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Interdisziplinäre Studien
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THEMA: Absolute, bewusstseins-bezogene Zahlen

Absolute, bewusstseins-bezogene Zahlen 4 Jahre 4 Monate her #833

Die Zahlen, die wir mit dem Taschenrechner berechnen, mit denen wir Rechnungen schreiben, Bilanzen erstellen, Statistiken aufstellen, Messungen durchführen, etc. sind nicht geeignet unser Leben zu ordnen, die Gesundheit und Langlebigkeit des einzelnen sicher zu stellen, Verwaltung und Management zu optimieren , eine ideale Gesellschaft und den Frieden in der Welt zu verwirklichen Trotz technischem Fortschritt ist gegenwärtig das Leben des einzelnen und der Gesellschaft weit davon entfernt ideal zu sein. Welches Wissen fehlt oder wird noch nicht genutzt?
Nur einige wenige Denker des 20. Jahrhundert haben erkannt, dass die Zahlen, die wir in der numerischen Mathematik, in Wissenschaft und Technik, in der Wirtschaft und im Finanzsektor benutzen ungeeignet sind eine geordnetes Leben gemäß den Naturgesetzen zu führen und haben deshalb ordnungstiftende Zahlensysteme entwickelt. Die Absoluten Zahlen von Maharishi Mahesh Yogi sind ein solches Zahlensystem. Andere haben erkannt, dass in antiken Kultur wie z.B. im alten Rom solche Zahlen benutzt wurden.
Ram-Rom.jpg

Was können wir von alten Kulturen über ordnungstiftende Zahlen lernen?
Welche Ansätze bewusstseinsbezogener Zahlen gibt es in unserer Zeit?




Original-Nachricht
Betreff: Ram und Rom
Datum: Sat, 12 Jul 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Kiefer, Peter"

Liebe Freunde,
alles Gute zu Guru Purnima 2014.

Mit der beigefügten Schautafel möchte ich Euch auf die Beobachtung hinweisen, dass die römischen Zahlen als symbolische Darstellungen der von Maharishi beschriebenen vedischen Strukturen der Ganzheit angesehen werden können.

Anscheinend hat die römische Zivilisation vedische Wurzeln wie bereits die phonetische Ähnlichkeit von Rom und Ram nahelegt. Ram steht in der vedischen Kultur für höchste Intelligenz

Ihr seid herzlich eingeladen Eure Gedanken zu diesem Thema im Darmstädter Wissenschaftsforum zu veröffentlichen, als ein intellektueller Beitrag zur Verwirklichung einer idealen Gesellschaft durch die Belebung höchster Intelligenz (Ram Raj)

Unmittelbare Erfahrung (Yoga) und zahlenmässige Durchdringung (Sankhya) der Wirklichkeit sind gleichwertige Vorgehensweisen, die zum selben Ziel führen.


Jai Guru Deva


----Original-Nachricht

Betreff: Ram_Rom
Datum: Mon, 14 Jul 2014
Von: Eberhard Brandhuber
An: "Dr.Zeiger"

Jai Bernd
wie konnte dann in Rom der Vatikan entstehen?

Namaste
Brahmanhuber


Original-Nachricht
Betreff: AW: Ram_Rom
Datum: Tue, 15 Jul 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Eberhard Brandhuber"

Lieber Eberhard,
interessanter Punkt auf den Du hinweist:
> Aus dem imperium romanum wurde die römisch-katholische Kirche.
d.h. die organisierende Kraft von Rom wurde "katholisch" d.h. wörtlich
"allgemeingültig".<

Wobei dieser Prozess immer noch nicht abgeschlossen ist. denn aus heutiger
Sicht sieht es so aus, als ob die Entwicklung der Menschheit
in den letzten 2000 Jahren überwiegend in Richtung globaler Vereinheitlichung geht
(Kolonialisierung, UN, Globales Land des. Weltfriedens)

Auf einen starken Kulturimpuls, der irgendwo auf der Erde entsteht aber für die gesamte Menschheit bedeutsam ist, wirken deshalb immer Kräfte ein, die diesen Impuls so verändern, dass seine globale Assimilation gefördert wird.

Nach Ansicht der Historiker bestand der Kulturimpuls Roms in der Automatisierung
der Staatsverwaltung aber mit einer einseitigen Tendenz zur Auslöschung des
Motors der persönlichen Entwicklung, dem Ego.

Diese einseitige Tendenz eines global wichtigen Impulses musste verschwinden.
Das geschah zunächst durch die germanische Völkerwanderung
(Stärkung der Emotionalität)
und das Christentum (Stärkung der Nächstenliebe).i

Was in der römischen Kirche (Vatikan) erhalten blieb war die "staatstragende" Kraft von Rom , die bis heute noch wirksam ist aber immer menschenfreundlicher werden muss.

Die Erneuerung der vedischen Kultur bringt einen weiteren regulierenden Faktor ins Spiel: "die Welt ist eine Familie"

Mit Gruss
Bernd
jai guru deva


Original-Nachricht

Betreff: Fw: Maharishi on "mine"
Datum: Tue, 15 Jul 2014
Von: "Peter Kiefer"
An: <Dr.Zeiger>


From: Margot Suettmann
Sent: Monday, July 14, 2014
Subject: Maharishi on "mine"

"…The thing is, when we say this is "my home", "my family", "my city", "my country", then, that "my" also applies to "my World" and "my Universe". The Reality is, it is equally "my World" and "my Universe" as it is "my Country" and my "Family". So why should we create divisions between that which is ours and give priority to one over the other? Today Education must develop Unity Consciousness, the highest level of human Awareness that does not create divisions in what is ones own and sees everyone and everything as an inseparablepart of ones Self. In this Supreme State of Consciousness we can never do harm to another and we spontaneously live Vedic Teaching (which is Universal and in all Faiths), "Vasudaiva Kutumbakam ~ The World Is My Family".

~ Maharishi Mahesh Yogi


Original-Nachricht
Betreff: AW: Ram_Rom
Datum: Wed, 16 Jul 2014
Von: Wolfgang
An: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd,
was ist das für eine interessante Zahlentabelle?
Liebe Grüße Wolfgang


Original-Nachricht
Betreff: AW: Ram_Rom
Datum: Wed, 16 Jul 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: Wolfgang

Lieber Wolfgang,
schön von Dir zu hören.
Es geht darum einen selbst-bezogen Umgang mit Zahlen zu begründen und zu kultivieren, der die schädlichen Nebenwirkungen des bisherigen einseitig relativen Umgangs beseitigt. Maharishi hat deshalb bewusstseinsbezogene,
Absolute Zahlen begründet und sie als Strukturen der Ganzheit veranschaulicht.

Beschäftigt man sich damit, stellt man fest, das das Thema schon in den alten Kulturen insbesondere auch in der römischen angegangen worden ist. Unsere Kultur muss erst noch dieses Niveau erreichen.

Unser Verständnis von Zahlen bedarf der qualitativen Erweiterung.


Herzlichst Dein Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: AW: Ram_Rom
Datum: Wed, 16 Jul 2014
Von: Wolfgang
An: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd, würdest Du Du mir bitte die einzelnen Zeichen der Zahlen des Absoluten etwas erläutern?
Liebe Grüße Jai Guru Dev Dein Wolfgang


Original-Nachricht
Betreff: AW: Ram_Rom
Datum: Wed, 16 Jul 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: Wolfgang
Lieber Wolfgang,

Deine Begeisterung ist verständlich, denn der Schritt von den begrenzen
zu den unbegrenzten Zahlen ist überfällig in der Mathematik.
Auch auf diesem Gebiet hat Maharishi Pionierarbeit geleistet.
Seine Darstellung der 10 Strukturen der Ganzheit findest Du
hier:
www.globalgoodnews.com/education-news-a....rt=11961847844563398
www.globalgoodnews.com/education-news-a....rt=11963557745577520
www.globalgoodnews.com/education-news-a....rt=11963557745577520


Gerne etwas Mee(h)r dazu
Dein Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: AW: Ram_Rom
Datum: Fri, 18 Jul 2014
Von: Wolfgang
An: "Dr.Zeiger"

Danke! Jai Guru Dev
Wolfgang


Original-Nachricht
Betreff: AW: Ram_Rom
Datum: Sun, 20 Jul 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: Wolfgang

Lieber Wolgang,

scheue Dich nicht nachhaken.

Du weisst ja:
nur wer fragt bekommt Antworten
und es gibt keine dummen Fragen
nur dumme Antworten


Original-Nachricht
Betreff: AW: Ram_Rom
Datum: Sun, 20 Jul 2014
Von: Wolfgang
An: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd,
vielen herzlichen Dank. Das ist sehr lieb von Dir. Ich bin leider noch nicht dazu gekommen, mir die Links anzuschauen und zu studieren. Mich haben die graphischen Darstellungen der Maharishi-Zahlen sehr inspiriert, worüber ich gerne mehr höhren würde.
Liebe Grüße
Jai Guru Dev
Wolfgang


Original-Nachricht
Betreff: AW: Ram_Rom
Datum: Mon, 21 Jul 2014
Von: Dr.Zeiger
An: Wolfgang

Lieber Wolfgang,
die graphischen Darstellungen sind meine "wörtliche Übersetzung" der Worte Maharishis in geometrische Figuren. Das müsste diskutiert werden. Verblüfft hat mich die Übereinstimmung mit der Form der römischen Zahlen. Theoretischer Hintergrund sind die Kegelschnitte. Auf jeden Fall freue es ich mich, wenn Dir dazu was einfällt.
Herzlichst
Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht

Betreff: Absolute Zahlen
Datum: Wed, 06 Aug 2014
Von: "Detlef Eichler"
An: Dr.Zeiger

Lieber Bernd,
habe gerade im Forum zum THEMA: Absolute, bewusstseins-bezogene Zahlen eine Eingabe gemacht, dass in den 3 Links Deiner Nachricht vom 16 Jul 2014 der 3. Link ist mit dem 2. Link identisch. Hier ein neuer Link, der den gesamten Vortrag von Maharishi enthält:

press-conference.globalgoodnews.com/arch...vember/07.11.25.html

Ausserdem bitte ich Dich zu erklären, wie die absoluten Zahlen in Maharishis Vedischer Wissenschaft / Vedischer Mathematik definiert sind.


Herzliche Grüße und Jai Guru Dev
Detlef

Original-Nachricht

Betreff: AW: Absolute Zahlen
Datum: Sat, 09 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"

Lieber Detlef,
vielen Dank für Deine Link-Korrektur zu den 10 Strukturen der Ganzheit,
Ich habe sie in das Forum übernehmen.
Im Internet fand ich drei ausführliche Texte über Maharishis Absolute Zahlen mit Referenzen zu den Originalarbeiten Maharishis, und hoffe, dass sie eine gute Grundlage für eine tiefgründige Diskussion dieses Beitrags Maharishi zur Entfaltung der organisierenden Kraft sind.
Die Texte haben folgende Internet-links
www.mum.edu/pdf_msvs/v07/number.pdf
kevincarmody.com/math/maharishimathsummaries.pdf
pcorazza.lisco.com/papers/MVS/mvsResearchInfinite.pdf

Maharishis Absolute Theorie der Ordnung ist viel zu wenig bekannt und bleibt deshalb noch weitgehend ungenutzt.

Ich freue mich deshalb sehr über Deine spezifischen Beiträge bzw. Fragen zu diesem Forschungs-Thema.am Verbindungspunkt von moderner und vedischer Wissenschaft
.

