispiele liegen dafür zurzeit nicht vor, und so werden Freiwillige gesucht, die uns berichten können, wie sich das anfühlt, wenn man schon ziemlich göttlich geworden ist und nur noch eine einzige menschliche Fähigkeit beibehalten hat: Dass man nur einen Gedanken zur Zeit denken kann, einen nach dem anderen (wenn auch mit himmlisch hoher Geschwindigkeit).

12. Zustand: Krishnabewusstsein.

Reines Bewusstsein herrscht jetzt im Körper nicht nur vor, sondern es hat sogar jede letzte, feinste Spur der acht Elemente im Körper in absolutes Sein transformiert. Maharishi: "This is a body made of absolute being." Zur Allwissenheit des Brahmanbewusstseins im 11. Zustand kommen hier nun auch die körperliche Allgegenwart und die göttliche Allmacht hinzu. Im Krishnabewusstsein, auf dem absoluten Höhepunkt jeglicher Entwicklungsmöglichkeit, ist man zwar immer noch ein Individuum, aber in Augenhöhe mit dem Schöpfer, dessen höchstes Ziel nun erreicht wurde, ein Wesen zu erschaffen, das ihm gleich ist und unendlich viele Gedanken zur selben Zeit denken kann, eine Qualität, die kein Wesen sonst erreicht. Wenn wir dann am Ende sehen, dass die Schöpfung tatsächlich vollkommen ist und nichts hinzuzufügen ist, dann können wir sogar unsere individuelle Persönlichkeit transzendieren und im Mahasamadhi eins werden mit Gott, so wie Guru Dev und Maharishi es uns allen vorgemacht haben. Dann sind wir wieder eins mit der Quelle allen Seins. Krishna hatte in seiner irdischen Inkarnation als achter Avatar vor 5200 Jahren in Vrindavan einen absoluten Körper und Krishnabewusstsein; er wird als Verkörperung der Transzendenz verehrt und als Inkarnation des transzendentalen Aspektes Vishnus.

3. Die Physiologie der Naturgesetze: Vishvadevas

Nun noch ein Wort zum himmlischen Körper, den wir Menschen im Brahmanbewusstsein (8. Zustand) haben können. Die Vishvadevas unter Indra, dem König der Götter , haben einen himmlischen Körper, der ohne Begrenzungen ist und der so weit reicht wie das Naturgesetz, dem sie vorstehen, damit sie an jedem Ort im Universum über ihr Naturgesetz wachen können. In diesem Körper herrscht das Element Akasha vor, und die vier niederen Elemente Erde, Wasser, Feuer, Luft sind vollständig verfeinert und nur noch "in Samenform" vorhanden, welche als letzte Spur der relativen Welt notwendig ist, damit der Deva in seiner Welt tätig werden kann. Unendliche Harmonie und reines Sattwa herrscht bei ihnen vor.
Doch Moksha, die spirituelle Befreiung vollständiger Erleuchtung gibt es für die Vishvadevas nicht, da ihre Lebenswirklichkeit durch ihre himmlische Wahrnehmungsfähigkeit von permanenter Glückseligkeit erfüllt ist, weshalb es ihnen schwer fällt, die Augen zu schließen und zu transzendieren (was aber notwendig wäre, um Moksha zu erlangen). Daher nehmen sie manchmal eine menschliche Geburt an, um höchstes Wissen (Moksha) zu verwirklichen (so wie Bhishma, der achte der Vasu Devas und Sohn der Ganga Devi; oder Karna, Sohn von Surya und Kunti; oder die fünf Pandavas: Yudhishthira, Arjuna, Bhima, Nakula und Sahadeva, die alle in alten Zeiten schon einmal als Indra über die Vishvadevas herrschten).

Dank Maharishis unendlichem Wissen steht uns das alles offen. Alles, was wir brauchen, ist das Vertrauen, ihm zu folgen, und der tiefe Wunsch, sein Wissen umzusetzen und zu verwirklichen. Denn letztlich sind zur Erleuchtung (als ein Beispiel) nur drei Dinge nötig: der tiefe Wunsch nach Weiterentwicklung; die Einstellung, dienstbar zu sein; und ein erleuchteter Meister. Dann erfahren wir, dass wir selber ein Teil von Mutter Natur sind, die uns an die Hand nimmt und uns durch alle Stufen der Erleuchtung führt.