Herzliche Grüsse
Bernd
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 4 Jahre 3 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Transzendentale Quelle römischer Kultur 4 Jahre 4 Monate her #834

Die formale Übereinstimmung der ersten 10 römischen Zahlen mit den 10 vedischen Strukuren der Ganzheit von Maharishi Mahesh Yogi ist verblüffend. Dies kann als Hinweis angesehen werden, dass die römische Kultur auf einer Staatsordnug basierte, die über ein absolutes Zahlensystem die transzendentale Realität des Bewusstseins im kollektiven Bewusstsein belebte.
ArminRieble_1.jpg

Gibt es Hinweise auf eine solche Deutung der römischen Zahlen in den überlieferten Dokumenten der lateinischen Literatur?
Durch welchen Mechanismus wird die ordnende Wirkung der römischen Zahlen in der Gesllschaft wirksam und trägt so zu einer Automatisierung der Verwaltung bei?

Pionierarbeiten zur Beantwortung dieser Fragen stammen von dem Lateinlehrer Armin Rieble. In Zusammenhang mit seiner Unterrichtstätigeit war A. Rieble aufgefallen, dass in der lateinischen Dichtkunst insbesondere bei Catull und Ovid eine enge Beziehung zwischen Wort und Zahl besteht. Anscheinend versuchten die antiken Dichter dadurch Aussagen von zeitloser Gültigkeit zu schaffen, dass sie ihre Worte in ein absolutes, ordungsstiftendes Zahlengefüge einordneten.

Das führte Armin Rieble auf ein Forschungsprogramm zur Bestimmung der transzendentalen Quelle der römische Kultur und ihrer bedeutenden Vertreter. Mehr als 20 Jahre lang hat sich A. Rieble mit den zahlenbezogenen Aspekten der römischen Kultur beschäftigt und ist dabei zu grundlegenden, für unsere Zeit bedeutsamen Erkenntnissen gekommen, die er im Internet unter www.decemsys.de/ vorstellt. Daraus hier einige Erkenntnisse in den Worten von A. Rieble:

1. Im Zentrum des römischen Staates steht ein sinnstiftendes Zahlensystem, das auch in der lateinischen Literatur angewandt wurde. Die Verteilung der 7 römischen Zahlzeichen I, V, X, C, L, M im Alphabet sowie ihre Bedeutung stellt eine exakte Ordnung dar / + 14 = 21

2. Im römischen Zahlensystem steht die Bedeutung einer Zahl in einem logischen Zusammenhang mit allen übrigen Zahlen. Für das Verständnis des Sinngefüges der Zahlen sind bestimmte Denk- und Rechenprinzipien erforderlich wobei die Zahlenverhältnisse eine bedeutende Rolle spielen.

3. Aus dem Sinngefüge der Zahlen schöpfte der römische Staat die zur Verwaltung der Gesellschaft erforderliche organisierende Kraft. Der oberste Staatskult Roms bestand aus einer Dreiheit von Gottheiten Iuppiter, Iuno und Minerva. Alle Zahlen sind eine Entfaltung der göttlichen Dreifaltigkeit und umgekehrt wird die Bedeutung dieser Gottheiten wird durch Zahlenzusammenhänge gestützt.

4. Die Zahlen, die den einen Gott in drei Personen am deutlichsten und unmittelbarsten darstellen, sind 13 und 31. Diese beiden Zahlen sind konstitutiv für RO-MA (17+14=31 – 12+1=13), wenn man das Wort in zwei gleiche Hälften teilt. ROMA selbst also ist Programm.



Original-Nachricht
Betreff: Absolute Zahlen und moderne Kultur
Datum: 11 Jul 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "ag.rieble"


Sehr geehrter Herr Rieble,
Ihre Internetpräsentation www.decemsys.de/ hat mich sehr inspiriert.

Die Sprache der Chemie, die mich seit jungen Jahren beschäftigt, drängt ebenfalls
nach einer Deutung durch figurative Zahlen. Buckminster Fuller (Synergetik) und Peter Plichta (Primzahlkreuz) haben auf diesem Gebiet Pionierarbeit geleistet.
Meine Gedanken in diese Richtung sind durch die Drei-in-Eins-Logik von Gottard Günther inspiriert, wie er sie in den 1950er Jahren in dem Büchlein "Bewusstsein der Maschinen" dargestellt hat.

Als ich in den 1960er Jahren als Chemiestudent die Quantenmechanik kennen lernte, glaubte ich lange Zeit, dass durch die damit gegebene absolute Begründung alles gesagt sei . Erst durch das Studium der Sanskritliteratur des alten Indiens ist mir seit den 1980er Jahren schrittweise klar geworden, dass natürliche Sprachen, geometrischen Formen, und die Zahlen im Bereich des Bewusstsein untrennbar verwoben sind. Der für die vedische Kultur charakteristische Bezug zur transzendentalen Realität erscheint dort durchgängig als dynamische Einheit der Dreiheit von Beobachter(Rishi = Seher), Beobachtungsvorgang(Devata =Intelligenz) und Objekt der Beobachtung(Chhandas = metrischer Fluss). Die Epoche, in der diese Kultur ihre Blüte hatte, wird in Indien als Herrschaft von König Rama bezeichnet (Ram Raj).

Nach dem was Sie herausgefunden haben, gründet sich die römische Kultur ebenfalls auf der lebendige Beziehung von Unendlichem und Endlichem. Die phonetische Verwandtschaft von Ram und Rom kann als Indikator dafür angesehen werden.

In unserer Zeit scheint durch die Verbindung der quantenmechanischen Unbegrenztheit mit den Begrenzung der klassischen Physik erneut eine solche Kultur möglich zu werden. Meine biophysikalischen Forschungen zur Licht-Materie Wechselwirkung in den 1990ern führten mich schlisslich in den 2000er Jahren zu einem transzendentalen Verständnisses der Chemie, das ich in zwei Aufsätzen im Veda Magazin zusammenfassen konnte: www.vedamagazin.de/

Was Sie über die römischen Zahlen schreiben hat nach meinem Verständnis nicht nur eine präzise chemische Bedeutung, sondern ist richtungsweisend für die Weiterentwicklung unserer modernen Kultur. Das ergibt sich aus der figurativen Deutung der ersten 10 Zahlen des Dezimalsystems wie es die beigefügte Schautafel illustriert. Die römischen Zahlen objektivieren demnach sowohl in ihrer Form als auch in ihrer Sequenz die absolute Drei-in-Einem Realität des Bewusstseins als
I = Linie V = Kegel und X=Doppelkegel.


In der Hoffnung auf einen weiteren Gedankenaustausch zu diesem Thema
verbleibe ich mit herzlichem Gruss
Ihr Bernd Zeiger


Original-Nachricht
Betreff: zum Begriff "transzendental"
Datum: Wed, 16 Jul 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble"


Sehr verehrter Herr Rieble!
vielen Dank, dass Sie sich Zeit für eine Antwort genommen haben, trotz knapper Zeit.

Die Chemie so darzustellen, dass der Bezug zur göttlichen Ordnung sichtbar wird,
wie sie uns von den alten Kulturen als Offenbarung überliefert wird, ist ein beständiges Anliegen von mir. Jeder Fortschritt auf diesem Gebiet ist aber letztlich eine Gnade. Auch das Entstehen der Quantenmechanik wurde von ihren Pionieren in diesem Sinne gesehen wie die Texte belegen die der kürzlich verstorbene H.-P. Dürr in den 1990ern unter dem Titel "Physik und Transzendenz" herausgegeben hat.

Die Quantenphysiker verstehen den Begriff "transzendental" im Sinne von Immanuel Kant als Bedingung dafür, dass Erfahren und Erkennen überhaupt möglich sind, also als Kennzeichen der uneingeschränkten Potentialität aus der durch bestimmte Einschränkungen das Konkret-Aktuelle hervorgeht.

Das Potentielle ist in quantenmechanischer Sprechweise der Grundzustand (Vakuum) also der einfachste, unspezifische Zustand der Ordnung, aus dem sich die angeregten Zustande durch spezifische Einschränkungen ableiten. Diese Einschränkungen sind die Naturgesetze, die ausserhalb menschlicher Willkür wirken, also der Wille Gottes sind. Quantenphysikalisch gesehen gibt es somit eine universelle mathematische Ordnung, die sich auf gesetzliche Weise in unendlich vielen Zustände der Ordnung ausdrückt. Das unspezifische Potential der Ordnung ist transzendental bezüglich aller möglichen spezifischen Zustande der Ordnung was auch so ausgedrückt werden kann, dass es der transzendentale Zustand der Ordnung ist.

Nach meinem Verständnis besteht der Beitrag der Chemie in der Erkenntnis, dass der transzendentale Zustand der Ordnung auch für den Übergang von einem spezifischen Zustand zum anderen verantwortlich ist d.h. der transzendentale Zustand ist nicht nur der Grundzustand(Vakuumzustand) alles Seienden (bzw. der Zustand des Sein) sondern auch das Heim aller Naturgesetze, d.h. das Heim aller Impulse kreativer Intelligenz, die dafür verantwortlich sind, dass ein Zustand der Ordnung in einen anderen übergeht.

Da sich all das als "Wissen" bzw. "Erkennen" im Bewusstsein abspielt d.h. in einem Bereich wo Subjekt, Objekt und deren Wechselbeziehung zusammen wirken ist der transzendentale Zustand auch die einfachste Form von Bewusstsein wo Subjekt, Objekt und Wechselbeziehung identisch sind. Die Quantenphysik nennt das den Zustand der Selbstwechselwirkung. Dieses "reine" Bewusstsein ist transzendentales Bewusstsein. Durch den Bewusstseinsbezug hat alle Wissen immer auch eine persönliche Komponente.


Soweit einige Gedanken zum Begriff "transzendental".

Mit herzlichem Gruß
Ihr Bernd Zeiger


Original-Nachricht
Betreff: Kreis
Datum: Mon, 04 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble"

Lieber Herr Rieble,
es hat mich wirklich sehr gefreut, dass Sie einige Berürungspunkte zu meinen Veda Magazin Aufsätzen erkennen.. In diesen Aufsätzen wird vieles nur angedeutet was ausführlich erläutert werden müsste. Dazu gehört die zyklischen Zahlenstruktur aufgrund der 3-in-1 Wechselwirkung, aber das haben Sie in Ihrer Internetpräsentation so klar formuliert, dass es immer wieder eine Freude ist, das zu lesen.

Ich könnte mir vorstellen, dass Sie in den Gedanken von Peter Plichta mehr Berührungspunkte finden. Plichta hat mit seinem Primzahlkreuz den Rückbezug zur Dreiheit erstmals wieder als Ordnungsprinzip des Dezimalsystems herausgearbeitet. Es darf aber nicht vergessen werden, dass unser Dezimalsystem das Erbe alter Kulturen ist, deren überlieferte Schriften der Ausdruck einer hochentwickelten Wissenschaft vom Bewusstsein sind, für die Null (Unmanifestes) und Dreieinigkeit(Selbstwechselwirkung) zentrale Begriffe sind.

Was den von mir benutzen - Altes-mit-Neuem-verbindendende - Denkansatz rechtfertigt, ist die unter Quantenmechanikern beliebte Erkenntnis: "das Älteste ist das Modernste." D.h. Zu jedem Zeitpunkt existiert die Erinnerung an das ewige, unbegrenzte Sein in Form der selbst-rückbezüglichen Eigendynamik. Die Quantenmechanik nennt das Vakuumfluktuationen und beschreibt sie graphisch als ständig stattfinden Kreisschluss aus Schöpfung und Vernichtung.

Die dauerhaften Erkenntnisse der modernen Zeit kommen also aus derselben Quelle und haben dasselbe Ziel wie die der Alten. Schon rein optisch verbindet die Kreisstruktur die uralten Erkenntnisse mit den modernen: So geht Gotthard Günther von der Rückkopplungsschleife der Regelungsvorgänge aus (Kybernetik) und die Quantenmechanik beschreibt die Eigendynamik von Ganzheiten durch unitäre Transformationen.d.h. abstrakte Drehungen; insbesondere ist die zeitliche Entwicklung das Resultat einer bestimmten unitären Transformation.

Wenn Sie daraufhin weisen, dass einzig und allein das vollständiges Wissen der Göttlichkeit (Brahm) zur Verwirklichung der Einheit im Labyrint der Vielheit führt, dann entspricht das auch meiner Lebenserfahrung. Die Freiheit von der Bindung an die Materie (Objekt, Natur) ist der 1. Schritt zur Erneuerung der Materie (Objekt,Natur) aus dem Geist.

Das Göttliche in seiner persönlichen Form ist der Lehrmeister auf diesem Weg und ist Anfang und Ende und das Ganze. Schon in der Kindheit werden anscheinend bereits die Weichen gestellt in welcher Form wir das Göttliche verehren .Bei mir war es ein Reclam Heft mit der Übersetzung der Bhagavad Gita das meinem Leben die Richtung gab. Das Göttliche erscheint darin in drei Formen: als Schöpfer (durch Wissen), als Erhalter(der Entwicklung) und als Zerstörer(der Unwissenheit).

Ihre Worte sagen und geben mir sehr viel und ich bin froh, dass Sie einem weiteren Gedankenaustausch nicht abgeneigt sind.

Ihr Vorschlage Kristallklassen und -systeme bezüglich Zahlensummen und Primzahlfaktoren zu untersuchen halte ich für sehr fruchtbar.


Mit freundlichem Gruß
Ihr Bernd Zeiger


Original-Nachricht
Betreff: AW: Antwort; Plichta
Datum: Sat, 09 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble"

Lieber Herr Rieble,
Ihrer allgemeinen Einschätzung von Peter Plichta, seinen Leistungen und Grenzen, kann ich nur zustimmen. In den letzten 20 Jahren habe ich mir seine Werke - wegen der Chemie - wiederholt vorgenommen bin aber jedes mal zu einem ähnlichen Gesamturteil gekommen wie Sie.

Danke für den Hinweis auf den Text von Klaus Lang, der die chemischen Erkenntnisse Plichta`s gut zusammenfasst und vorsichtig weiterführt. Nach meinem Verständnis benutzen Plichta und Lang die Primzahlzwillinge aus dem selben Grund aus dem Sie die Faktorenwerte berücksichtigen, nämlich weil die vom Zahlensystem unabhängige Folge der Primzahlen ein universelles Bezugssystem bilden.

Meine Photokopien der Werke von Plichta hätte ich Ihnen gerne geschickt aber sie sind wegen eines demnächst anstehenden Umzugs in Kisten gepackt, die nicht mehr leicht zugänglich sind.

Wenn ich mich recht erinnere erwähnt Plichta zur Begründung der 3-in-1 Struktur auch die christliche Trinität ohne aber genauer darauf einzugehen.

Durch Einbeziehung von +1, 0, -1 in den Bereich der Primzahlen stellt Plichta einen Bezug zum Einheitskreis her, der einerseits die zyklische Struktur des Zahlenbereichs und andererseits über die Konstanten i, e und pi den Blickwinkelwechsels (abstrakte Drehung,) begründet. Letzteres ist für die Quantendynamik typisch (unitäre Transformationen). Hinweise auf den Einheitskreis im Zentrum des Primzahlkreuzes gibt Plichta in dem Vortrag www.plichta.de/illmenau/vortrag1.html

Ihre Deutung des Wegfalls der Ordnungszahlen 43 und 61 im Periodensystem chemischer Elemente interessiert mich sehr. Plichta gibt keine Begründung und K. Lang beschränkt sich auf die Auflistung von elementaren Fakten. Hoffentlich haben Sie die Zeit für eine Begründung im Rahm Ihres System, das mir sehr zusagt. Ich schätze und teile Ihr Bestreben nach Einfachheit.


Herzlichst Ihr Bernd Zeiger


Original-Nachricht
Betreff: AW: 43 und 61
Datum: Sun, 17 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble"

Sehr verehrter Herr Rieble
in dem Sie jetzt Ihre Methode der trinitarischen Zahlen auf die chemischen Elemente 43 und 61 angewandt haben (http//decemsys.de/system/modelle/43-61.htm) ist sie für mich als Chemiker noch durchsichtiger geworden. Hier ein erster chemischer Deutungsversuch Ihrer Analyse.
Damit Sie auf einen Blick sehen können warum und in welchem Sinne ich Ihre Methode für die Chemie so bedeutsam halte, habe ich eine Schautafel beigefügt, die meinen gegenwärtigen Erkenntnisstand in Form von absoluten Zahlen zusammenfasst:
Von der akademischen Chemie wurden das Periodensystem der chemischen Elemente einerseits und die Quantentheorie der Elektronensysteme andererseits genau erforscht. Empirie und Theorie stimmen sehr gut überein und besagen vereinfacht ausgedrückt, dass die innere Natur der 3 subatomaren Teilchen, aus denen Atome und Moleküle bestehen, sich exakt in der Struktur der verhaltensbestimmenden Elektronenhülle ausdrückt.
Was aus meiner Sicht die moderne Chemie jedoch nur unbefriedigend versteht, sind die Mechanismen chemischer Reaktionen . Diese Fragen versucht die chemische Kinetik zu beantworten. Der zentrale Begriff der chemischen Kinetik ist der Übergangszustand.
Meine Überlegungen (im Veda Magazin) ergaben, dass die folgenden vier Maßzahlen bei chemischen Transformationen eine entscheidende Rolle spielen 4 Transformations-Schritte, 7 Entwicklungsstufen, 9 Bestimmungsgrößen und 13 Entwicklungsphasen. Diese vier - in beigefügter Schautafel rot gekennzeichneten - Maßzahlen kennt die akademische Chemie nicht !!! Vielmehr resultieren diese Maßzahlen aus einer vergleichenden Betrachtung uralter Erkenntnisse zur Bewusstseinsentwicklung(Veda) mit modernen quantenmechanischen Ansätzen. Da diese absoluten Zahlen auch in Ihrer trinitarischen Methode auftreten, liegt es nahe nach einer verbindenden Brücke zu suchen.
Der Grundgedanke der mich dabei leitet, ist die Rolle der Übergangzustände(Lücken) in Entwicklungsvorgängen. Im Periodensystem der chemischen Elemente, das als Entwicklungsmuster verstanden werden kann, erweitern die Übergangselemente (Nebengruppenelemente) die von den Hauptgruppenelementen beschriebenen 8 Grundmuster des Verhaltens. Insbesondere vertiefen die "inneren Nebengruppenelemente" (Lanthanide, f-Block Elemente) das Entwicklungsmuster aller Nebengruppenelemente. In den Nebengruppen bzw. inneren Nebengruppen gibt es je ein instabiles Element, das als unmanifestes Übergangselement (Lückenelement) gedeutet werden kann. Diese beiden Lückenelemente haben die Ordnungszahlen 43 und 61. Dass diese beiden instabilen(radioaktiven) Elemente tatsächlich die stabilen Verhaltensmuster kontrollieren, bestätigt deren Position in der sequentiellen Entfaltung der Elemente: Element 43 teilt alle Übergangsgruppenelemente in zwei Gruppen die erste Gruppe umfasst 14, die zweite 28 Elemente, und das Element 61 teilt die Lanthanide ebenfalls in zwei Gruppen, die erste umfasst 4, die zweite 10 stabile Elemente.
Das passt zu Ihrer Analyse der gemeinsamen Transformationswirkung der beiden Lückenelemente 43 und 61, deren Summe besagt, dass die evolutionäre Gesamtwirkung beider Lückenelementen das Produkt von Manifestem (8) und Unmanifestem (13) ist. Auf diese Weise bekommt alles was Sie über die Zahlen 43 und 61 sagen einen entwicklungsbezogenen Sinn. Das Modell des Denzimalsystems wird zum Modell der Entwicklung in der Chemie.
Die natürliche Ordnung der Elemente im Periodensystem folgt der um 1 wachsenden Protonenzahl. Diese evolutionäre Sequenz der Elemente umfasst nicht nur stabile Elemente sondern auch instabile (radioaktive). Diese instabilen Elemente spezifizieren die innere (verborgene) Dynamik der Evolution .
Dass gerade das Element mit 43 Protonen das erste instabile Element ist und das Element 61 das zweite begründet ihre Methode letztlich über die Begrenzung der Evolution auf 7 Stufen (Perioden). Das singuläre Lücken-Element 43 (erste zweistellige Primzahl mit Quersumme 7) markiert die Ausweitung der elementaren 3-heit durch die schöpferische 4-heit und das singuläre Element 61 (zweite zweistellige Primzahl mit Quersumme 7) markiert die Ausweitung von der 1-heit zur der zyklischen (3+3)-heit. Das passt zu dem von Klaus Lange angegebenen Fakt, dass 43 die größte Neutronenerweiterungszahl für stabile Elemente ist und es 61 stabile Elemente gibt, die ausschließlich Neutronenerweiterungszahlen größer als 1 besitzen. Nach K. Lange sind die Primzahlen 43 und 61 der Schlüssel zur Radioaktivität.
Eine weitere Bestätigung Ihrer Methode ist, dass es genau 92 natürlich vorkommende Elemente gibt, also 81 stabile und 11 radioaktive (instabile) Elemente. Es sind die radioaktiven Elemente, die die innere Intelligenz der Materie in Form ihrer Ordnungszahlen sichtbar werden lassen (z.B. als Elemente 43 und 61) während in den 81 stabilen Elementen diese Intelligenz eingefroren ist und nur durch Betrachtung aller 81= 9x9 stabilen Elemente zusammen sichtbar wird.
Soweit meine erste chemische Deutung Ihrer Analyse der Zahlen 43 und 61.
Insgesamt eine chemische Bestätigung ihres Prinzips, daß das Dezimalsystem so beschaffen ist, daß einzelne Zahlen auch in mehrstelligen Zusammensetzungen ihre Grundbedeutungen bewahren.


Mit herzlichem Gruß
Ihr Bernd Zeiger


Original-Nachricht
Betreff: AW: Ergänzungen zu 43 und 61
Datum: Thu, 21 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble"

Lieber Herr Rieble,
auch für mich als Chemiker ist das was die akademische Chemie über Übergangszustände und Reaktionsabläufe lehrt, noch sehr unbefriedigend insbesondere deshalb weil chemische Reaktionen bisher nicht auf einfache eigenständige Prinzipien zurückführt werden konnten. Vielmehr muss nach vorherrschender Ansicht die Chemie letztlich auf Physik reduziert werden.

Tatsache ist auch, dass die Ablösung der üblichen Konzepte der chemischen Kinetik ein geistiger Prozess darstellt, der Zeit und Abstand braucht, weil sich durch ständiges Wiederholen diese Konzepte stark verfestigt haben. Deshalb habe ich nie eine akademische Lehrtätigkeit angestrebt und auch nur selten versucht meine Überlegungen publik zu machen. Die Kluft ist groß und jeder Versuch sie zu überbrücken hinterlässt frustrierende Erfahrungen wie sie P. Plichta immer wieder beschreibt, was aber auch nicht weiterbringt.

Angesichts dieser Situation bin ich zu der Überzeugung gelangt, dass das was realistischer Weise erreicht werden kann eine Art friedlicher Koexistenz der Weltbilder ist, auf der Grundlage gegenseitigen Respekts aber ohne Kompromisse des „lieben Friedens“ willen

Was mir geholfen hat und immer noch hilft ist das Studium der alten Sanskrit-Sprache und ihrer Literatur. In den alten Sprachen webt ein Geist, der weit über das hinausgeht was heute gedacht und gesagt wird und es hat mich sehr gefreut, dass es Ihnen gelungen ist, das auch für das Latein und die römische Kultur nachzuweisen. Das Bild das heute üblicherweise vom „alten Rom“ vermittelt wird, ist anscheinend ein ähnliches Zerrbild wie die akademische Darstellung von Verhalten der Materie.