Möge der Maharishi-Effekt noch in unserer Zeit das Sattwa (die aufbauende Kraft) in der Welt überwiegen lassen. Nur 8300 Yogische Flieger an einem Ort sind für die heutige Weltbevölkerung notwendig, um das ganze Weltbewusstsein im natürlichen Gleichgewicht zu halten. Wir werden es erleben.

Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 11 Jahre 8 Monate her von admin. Begründung: bessere Lesbarkeit des Textes

Aw: Die Prakritis der Haupt - Bewusstseins - Zustände 11 Jahre 9 Monate her #102


Von: Norbert Jonas

Maharishi Mahesh Yogi
The field of “glow” - the celestial field of Gods
audio tape from 1959

MAHARISHI: ...We see before us great extension of the universe,
so many worlds here and there. We begin to wonder whether man like
us or beings or life exists in those parts or not. The almighty
creator wouldn’t create anything without meaning.

So, what is spreading in this unlimited universe is different
innumerable strata of creation. We could describe it in short:
gross strata of creation and subtle strata of creation.

Gross strata of creation means where earth element is predominant.
Subtler strata of creation (is) where water element is predominant.
And in the creation where earth element is predominant there would
be millions of worlds pertaining to millions of strata where earth
element would be predominant.

Predominance of earth element means from 50% to 100% earth element.
And other 50% other four elements. So predominance of earth element
means innumerable strata ranging from 99% and then coming on to
50%. There will be innumerable worlds where the earth element will
be predominant.

Likewise there would be innumerable worlds representing different
strata of creation where water element is predominant. Innumerable
worlds like that representing different strata of creation where
fire element would be predominant. Like that where air element
would be predominant and like that where akasha tattva would be
predominant. This is the whole extension of the universe ,
unlimited, unthinkably big, extended to - we could say - infinity.

The creation where the akasha tattva is in predominance is in
this field - the subtlest field of creation. And because all this
field is the field of glow, all the creation that there is - the
body and all that is there - the body of the people who live here,
the beings residing here, their bodies are celestial bodies, made
of all light - thatglow which you experience in your meditation.

The whole creation is of that glow. The houses that are there, they
are built out of that glowmaterial. As we on earth having earthly
bodies make use of the earth to build our houses, they make use of
that celestial matter of which their bodies are made - glow, made
of all light.

Nearest to imagine would be houses built out of glass bricks, and
the man made of that glass - all celestial. This is the field of
celestial body, celestial life. This is the field of Gods. All the
innumerable Gods, the stories that we hear, come from this field.

Somewhere in the creation there exists a world of celestial life
and that is that field where akasha tattva is in predominance.

When we say that there are worlds of different intensity of life,
gross and subtle, then even our experience of meditation shows that
there is within us that field of glow which we are counting here
to be the world of celestial life.

That you have experienced within yourself, when the mantra goes off
and you get to the most subtle state of vibration, that field of
glow, and that within yourself, which is the field of celestial life.

In its pure state it might be existing in some part of the
universe, but again in its pure state it exists within us as a
particular subtle strata of our own existence. And therefore by
getting in tune with that more and more we get directly tuned to
that field of Gods in different strata of the universe.

You have heard the saying that all that there is in the universe is
within man. And that is it. The subtlest strata of our existence,
that state of glow that we experience, is the field of God. And
from there comes to us the direct communion with those celestial Gods.

And this is what Christ said, “the Kingdom of heaven is within
you”. Certainly it is somewhere in the universe, the life where
there is no suffering, no sin, all happiness and bliss. In its pure
state that celestial life of heaven exists somewhere in the
universe, but apart from that and in addition to that, it exists
within ourselves also. The more we get tuned to it, the more we
become like it - more celestial, more powerful.

This through your practice you know by your own experience. And
those who have not experienced that glow,don’t try to experience
it. Trying it won’t come! We don’t have to try to get on to that.
The most natural way is just start on the mantra and take it as it
comes, then go and come and go and come. Naturally you become used
to what is there in all these fields. And naturally you begin to
feel that which we call that field of akasha tattva or the field
of the glow and then the ananda that lies at the basis of it...
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