Wenn ich auch Ihre "figurative" Analyse des Dezimalsystems noch nicht vollständig durchschaue, so zeigt mir doch das wenige was ich verstehe, daß es wichtig ist sich weiter damit zu beschäftigen, zumal es das Beste umfasst was Buckminster Fuller und Peter Plichta erkannt haben.
Es wäre wohl an der Zeit Ihre scheinbar unterschiedlichen methodischen Ansätze in ein formales Schema zu bringen, derart, dass der Deutungsrahmen für Zahlen genau abgesteckt wird.
Bald mehr zu Ihren neusten Überlegungen, für die ich mich auf herzlichste bedanke.
Mit freundlichem Gruß
Ihr Bernd Zeiger


Original-Nachricht
Betreff: absolute Kinetik
Datum: Fri, 29 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble"

Lieber Herr Rieble,
vielen Dank für die zahlreichen weiteren wichtigen Gedanken. Besonders beschäftigt hat mich Ihre Beobachtung, daß im 5x5 Palindrom die Zahlen 92 und 81 in einem Komplementaritätsverhältnis zueinander stehen.
Diese Beobachtung hat weitreichende Konsequenzen, denn in die Chemie steht bekanntlich die Zahl 92 für die natürliche Sequenz der Elemente im Periodensystem und 81 für die Anzahl der stabiler Elemente in der Nuklidkarte der Atomsorten. Mit dem Kreismodell der Dezimalzahlen als gemeinsamen Bezugsbereich werden Periodensystem und Nuklidkarte komplementär zueinander und die Zahl 5 gibt an, dass sich die Komplementarität auf die Struktur des Raumes bezieht und dabei vor allem auf die Relation "Aussen-Innen". Dazu noch einige Bemerkungen:
1. Das Periodensystem der chemischen Elemente ist die kompakte Darstellung des äusseren, ladungsbezogenen Verhaltens der Elemente, wobei es der Quantenchemie gelungen ist durch ein Aufbauprinzips dieses Verhalten auf die Schichtenstruktur der Elektronenhülle der Atome zurückzuführen. Daraus ergibt sich dann das spiralförmige bzw. kegelförmige Entwicklungsmuster des atomaren Verhaltens. de.wiskipedia.org/wiki/Alternative_Periodensysteme.
2. Der innere Aufbau der Atomkerne folgt einem eigenen Entwicklungsmuster, das in der Nuklidkarte dargestellt wird. de.wikipedia.oemikerrg/wiki/Nuklidkarte
Daß z.B. bestimmte Elemente radioaktiv sind, lässt sich nicht aus der verhaltensbestimmenden Elektronenhülle der Atome ableiten, sondern hängt mit der inneren Struktur der Atomkerne zusammen. Die Nuklidkarte gibt an wieviel Isotope ein Element hat und wieviel stabile Isotope es gibt. Das theoretische Verständnis der Nuklidkarte durch die Kernchemie steckt noch in den Anfängen.

Das Kreismodell der Dezimalzahlen bietet einen Ansatz Quantenchemie und Kernchemie einheitlich unter dem Blickwinkel der Entwicklung zu behandeln. Insbesondere wird der entwicklungsbezogene Sinn der dabei auftretenden Zahlenwerte, Zahlenverhältnisse und Zahlenmuster durch das Kreismodell festgelegt. Mehr über die daraus sich ergebenden chemischen Konsequenzen in dem beigefügten Text.

Es ist das Kreismodell der Dezimalzahlen, das die evolutionäre Bedeutung der Zahlen sowohl im Periodensystem als auch in der Nuklidkarte festlegt. Beispielsweise sind die Ordnungzahlen 43 und 61 dafür verantwortlich, dass die entsprechenden Elemente im Periodensystem das Verhalten von 3 mal 14 bzw. von 1mal 14 Elementen kontrollieren und andererseits in der Nuklidkarte je 14 Isotope.

Die Erhaltung des entwicklungsbezogenen Zahlensinns erlaubt die objektive Bestätigung des Kreismodells

Insgesamt macht die Anwendung auf die Chemie die evolutionäre Bedeutung des Kreismodells der Dezimalzahlen besonders anschaulich.


Weitere Überlegungen folgen.
Ihre Vorgehensweise bringt so viele Zusammenhänge ans Licht, dass ich mit der chemischen Deutung weit hinter her hinke.
Herzliche Grüsse
Ihr
Bernd Zeiger


Original-Nachricht
Betreff: 5x5 Palindrom
Datum: Mon, 01 Sep 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble"

Sehr verehrter Herr Rieble,
vielleicht gefällt Ihnen die beigefügte chemische Deutung des 5x5 Palindrom wobei ich ausgehend von gesicherten Fakten zu einer neuen Deutung der chemischen Zusammenhänge voranschreite.
Auffällig sind die aussagekräftigen Diagonalbeziehungen.sowie das Auftreten der bei Plichta so wichtigen Zahl 19 in unterschiedlichen Bedeutungen.
Herzliche Grüsse
Ihr
Bernd Zeiger


Original-Nachricht
Betreff: AW: strukturelle Parallelen
Datum: Tue, 09 Sep 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble"

Lieber Herr Rieble,
wieder vielen Dank für die zahlreichen wichtigen Hinweise und Anregungen, die mich einige Zeit beschäftigen werden. Heute nur einige Beobachtungen:

(1) Form und Inhalt:
Dem philologische Prinzip der Übereinstimmung von Form und Inhalt entspricht die Einheit von Name und Form im Sanskrit. Im "lautmalerischen" Sanskrit sind die einzelnen Laute (Phoneme) die "sinngebenden Atome". Das überträgt sich auf die ganze Sprachfamilie wo klanglich ähnliche Worte wie z.B. "Veda – Edda – Vesta – Wissen" eine verwandte Bedeutung haben. "Isotopie" ist die chemische Bezeichnung für die Bandbreite der Form bei ähnlichem Verhalten . Dazu eine kürzlich im Internet entdeckte Diskussion zahlwort.blogger.de/stories/464826/
Das Phänomen der Isotopie hat mir inzwischen geholfen eine chemische Interpretation der Zahlen 96 und 69 im 5x5 Palindrom zu finden. Wegen des Formen-Spielraums bei Atomen kann 96 als Massenzahl von Technetium angesehen werden d.h. als Summe der Protonenzahl 43 und der Neutronenzahl 53. Entsprechend ist 69 eine Neutronenzahl von Promethium (Element 61). Beides passt zur Deutung der Nebendiagonalzahlen 41 bzw. 14 als Zahl der Nebengruppenelemente bzw. stabilen Lanthanide. Obwohl 43 und 61 in der 5x5 Matrix explizit nicht auftauchen haben sie eine verborgene Steuerungsfunktion. Mit recht haben Sie diese beiden Zahlen genau untersucht. Zu erwähnen ist auch die besondere Funktion der Zahlen 2 und 8, die dreifach ist, weil sie sich auf Protonen, Neutronen und Sequenz-Lücken beziehen. Insgesamt liefert die Struktur des 5x5 Palindrom verblüffende Einsichten in die Komplementarität des Zusammenwirkens von Protonen und Neutronen. Beiliegend die entsprechend vervollständigte chemischen Deutung der 5x5 Matrix.
 
(2) Raum und Gegenraum:
In der Mathematik der Quanten gibt es das Konzept des Dualraums ("Gegenraum"). Ein im Internet zu findender Text von Dietmar Elbl mit dem Titel "Zahlen und Periodensystem"
www.zahlen.cc/dokumente/Zahlen%20und%20Periodensystem.pdf
sieht die radioaktiven Elemente als Gegenraum der stabilen Elementen und dringt (- vermutlich inspiriert durch P. Plichta -) bis zum Element 122 vor. Obwohl der Text die Elemente 43 und 61 als Sprungbrett benutzt, sind solche Extrapolationen doch fragwürdig, weil die "radioaktive Welt" viel umfassender sein kann als die Welt der stabilen Elemente. So haben moderne Kosmologen eine "dunkle Energie" entdeckt die prinzipiell nur zu 1/4 sichtbar aber immer zu 3/4 unsichtbar ist.
 
(3) Drehsinn:
Die Frage nach der Bedeutung der Zahl 2 in der Phasenregel bzw. in der Polyederformel wird von der akademischen Wissenschaft nie explizit gestellt und.die derzeit etwa 20 Beweise der Polyederformel geben darauf nur implizt eine Antwort.
www.ics.uci.edu/~eppstein/junkyard/euler/
Buckminster Fuller ist meines Wissens der erste ernstzunehmende Denker des 20. Jahrhunderts, der die Frage nach der eigenständige Bedeutung von Zahlen untersucht hat, insbesondere auch der Zweiheit wo er vier Arten unterscheidet
"Spin twoness-Duality twoness- Interrelationship twoness- Environmental twoness"
Zur Deutung der Zahl 2 im Euler´schen Polyedersatz durch Buckminster Fuller hier ein Zitat aus www.synearth.net/afullerex/77.htm
"All systems, Fuller explains, can be spun about a central axis. An axis has two poles (e.g., north and south), and thus at any given time, two vertices must be poles. Subtract the two poles from the total number of vertices to get a number exactly equal to the combined number of edges and faces. Simply stated, in Fuller's view, the permanent 2 represents two vertices which, as "poles of spinnability," should be subtracted from the total number of vertices to equalize the equation..."
Kreisbezoge trinitarische Zahlen schaffen eine Verbindung zwischen äusserem(formalen) und innerem (bewusstseinsbezogenem) Zahlenverständnis. Eine Lampe wird dadurch angezündet, die beide Seiten erhellt.

Herzliche Grüsse
Ihr Bernd Zeiger



Original-Nachricht
Betreff: Umkehrzahlen
Datum: Sun, 14 Sep 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble"

Lieber Herr Rieble
in Ihren aktuellen Überlegung zu den Umkehrzahlen sehe ich grundlegende Berührungspunkte zu der von mir im Veda Magazin untersuchten 3x3 Matrix, insbesondere weil 3x(3x3) = 9x9. Auf diesem Hintergrund beschreiben Umkehrzahlen die Reversibilität (Umkehrbarkeit) von Veränderungen im Bewusstsein, wenn es im inneren dynamischen Gleichgewicht ist(trinitarisches Kreismodell der Dezimalzahlen). Dazu einige Beobachtungen:

Chart 1 Formales zur 9x9 Matrix:
Ihre Umkehrzahlen treten als Indizes der Elemente quadratischer Matrizen auf (off diagonal elements) In der Hauptdiagonalen stehen die Elemente deren Indizes aus Paaren gleicher Zahlen bestehen 1,1, 2,2, 3, 3, . . .was als Selbstbezug bezeichnet werden kann.
Die Hauptdiagonale hat die Funktion einer Spiegelachse, die die Matrix-Elemente in zwei Dreiecke (ein oberes und ein unteres) aufteilt wobei die Indizes des einen Dreiecks die Umkehrung der Indizes des anderen sind.
Die Achsen senkrecht zur Hauptdiagonalen heissen Gegendiagonalen. Die Summe der Indizes in jeder Gegendiagonalen ist eine konstante Zahl, nämlich 3, 4, 5 , ...,. Diese Indexsummen definieren eine natürliche Ordnung der Gegendiagonalen. In einer 9x9 Matrix gibt es 15 Gegendiagonalen mit den Ordnungszahlen 3 bis 17.
Eine quadratische Matrix kann in Blöcke unterteilt werden. Durch die Matrixdarstellung der elektromagnetischen Feldstärke bekannt ist die Aufteilung in einen Zeilen- und Spaltenblock, einen zugehörigen quadratischen Block(Produktblock) und einen kleinen quadratischen Restblock.

Chart 2 Beziehung der 9x9 Matrix zum 5x5 Palindrom:
Die Zahlenpaare des 5x5 Palindrom sind in die 9x9 Matrix eingebettet, weil beide Strukturen auf der Paarbildung der Zahlen 1 bis 9 beruhen. wobei das Palindrom eine hoch symmetrische Auswahl von Zahlenpaaren ist.
In Übereinstimmung mit der chemische Deutung des 5x5 Palindrom führt das auf 3 Paaren von Gegendiagonalen, die ganz bestimmte Verhaltensmuster repräsentieren(die Ordnung der Gegendiagonalen ist in Klammern angegeben)
Gruppe I 14 - 41(5), 69 - 96 (15): kernnahes Verhalten (Nebengruppen des Periodensysrtems)
Gruppe II 26-62 (8), 48-84 (12) : Isotopie-Schwellenkriterien Neutron-Proton Zusammenspiel
Gruppe III 18-81(9), 29-92 (11) : kernfernes Verhalten (Hauptgruppen des Periodensystems)

Chart 3 Beziehung der 9x9 Matrix zum Doppelkegel von Rieble:
Die von Ihnen gewählte Deppelkegel-Symmetrie gibt den beiden Zahlenpaaren mit der Ordnung 3 eine Sonderrolle wobei deren Gegensätzlichkeit dadurch hervorgehoben wird, dass das eine Zahlenpaar die obere Spitze (Top) eines Kegels bildet und das andere Zahlenpaar die untere Spitze (bottom) des Kegel-Spiegelbildes. Dadurch entsteht ein Doppelkegel mit dem top bottom-Paar als den einfachsten Repräsentanten der gegensätzlichen Natur der Einzelkegel.
In vedischer Sicht entspricht das dem Gegensatz von Mond und Sonne.
Ihre Doppelkegelstruktur wirft ein neues Licht auf die Symmetrie des 5x5 Palindrom

Chart 4 Die Sonderrolle der Zahlen 43 und 61:

Die Umkehrzahlen führen zur Einsicht, dass die besondere Funktion der Zahlen 43 und 61 eng mit der inneren Struktur der 9x9 Matrix verknüpft ist. Die Sonderfunktion von 43 und 61 lässt sich durch eine Blockaufteilung der Gesamtmatrix sichtbar machen, die die symmetriebegründete Position der beiden Zahlen hervorhebt.


Soweit einige chemische Ergänzung zu Ihren wertvollen Erkenntnissen, die das bei Plichta und Buckminster Fuller fehlende Verbindungsglied.zur Ebene der Dreieinigkeit mit einschliessen.

Herzliche Grüsse
Ihr
Bernd Zeiger
Letzte Änderung: 4 Jahre 2 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Absolute, bewusstseins-bezogene Zahlen 4 Jahre 4 Monate her #835

Typisch für die ganzheitliche Betrachtung individueller Systeme bzw. Objekte ist die Unterscheidung von zahlnmnäßig exakt festgelegten und kohärent zusammenwirkenden inneren Komponenten. So beschreibt die Quantenmechanik Atome oder Moleküle als Felder mit einer kohärenten inneren Struktur, die durch charakteristische endliche Zahlen (Quanten) beschrieben wird.
Kohärentes Zusammenwirken ist letztlich immer Ausdruck der Selbst-Wechselwirkung des zugrunde liegenden Feldes. In den Stringtheorien sind schwingende eindimensionale Gebilde(Strings) die objektiven, lokalen Repräsentanten der Selbstwechselwirkung. Alle Freiheitsgrade der Stingtheorie sind Freiheitsgrade der Strings. Kennt man die Strings und ihre möglichen Zustände weiß man alles über das Universum. Deshalb hat der Quantenphysiker John Hagelin bereits Mitte der 1980er Jahre verblüffende zahlenmäßige Übereinstimmungen zwischen den damals entstandenen Stringtheorien und dem Rig Veda, der vedischen Verfassung des Universums, entdeckt.

StringRigVeda.jpg



Original-Nachricht
Betreff: Constitution of the Universe
Datum: Thu, 31 Jul 2014
Von: "Detlef Eichler"
An: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd,
herzliche Grüße aus Uedem.

Es geht um das Chart: "Modern Science and Vedic Science Reveal The Constitution of the Universe" (Constitution of India, pages 26-27). Mir ist folgendes aufgefallen:

Auf der einen Seite des Charts ist der vier-dimensionale Lagrangion L(4) Deren 64 String Felder korrespondieren (so das Chart) mit den 8 ersten Pādas der Richas 2-9 von Sukta 1 (Hilbert Space, Rishi).

Der sequentielle Ausdruck des L(4) ist in eine 8x8 Struktur hineingelegt worden, obwohl L(4) genau gesehen eine andere Struktur aufweist.

Nun schauen wir uns die entsprechende Stuktur auf der vedischen Seite des Charts an: Pāda 2.1 (8) Pāda 3.1 (8) Pāda 4.1 (8) Pāda 5.1 (8) Pāda 6.1 (8) Pāda 7.1 (8)
Pāda 8.1 (8) Pāda 9.1 (8) Die 8 Pādas sind unabhängig von einander. Sie formen keine sequentielle Struktur. Nach Pāda 2.1 folgt nicht Pāda 3.1. Diese Sequenz ist nicht erlaubt. Nach Pāda 2.1 muss Pāda 2.2 und dann Pāda 2.3 folgen. Das ist die von Rishi Madhuchchhandas geschaute Sequenz für Richa 2. Die Sequenz Pāda 2.1 + Pāda 3.1 + Pāda 4.1 + Pāda 5.1 + Pāda 6.1 +Pāda 7.1 + Pāda 8.1 + Pāda 9.1 ergibt keinen sinnvollen Ausdruck, ganz im Gegensatz zum sequentiellen Ausdruck L(4).

Auch die Struktur von L(4) bestehend aus 20 left movers (2, 6, 6, 6); 44 right movers (6, 6, 5, 3, 5, 3, 8, 8) kann in der vedischen Struktur nicht gefunden werden, da ja die 8 Pādas von einander unabhängig sind.

Was bleibt ist die Zahl 64. Das reicht aber nicht aus, um von einer direkten Entsprechung zwischen L(4) und den 64 Silben der 8 Pādas zu sprechen.

Die obigen Betrachtungen gelten in analoger Weise auch für Pāda 2 (Devatā, Operators) und Pāda 3 (Chhandas, States).


Was meinst Du dazu, lieber Bernd?

Alles Gute und Jai Guru Dev

Detlef


Original-Nachricht

Betreff: AW: Constitution of the Universe
Datum: Sat, 02 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"

Lieber Detlef,
vielen Dank für Deinen differenzierten Hinweis auf die vedische und quantenfeldtheoretische Sicht der Verfassung des Universums.

Deine Gedanken passen sehr gut zu dem gegenwärtig im Darmstädter Wissenschaftsforum diskutierten Thema "bewusstseinsbezogene absolute Zahlen". Absolute Zahlen benutzt Maharishi, um die Ordnungswirkung transzendentalen Bewusstseins intellektuell verständlich und dadurch theoretisch und praktische berechenbar zu machen insbesondere im gesellschaftlichen Bereich.

Auf dem Hintergrund der Absoluten Zahlen stellt sich mir der von Dir herausgearbeitete Unterschied zwischen dem Fluss der vedischen Hymnen einerseits und der formalen Struktur der Lagrangedichte für die fermionischen Freiheitgrade des 4D Strings andererseits folgendermassen dar:

Die fermionischen String-Freiheitsgrade entsprechen Orientierungen in der 4D-Raumzeit. Die Pada-Ordnung ist ein sequentieller Fluss der Sprache. Es gibt jedoch einen gemeinsamen Bezuugsbereich, den Bereich der absoluten Zahlen D.h.die zahlenmässige Ordnung ist eine bezüglich der unmittelbaren Wahrnehmung von Rishi Madhuchandas einerseits und der Struktur der Lagrangedichte andererseits der absolute Verbindungsbereich. Was auf der einen Seite sequentiell erscheint entspricht auf der anderen einem Netz von Beziehungen um umgedreht.

Durch den gemeinsamen Verindungsbereich sind die beide Darstellungen komplementär zueinander. Der selbst-bezogene Verbindungsbereich aber ist die eigentliche Realität um die es geht. Lagrangedichte und Rig Veda sind zu einem bestimmten Grad analoge Darstellungen der vereinheitlichten Realität.


Herzliche Grüsse
Dein Bernd
Jai Guru Deva

Original-Nachricht

Betreff: AW: Constitution of the Universe
Datum: Mon, 04 Aug 2014
Von: "Detlef Eichler"
An: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd,

danke für Deine Antwort!
Für mich gibt es in diesem Chart keine überzeugende Übereinstimmung zwischen den 8 Padas und L(4). Die Struktur der 8 ersten (oder zweiten oder dritten) Padas der Richas 2-9 ist zu unterschiedlich von der Struktur des L(4). Als John Hagelin die sequentielle L(4) Formel mit den 8 Padas verglichen hat, war es ihm wohl nicht klar, dass auf der vedischen Seite Pada 2.1 + Pada 3.1 + ... + Pada 9.1 (oder Pada 2.2 + Pada 3.2 + ... + Pada 9.2 oder Pada 2.3 + Pada 3.3 + ... + Pada 9.3) keinen sinnvollen vedischen Ausdruck ergibt. Die grammatische Struktur des ersten (oder zweiten oder dritten) Padas einer Richa passt in den meisten Fällen nicht mit der grammatischen Struktur des entsprechenden Padas einer folgenden Richa überein.

Hier noch ein weiterer Punkt. Auf der rechten Seite des Charts sind dreimal die selben L(10) und L(4) Formeln zu sehen, während auf der vedischen Seite des Charts dreimal unterschiedliche Ausdrücke zu sehen sind. Das ist auch keine überzeugende Übereinstimmung. Auf der vedischen Seite fehlt ein entsprechender Prozess. Hier gibt es keinen 64er Ausdruck, der durch Interpretion als Rishi, Devata und Chhandas die 192 Silben der Richas 2-9 erzeugt.


Herzliche Grüße und Jai Guru Dev
Detlef


Original-Nachricht
Betreff: upa-mana
Datum: Tue, 05 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"

Lieber Detlef,
Deine Beobachtungen sind völlig korrekt auch stimmen sie mit meinen eigenen Beobachtungen überein aber wir dürfen nicht beim Konstatieren einer unbefriedigenden Analogie stehen bleiben.

Die scheinbaren Schwachstellen im Vergleich von modernem und vedischem Wissen bestehen schon seit ca: 30 Jahren waren also Maharishi ebenfalls bewusst und sind deshalb ein Ansporn weiter zu forschen. Weil sich aber auf dem Gebiet der vergleichenden Forschung seit Maharishis Mahasamadhi nichts mehr getan hat, wurde von mir vor einigen Jahren das Darmstädter Wissenschaftsforum ins Leben gerufen, um den wissenschaftlichen Austausch in der Familie der Meditierenden zu fördern.

Du sprichst jetzt die Grundsatzfrage an, inwieweit der Vergleich zwischen modernem und vedischem Wissen ein gültiges Mittel der Wissensgewinnung ist und insbesondere die Frage unter welchen Bedingungen aus der zahlenmäßigen Übereinstimmung im Aufbau eines vedischen Ausdrucks einerseits und eines Ausdrucks der modernen Wissenschaft andererseits auf das Wirken derselben Prinzipien (Intelligenz) geschlossen werden kann. Ist ein solche Schlussfolgerung erlaubt dann sagen wir, es besteht Übereinstimmung zwischen vedischer und moderner Wissenschaft.

Idealerweise sollte eine solche Übereinstimmung derart sein, dass Struktur und Funktion in beiden Bereichen analog sind. Wie der Begriff "analog" präzisiert werden kann – ob äquivalent, isomorph, homolog – ist dabei zunächst noch offen.

Maharishi hat Gründe angegeben warum die Mantras des Veda analog zur Lagrangefunktion bzw. Lagrangedichte sind und die Brahmanas analog zum Hamiltonoperator. Die Analogie zwischen einem bestimmten Mantra (Richa, Sukta) und einer bestimmten Lagrangefunktion zu erkennen, erfordert auf jeden Fall gründliche Forschungsarbeit zumal die Lagrangefunktionen eines Bereichs meist noch der Entwicklung unterliegen. Man kann also in der jetzigen Situation nicht zu viel erwarten aber optimale Übereinstimmung sollte angestrebt werden.

Auf jeden Fall aber sollte die Logik solcher Vergleiche präzise gefasst, verstanden und genutzt werden. Meine Untersuchungen zum Vergleich von vedischem und modernem Wissen lassen sich so zusammenfassen:

1. Damit ein Vergleich exakt ist muss er sich auf Zahlen beziehen (notwendige Bedingung)
2. Werden aber Birnen mit Äpfeln also ganz unterschiedliche Bereiche der Realität verglichen sind absolute Zahlen gefragt (Mengenlehre)
3. Sind die verglichenen Bereich selbst-wechselwirkende Ganzheiten, dann werden bewusstseinsbezogene absolute Zahlen gebraucht wie sie Maharishi eingeführt hat.
Die Selbstwechselwirkung absoluter Zahlen liefert die Kriterien ob ein Vergleich zwischen modernem und vedischem Wissen sinnvoll ist (hinreichende Bedingung)
4. für den Übergang von der Zahlensprache (samkhya) zur Lautsprache(shabda) wird zusätzlich eine Zuordnungsvorschrift Zahl=Laut gebraucht.

Soweit einige prinzipielle Überlegungen. Deine Beobachtungen sind auf jeden Fall korrekt. Die Frage ist, was wir daraus lernen können.


Herzliche Grüsse
Dein Bernd
Jai Guru Deva

Original-Nachricht

Betreff: AW: Absolute Zahlen
Datum: Mon, 11 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"

Lieber Detlef,
hier noch kurz etwas spezifisches zu einigen Deiner Beobachtungen von John Hagelin`s stringtheoretischen Deutung der 1. Richa des Rig Veda. Deine Bemerkungen tragen viel zum Verständnis der Zusammenhänge bei, die sowohl von der vedischen als auch der stringtheoretischen Seite äusserst komplex sind.
Mein Verständnis dieser Zusammenhänge geht nicht wesentlich über das hinaus was uns Maharishi gelehrt hat und ich kann Dir deshalb sicher nicht viel Neues sagen:

1. Der Übergang vom Lagrange- zur Hamilton-Formalismus, der Hilbert-Raum, Operaoreren und Zustände unterscheidet, erscheint zunächst als Stilbruch, macht aber insofern Sinn als es darum geht den Rückbezug zum Samhita-Wert auch auf der Sukta-Ebene sicherzustellen.

2. Der Übergang von den Fermionen in 10 Dimension L(10) zu den freien Fermionen in 4 Dimensionen L(4) ist ein Schritt zu Differenzierung in der Beschreibung des Verhaltens von 8 auf 64 bei glaichzeitiger Kompaktifizierung der Dimensionen von 10 auf 4. Das passt recht gut auf den Übergang von der 1. Richs zur den Richa 2-9.

3 Der Begriff "freie Fermionen" korrespondiert mit der Zerlegung der Richas in einzelne Laute wobei die Grammetik keine rolle mehr spielt.

Soweit einiges was mir zu Deinen Beobachtungen noch eingefallen ist.


Herzliche Grüsse
Dein
Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht

Betreff: AW: Ten Mandalas
Datum: Sun, 24 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"

Lieber Detlef,
die Geschichte mit den 10 Mandala des Rig Veda verstehe ich so, dass dabei schrittweise Ganzheit(Absolute Zahl) aus Ganzheit(Absolute Zahl) hervorgeht.

Die Frage, die sich dabei stellt, ist: was ist die 1. Ganzheit mit der alles beginnt?.

Diese Frage hängt bei genauer Betrachtung wesentlich vom Bewusstseinszustand ab, denn der entscheidet welche Sequenz "logisch" ist.

In der Logik von Samkhya und Yoga beginnt alles mit der Stille reinen Bewusstseins(Purusha). Damit Purusha als Ganzes erhalten bleibt also nicht zerstört wird, muss die zweite Ganzheit von der ersten Ganzheit klar getrennt sein und darf keine Umwandlung(Geschöpf) der 1. Ganzheit sein sondern muss aus sich selbst entstehen. Die zweite Ganzheit muss also avyakta (unerschaffen) und mula (Wurzel) sein im Sinne der Gita maya-adhy-aksheeine prakriti ... Das erste was dabei geschaffen wird ist die Intelligenz bu-dhi.

In der Logik von Brahman (Veda Vyasa) stellt sich die Geschichte etwas anders dar
Die 1. Ganzheit ist Para-Prakriti, als die Ganzheit, die Dynamik und Stille in sich vereint. Diese Ganzheit trennt sich in zwei Ganzheiten: Dynamik (Prakriti) und Purusha(Stille). Was die Ganzheiten trennt ist Intelligenz. diese intelligenz schliest aber gleichzeitig die Fähigkeit ein Stille und Dynamik als Ganzheiten zu erhalten. Purusha(Stille) ist reine Subjektivität(Rishi) und Para-Prakriti ist reine Objektivität(Chhandas). Die gesamte verbindende dynamische Intelligenz kann deshalb mit Prakriti gleichgesetzt werden und besteht aus einer Sequenz von verbindenden Ganzheiten mit Para-prakriti und Purusha als begrenden Ganzheiten. Dass Prakriti aus 8 Ganzheiten besteht lässt sich auf verschiedene Weise begründen z.B. über die 3 Gunas und die daraus resultierende 4heit Dann grenzt das tamas-dominante, objektive Erd-Element an Para-Prakriti und das sattva-dominante, subjektive Ego an Purusha.


Was hältst Du von diesen Logiken?.
herzlichst Dein Bernd
jai guru deva


Original-Nachricht
Betreff: Nyaya Perspektive
Datum: Thu, 28 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"

Lieber Detlef,
die Antwort auf die Frage was in der Schöpfung(vishva) der primäre und damit wichtigste Wirkungsfaktor ist Purusha(Stille) oder Prakriti(Dynamik) könnte in Nyaya zu finden sein, d.h. in der 4-stufigen Transformationsdynamik in den Lücken(Abhava)
Die Transformation eine Zustands des Universums in einen anderen geschieht über die 4 Abhava:
Das 1.Abhava = Eintauchvorgang in 8 Spiralen = Prakriti(1)
führt zum 2. Abhava = Atyantabhava = Purusha
das 2. Abhava geht über in das 3.Abhava = Anyonabhava = Paraprakriti
und schliesslich geht das 3.Abhava über in die 8 Prakriti(2)-Spiralen des Auftauchens = 4. Abhava.
D.h. sinnvoll ist folgende Sequenz
vishva ... prakriti(1) ... purusha ...paraprakriti...prakriti(2)...vishwa
Zwischen Purusha und Paraprakriti ist kein Kollaps(Eintauchen,Rückbezug) bzw. ein doppelter (in sich geschlossener) Kollaps = ><
mit > = prakriti(1)= erde,....,ego
und < = Prakritti(2) = ego ...erde
weil beim Ein und Auftauchen dieselbe Sequenz durchlaufen wird nur in umgekehrter Richtung.
Kein Kollaps bzw doppelter Kollaps zwischen Purusha und Paraprakriti heisst jedes der 8 Prakriti bildet einen in sich geschlossenen Kreis
>< = <><><><><><><><>
und es gilt - per Tradition - die fixe Sequenz der 8 Prakriti des Veda zwischen
Paraprakriti und Purusha:
Paraprakriti . 2,3,4,5,6,7,8,9 . Purusha

Die Schlussfolgerung ist:
(1)wenn Vishwa (zum Zwecke der Evolution bzw. Transformation) kollabiert dann kollabiert es immer direkt zu Purusha
und nur indirekt zu Paraprakriti (nicht umgekehrt)
(2) Purusha und Paraprakriti sind immer reversibel über die 8 prakriti verknüpft.

Was fällt Dir dazu ein?
Herzliche Grüsse
Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: Aw: Nyaya Perspektive
Datum: Fri, 29 Aug 2014
Von: "Detlef Eichler"
An: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd,
auf Seite 167 von "Perfection in Education" werden die 8 Prakritis in der Natur des Atyanta-Abhava hergeleitet:
This phenomenom of three and one at the same time demonstrates the emergence of the three from Unity and submergence of the three into Unity with infinite speed.
Samhita (1) => Rishi (2) => Devata (3) => Chhandas (4) (emerging mode)
Samhita (1) <= Rishi (2) <= Devata (3) <= Chhandas (4) (submerging mode)
= 8 Prakritis of Atyanta-Abhava
Eight changing values of Prakriti and one non-changing value of Prakriti present 9 qualities of Prakriti in Atyanta-Abhava. This is the nature of the Ultimate Reality, the unmanifest Atyanta-Abhava in its self-referral singularity, uninvolved wakefulness - PURUSHA - whose nature (Prakriti) is changing and non-changing at the same time. The 8 changing values are called Apara Prakriti (Bhagavad- Gita 7.4), and the one non-changing value is called Para Prakriti (Bhagavad- Gita 7.5).
... This state of many values within Atyanta-Abhava has a name - Anyonya-Abhava
Das heisst: Anyonya-Abhava = 8 Prakritis + Para Prakriti
Wenn das 2. Abhava (Atyantabhava=Purusha) in das 3. Abhava (Anyonyabhava) übergeht, dann geht Purusha über die 8 Prakritis in die Para Prakriti über.
... This silent quality of witnessing the performance of the eight and non-performance of the ninth is the tenth quality of intelligence - Purusha - expressed in the tenth Mandala of Rk Veda.
Auf Seite 170 wird gezeigt, dass das Zentrum des Gaps (Atyanta-Abhava together with Anyonya Abhava) die 10 Mandalas 1-2-3-4-5-6-7-8-9-10 enthält. Damit ergibt sich: Anyonya-Abhava = Mandalas 1-9 and Atyanta-Abhava = Mandala 10
In Maharishis Apaurusheya Bhashya sind die ersten 8 Syllables von Mandala 1 (Para Prakriti) den 8 Prakritis Ego, Intellekt, Geist, Raum, Luft, Feuer, Wasser und Erde zugeorndet.

Alles Gute und Jai Guru Dev
Detlef


Original-Nachricht
Gesendet: Freitag, 29. August 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"
Betreff: AW: Nyaya Perspektive

Lieber Detlef,
vielen Dank für schöne Bestätigung der Nyaya-Perspektive durch Maharishi,
der alles auf den Punkt bringt.
Siehst Du irgend welche Diskrepanzen?.
mit Gruss zum Ganesh-Tag
herzlichst Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: Aw: AW: Nyaya Perspektive
Datum: Fri, 29 Aug 2014
Von: "Detlef Eichler"
An: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd,
in deinem vorigen E-Mail schriebst Du:
das 2. Abhava geht über in das 3.Abhava = Anyonabhava = Paraprakriti
Kein Kollaps bzw doppelter Kollaps zwischen Purusha und Paraprakriti

Im Buch Perfection in Education heisst es aber: Anyonyabhava = 8 Prakritis + Paraprakriti. Damit gibt es einen Kollaps zwischen Purusha und Paraprakriti. In der Graphik des Gap wird dieser Kollaps nicht gezeigt, da im Zentrum des Gap ja nur ein Punkt zu sehen ist.

Vom Kollaps in Ak und Rk weiss man, dass Stille (Purusha) und Dynamik (Para Prakriti) immer durch einen Kollaps der 8 Prakriti verbunden sind.

Die schöne Darstellung der 8 Prakritis und Para Prakriti im Atyantabhava löst aber nicht das Problem der Reihenfolge der 8 Prakritis.


Dass auf Paraprakriti (Mandala 1) die Erde (Mandala 2) folgt, verstehe ich nicht.
Alles Gute und Jai Guru Dev
Detlef


Original-Nachricht
Betreff: AW: Nyaya Perspektive
Datum: Mon, 01 Sep 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"

Lieber Detlef,
wenn Maharishi Anyonyabhava = 8 Prakritis + Paraprakriti setzt,
ist das nach meinem Verständnis nicht als Kollaps zu deuten sondern als ein reversibler Vorgang. Wäre eine irreversible Deutung sinnvoll, hätte Maharishi in der von Dir erwähnten Abbildung adyantabhav und anyonabhav nicht lückenlos zu einem Punkt verschmolzen.

Unter Kollaps verstehe ich analog zum Kollaps der Wellenfunktion einen halb klassischen irreversiblen Vorgang, während das was im Punkt der Stille geschieht eher vergleichbar ist mit der Heisbergbeziehung wo eine Lokalisierung automatisch durch eine Delokalisierung kompensiert wird. d.h. In der Stille wirkt das Klassische qualitativ anders als im Eintauch- und Auftauchvorgang, die als Kollaps zu deuten sind.

Warum Veda Vyasa auf Paraprakriti das Erdmandala folgen lässt, darüber kann auch
ich nur theoretisieren. Gerne diskutiere ich aber mit Dir die möglichen Pros und Kontras.

Mit Deiner Chart sprichst Du die Grundsatzfrage an was während der Naturvorgänge geschieht und was in unserem Geist geschieht, wenn grundlegende Schöpfungsebenen erreicht werden. D.h. endet eine solche Reduktion in der Stille des Purusha
oder in der Dynamik von Paraprakriti?

Die Antwort erfordert eine gründliche Untersuchung, denn es gibt zwei alternative Argumentationen:
(1) Auf dem Hintergrund der Erfahrung mit der TM bzw. in der Wissenschaft mit dem Dritten Hauptsatz nimmt die Stille schrittweise zu bis der Zustand völliger Stille erreicht ist. atyantabhava=Purusha
(2) Auf dem Hintergrund der Elementarteilchenphysik bedeutet Erforschung grundlegender Schöpfungsbereiche das Vordringen in Bereiche zunehmender Dynamik mit dem einheitlichen Feld als Bereich unendlicher Dynamik=Paraprakriti

Zur Lösung dieses Dilemma vergleicht Maharishi Situation (1) mit Yoga und die Situation (2) mit Karma Mimansa und findet die Antwort in Vedanta.und damit in der Identität Atma=Brahm
= dem Kreischluss einer Entwicklung die mit nyaya beginnt.


Sicher fällt Dir dazu noch einiges mehr ein. Das Thema lohnt eine Vertiefung.
Herzlichst
Bernd
jai guru deva
Letzte Änderung: 4 Jahre 3 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Absolute, bewusstseins-bezogene Zahlen 4 Jahre 3 Monate her #837

Samkhya – Zahl – ist Thema und Titel eines der 40 Bereiche der vedischen Wissenschaft vom Leben. Das Hauptwerk zu Samkhya stammt von Maharishi Kapila. Samkhya repräsentiert bzw. kultiviert die aufzählende Qualität der Intelligenz. Zahlen kennzeichnen die Haltepunkte, Fixpunkte, Ruhepunkte und auch Wendepunkte im Kontinuum der Wirklickeit. Im Unterschied zum kontinuierlichen Sprachfluss, sind Zahlen statisch, sie fliessen nicht.
Die Bhavad Gita beschreibt Samkhya als komplementär zu Yoga. Samkhya ist dieTheorie und Yoga die Praxis.
In Vers 5 von Kapitel 5 der Bhagavad Gita heisst es: Wer Samkhya und Yoga als Eins ansieht der sieht richtig. Nach Maharishi Mahesh Yogi bilden die 25 Kategorien von Samkhya 8 Gruppen parallel zu den 8 Gliedern von Yoga. Die Sanksrit Begriffe der 25 Kategorien von Samkhya und der 8 Glieder von Yoga erläutert Maharishi in seiner Darstellung der sechs Systeme indischer Philosophie im Anhang zu seinem Kommentar der Bhagavad Gita.

KapilaSamkhya.jpg

Die Frage stellt sich welche Beziehung zwischen Samkhya und Mahrishis Absoluten Zahlen besteht. Detlef Eichler ist dieser Frage nachgegangen und sieht folgenden Unterschied zwischen der 8fachen Prakriti (Dynamik der Natur) und Purusha(Stille) in Kapilas Samkhya und in Maharishis Vedischer Wissenschaft: "Während im Sāṁkhya die unmanifeste Mūla-Prakṛti und der Purusha immer getrennt sind (Dualität des kosmischen Bewusstseins), ist in Maharishis Vedischer Wissenschaft die unmanifeste Parā Prakṛti die Dynamik inherent in der Stille des Purusha. Parā-Prakṛti und Purusha bilden eine Einheit und drücken sich im Jīva aus. Im Gegensatz zu Sāṁkhya, wo die Mūla-Prakṛti leblos ohne Bewusstsein ist (nur der Purusha ist Bewusstsein), ist die Parā Prakṛti als Dynamik in der Stille selbst reines Bewusstsein, das Lebenselement."



Original-Nachricht
Betreff: Aw: AW: Absolute Zahlen
Datum: Mon, 11 Aug 2014
Von: "Detlef Eichler"
An: "Dr.Zeiger"
 
Lieber Bernd,
In den letzten Tagen habe ich mich mit Zahlen des Samkhya beschäftigt:
 detlef108.blogspot.de/2014/08/prakriti-vikriti-purusha.html
 
Die 8 Prakritis im Samkhya unterscheiden sich von den 8 Prakritis in Maharishis Vedischer Wissenschaft.
Darüber später mehr.
 
Alles Gute und Jai Guru Dev
Detlef
 

Original-Nachricht
Betreff: AW: Absolute Zahlen
Datum: Wed, 13 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"

Lieber Detlef,
vielen dank für Deine Anmerkungen.
 
Deine Präsentation detlef108.blogspot.de/2014/08/prakriti-vikriti-purusha.html
möchte ich zum Anlass nehmen für einen Themen-Faden über Sankhya
im Rahmen der absoluten Zahlen.

Bin deshalb sehr an Deinen angekündigten Beobachtungen interessiert.
Herzlichst
Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: Aw: AW: Absolute Zahlen
Datum: Wed, 13 Aug 2014
Von: "Detlef Eichler"
An: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd,
im Anhang findest Du "Prakriti-Vikriti-Purusha.pdf". Darin beschreibe ich die Unterschiede zwischen den 8 Prakritis nach Samkhya und den 8 (9) Prakritis in Maharishis Vedischer Wissenschaft.
Alles Gute und Jai Guru Dev
Detlef
 

Original-Nachricht
Betreff: Samkhya
Datum: Wed, 20 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: DetlefEichler

Lieber Detlef,
viel Dank für Deinen höchst instruktiven Text mit der klärenden
Unterscheidung von Purusha, Prakriti und Vikriti.
So wie ich es jetzt sehe beruht der Unterschied zwischen den
Samkhya-Kategorien und Maharishis Absoluten Zahlen auf zwei unterschiedlichen Sichtweisen entsprechend der Unterscheidung von
Vivart : die Illussion des Klassischen
und Parinam: Entstehen des Klassischen aus der quantenmechanischen Realität)
Beide Sichtweisen sind "wahr" in Abhängigkeit vom Bewusstseinszustand:
Samkhya = kosmisches Bewusstsein
Absolute Zahl= Einheitsbewusstsein


Nach dieser Einsicht habe ich heute endlich unsere bisherige Korrespondenz
zum Thema Samkhya in das Forum übertragen.
Bitte schau Dir das mal an ob es in Deinem Sinne ist.
Über weiter Kommentare freue ich mich.
Herzlichst Dein
Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Betreff: Vortragstour
Datum: Mon, 18 Aug 2014
Von: "Harald Maschler"
An: "Dr.Zeiger"


... kann man sagen:
1) nur im Einheitlichen Feld existiert die Schöpfung als vereinigte, unmanifeste Quantenfelder.
2) vom Einheitlichen Feld losgelöst gibt es keine unmanifesten Quantenfelder d.h wenn die Physiker von Q.Feldern sprechen ( z.B. das Q.Feld des Elektromagnetismus etc) meinen sie immer diese Q.Felder im E.Feld vereinigt - oder meinen sie ......(welche) Felder?
3) da das Innerste des Menschen, das E.F. ist, hat der Mensch auch immer Zugang dazu - und bewirkt durch seine Beobachtung des E.F. die Entstehung
der klassischen, manifesten Objekte (als Welle im Ozean= klassische Felder?? sind diese unmanifest oder manifest oder...???) direkt aus dem Einheitlichen Feld, die unsere Realität ausmachen.
Dies nennen die Physiker den Kollaps der quantenmechanischen Wellenfunktion - aber nach Maharishi ist es nur ein Wechsel der Aufmerksamkeit vomn Unendlichen zum Begrenzten, dem sog. Punktwert der Realität
4) jedoch ist die Bandbreite dieser Realität von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich gemäß seinem entwickelten Bewusstsein:
der eine sieht nur einen sehr begrenzten Ausschnitt des E.F. und damit der Realität - der andere mehr etc...
5) Unterschied von a) Brahma zum b) Menschen als Schöpfer:
a. erzeugt die Vollständige Schöpfung aus dem Eeinheitlichen Feld( als klassische und!! unmanifeste Quanten Felder im Einheitlichen Feld?)
b. erzeugt davon nur einen mehr oder weniger begrenzten (klassischen) Ausschnitt

Liebe Grüße
Harri


Original-Nachricht
Betreff: AW: Vortragstour
Datum: Thu, 21 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Harald Maschler"

Lieber Harald,
zu (1) ja : Einheitliches Felden = Schöpfung als vereinigte unmanifeste Quantenfelder
zu (2 a) ja : vom Einheitlichen Feld losgelöst gibt es keine unmanifesten Quanten.Felder ( die Betonung liegt auf unmanifest)
Begründung: (1 ) ist die Definition des Einheitlichen Feldes aus der Sicht von Yoga bzw. Samkhya und daraus folgt (2a) Alles was nicht das Einheitliche Feld ist, das ist die Schöpfung also nicht mehr unmanifest und nicht mehr vereint somit manifest

zu (2 b) wenn Physiker von Quantenfeldern sprechen dann meinen sie die Erinnerung an die klassische Realität (z.B. des "manifesten" Elektromagnetismus) in der quantenmechanischen Realität , die aus klassischer Sicht unmanifest ist aber alles Klassische in "virtueller" Form einschliesst.

Zu (3) das Innerste von Allem und Jedem in der Schöpfung ist das Einheitliche Feld aber Alles und Jeder in der Schöpfung hat auch immer diverse klassische Aspekte.

Diejenigen in der Schöpfung, die transzendieren können, haben bewussten Zugang zum Einheitlichen Feld. Diejenigen in der Schöpfung, die das Einheitliche Feld als getrennt von der manifesten Schöpfung erkennen, haben kosmisches Bewusstsein.

Diejenigen in der Schöpfung, die die Lücke zwischen manifestem und unmanifestem zu einem gewissen Grad bewusst schliessen können sind schöpferisch d.h. klassische Eigenschaften entstehen aus dem unmanifesten Einheitlichen Feld, das die Erinnerung an alles Klassische als Quantenfelder in sich einschliesst

Diejenigen in der Schöpfung, die die Lücke zwischen Manifestem und Unmanifestem fast völlig zum Verschwinden gebracht haben, für die ist alles klassische eine unitäre Transformation des quantenmechanischen. All diese Wesen sind im Einheitsbewusstsein.

Daraus ergibt sich dann (4 und 5), dass die Realität, die die Wesen in der Schöpfung erkennen, von ihrem Bewusstseinszustand abhängig ist.

Da dieser Wechsel in der Sichtweise auch gerade wieder mal ein Thema im Wissenschaftsforum ist und zwar speziell in der Welt der Zahlen möchte ich unsere jüngste Korrespondenz etwas gekürzt in das Forum übernehmen. Ist das OK für Dich
?

Ich warte auf Dein Vortragsprogramm zur Veröffentlichung im Forum
herzlichst Dein Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Gesendet: Freitag, 08. August 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Harald Maschler"
Betreff: Vortragstour

Lieber Harald,

soweit es mir möglich ist, möchte ich gerne Deiner Vortragstour durch die deutschsprachigen Zentren für Transzendentale Meditation unterstützen . Deshalb teile mir bitte mit, wenn Dein Programm und die Orte und Daten feststehen, damit ich das auch im Wissenschaftsforum bekannt machen kann. Das mag nur ein kleiner Beitrag sein aber auch ein leiner Beitrag kann in Synergie mit anderen bedeutsam sein.

Die von Dir aufgeworfenen Fragen dürften das Interesse der gründlichen Denker unter den Meditierenden wecken, denn jeder (und damit auch die Menschheit insgesamt) kommt irgendwann an diesen - wie Du zutreffend sagst - "delikaten" Punkt wo zwei Begründungen "wahr" sein können

( A ) die Welt entsteht durch einen Manifestationsprozess aus einem unmaniften vereinheitlichen Feld aller Möglichkeiten d.h. sie ist das Ergebnis einer konkreten Transformation(Symmetriebrechung, Sanskrit; parinam).

( B )die Welt entsteht in dem der Beobachter aus einen undifferenzieren Zustand (Wellenfunktion) durch Spezifizierung seiner Sichtweise(Messung) einem bestimmten Zustand auswählt (Kollaps der Wellenfunktion, sanskrit: vivart) Diese beiden unterschiedlichen Begründungen können zu einer zu verschmolzen werden durch die Realität des Bewusstseins, denn

(a) Bewusstsein ist in seiner einfachsten Form reiner Selbst-bezug und durch den ständig wiederholten Vorgang des Selbst-bezugs manifestieren sich sequentiell die im Bewusstsein angelegten Möglichkeiten.

(b) Bewusstsein gibt es aber auch in unterschiedlichen Zuständen und je nach Bewusstseinszustand sieht die Welt anders aus. Bevor diese Vereinheitlichung stattfinden kann, müssen A und B klar unterschieden werden, denn Quantenmechanik und Quantenfeldtheorie sind unterschiedliche Sprachen.

Wie Maharishi wiederholt und ausführlich dargestellt hat verschmelzen auf der Ebene des Bewusstseins die verschiedenen Wahrheiten und es gilt:
I. Wissen ist im Bewusstsein strukturiert
II. Wissen ist unterschiedlich in den verschieden Zuständen des Bewusstseins

Die von Dir gestellten Fragen sind also der ideale Ausgangspunkt für den Schritt von der Quantenphysik zu Maharishis vedischer Wissenschaft vom Bewusstsein. Damit verbunden ist der Schritt vom "nur gedachten Wissen" (Information) zum "tatsächlich gelebten Wissen" (Struktur des Bewusstseins).

Du solltest Deinen Zuhörern unmissverständlich klar machen, dass das von uns gedachte Wissen (d.h. die Theorien der Wissenschaft oder das was wir irgendwo gelesen haben oder.das an was wir glauben) nicht notwendig das tatsächlich gelebte Wissen ist wie es im Bewusstsein strukturiert ist. Das gelebte Wissen kann umfassender sein als das gedachte Wissen und umgekehrt.

Nur insoweit wie gedachtes Wissen und gelebtes Wissen übereinstimmen handelt der Mensch gemäss der Kraft der Evolution. Die Bhagavad Gita ist von dann das Lehrbuch für den sich entwickelnden Menschen

Herzliche Grüsse
Dein Bernd
Jai Guru Deva



Original-Nachricht
Gesendet: Freitag, 08. August 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Harald Maschler"
Betreff: AW: Vortragstour

Lieber Harald,
das Prinzip ist: "Jeder ist der Schöpfer seiner Welt" oder "so wie Dein Bewusstsein ist so ist Deine Welt"
Wie wir durch Maharishi wissen gibt es grob gesehen 7 Zustände des Bewusstseins, in die alle individuelle Wesen in der Schöpfung eingeordnet werden können
und die 7 Zustände werden von ihnen Schritt für Schritt , Wahrheit für Wahrheit, durchlaufen bis die Ganzheit des Bewusstseins "Brahman" entwickelt wurde und damit das volle schöpferische Potential ihres Bewusstseins.

Dann hört zwar die Entwicklung des individuellen Bewusstseins auf aber nicht
sein schöpferischer Ausdruck, der kann unbegrenzt .weitergehen.

Brahmaa ist der Schöpfer der Welt und .jedes Wesen in Brahmaa`s Schöpfung durchläuft gemäss dem Schöpfungsplan 7 Stufen des Bewusstseins bis zur vollen Entfaltung des schöpferischen Potentials des Individuums.

Brahmaa, der Schöpfergott ist eine ganz bestimmte Individualität, die diese ganze
Schöpfung hervorgebracht hat in der wir alle leben. Brahmaa ist Brahmaa, der Eine Schöpfergott. Der Mensch ist nicht Brahmaa aber der Schöpfer seiner eigenen Welt.

Der innerste Bewusstseinskern jedes individuellen Wesens in der Schöpfung vom kleinsten Teilchen bis zum grössten Gebilde ist das Selbst= Atma=reines Bewusstsein=einheitliches Feld. Die volle Entfaltung des schöpferischen Potentials von Atma das ist Brahman oder auch kurz Brahm genannt (nicht zu verwechseln mit Brahmaa, dem Schöpfergott)


Damit dürfte wohl alles gesagt sein.

herzlichst
Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: AW: unmanifeste Welle
Datum: Sun, 24 Aug 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Harald Maschler"

Lieber Harald
zu dem von Dir zitierten Satz aus Deinem Vortrag geben Dir folgende Punkte die vedische Bestätigung:

1.Brahmaa`s Schöpfung=Schöpfung aus dem Veda= Schöpfung aus ganzheitlicher Sicht = Übergang vom Unmanifesten zum Manifesten ohne Verlust des Unmanifesten.
2.Jedes Feld der Schöpfung hat einen manifesten(= klassischen) und einen unmanifesten (quantenmechanischen) Aspekt,
3. Der manifeste Aspekt eines Feldes ist klar getrennt vom unmanifesten Aspekt (Quantenfeld) aber das Quantenfeld schliesst das manifeste Feld mit ein.
4. Manifeste Felder bzw. der manifeste Auspekt eines Feldes gehen aus den unmanifesten hervor ( durch Begrenzung, Einschränkung der vollen unitären Symmetrie)
5. Der umgekehrte Schritt vom Manifesten zum Unmanifesten ist ein Vorgang des Tranzendierens und deshalb. klassisch nicht zu verstehen. Das war Einsteins Denkproblem.


Damit sind wohl alle Fragen beantwortet.
Gruss Bernd
jai guru deva


Original-Nachricht
Betreff: Aw: AW: unmanifeste Welle
Datum: Sat, 30 Aug 2014
Von: "Harald Maschler"
An: "Dr.Zeiger"

ja danke dafür lieber Bernd FÜR DIESE PRÄZISEN ERKLÄRUNGEN- ich denke jetzt habe ich alles verstanden - zumindest was für mich wichtig war.
Ich habe nämlich auch in den letzten Tagen ( im Urlaub) in Hagelins Arbeit
RESTRUCTURING PHYSICS FROM ITS FOUNDATION IN LIGHT OF MAHARISHIS VEDIC SCIENCE (MIU Fairfield Iowa) gelesen und sie studiiert - auch!! da ist mir vieles klarer geworden.
Liebe Grüße
JAI GURU DEVA
Harri


Original-Nachricht
Gesendet: Mittwoch, 03. September 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Harald Maschler"
Betreff: Vortragstour

Lieber Harri,
schön, dass Du mit meinen kurzen Hinweisen zu Deinem Vortrag
etwas anfangen konntest.
Ich freue mich schon auf Deine Vortragstour durch die deutschen Center.
Das wird eine wichtige Sache.
Herzlichst
Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: Aw: Vortragstour
Datum: Wed, 03 Sep 2014
Von: "Harald Maschler"
An: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd,
jA DU HAST MIR IN VIELEN FRAGEN DIE PFORTEN ZUR HÖHEREN ERKENNTNIS GEÖFFNET. ICH HATTE NACH DEINEN ERKLÄRUNGEN GENUG STOFF UM MICH MIT DIESEN ERKLÄRUNGEN INNERLICH ZU BESCHÄFTIGEN. Es ist für mich halt ein völlig neues Gebiet, die Quantenwelt.
So im Nachhinein habe ich den Eindruck, dass mein Geist und Bewusstsein schrittchenweise in die richtige Verstandesrichtung gedrängt wurde.
manchmal war es nur ein winziger Schritt um es zu verstehen - manchmal aber erforderte es bei mir auch ein sehr intensives Studium
und Überlegungen dieser für mich neuen Begriffe.
Ich hoffe, dass ich es jetrt endlich einigermaßen verstanden habe - zumindest auf einer Ebene, die für mich ausreicht.
Danke nochmal für alles!
Wenn du willst, schicke ich dir gerne mein Vortrag mal zum lesen zu - nachdem ich ihn auf den neuesten Erkenntnisstand gebracht habe.
Liebe Grüße
Harri
Letzte Änderung: 4 Jahre 3 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Absolute, bewusstseins-bezogene Zahlen 4 Jahre 3 Monate her #838

Aus vedischer Sicht lässt sich die bisherige Disskussion über bewusstseinbezogene Zahlen so zusammenfassen:
Bewusstsein drückt sich als Qualitäten der Intelligenz aus, die wiederum durch bestimmte absolute Zahlen charakterisiert werden. Im Verlauf der Bewusstseinsentwicklung herrschen unterschiedliche Qualitäten der Intelligenz vor und damit auch unterschiedliche absolute Zahlen. Hauptschritte der Bewusstseinsentwicklung gehen von der Einheit über die Vielheit zur Ganzheit bzw. von der Stille über die Dynamik zur dynamischen Stille was den Schritten von der vereinheitlichenden über die analysierende zur Seins-Qualität der Intelligenz entspricht. In der vedischen Wissenschaft wird diese Abfolge durch die Sutren von Yoga, Karma Mimansa und Vedanta dargestellt und belebt.

absoluteZahlen.jpg

Das Schaubild illustriert wie auf dem Weg zu der Erkenntnis, dass das Selbst (Atma) identisch ist mit der Granzheit (Brahm) , die Verfassung des Universum, Veda, als Katalysator wirkt. Ein Katalysator obwohl selbst an der Entwicklung unbeteiligt beschleunigt die Entwicklung. Das ist die Definition eines Katalysator. Ein idealer Katalysator bleibt unverändert erhalten während er durch seine Gegenwart die Entwicklung beschleunigt.


Original-Nachricht
Betreff: Yoga, Mimansa,Vedanta
Datum: Tue, 09 Sep 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"

Lieber Detlef,
die beigefügte Chart fasst die bisherige Diskussion über bewusstseinsbezogene´Zahlen zusammen. Ich habe sie heute im Forum gepostet, vielleicht fällt Dir dazu was ergänzendes ein.

Durch die Diskussion wurde mir klar, dass die in den vedischen Schriften angegeben Zahlen zwar absolut sind, weil sie bewusstseinsbezogen sind, aber diese Absolutheit die Entwicklung des´Bewusstseins mit einschliesst und fördert. Absolut bedeutet also nicht Starrheit und Festgelegtsein sondern Offenheit und Anpassungsfähigkeit.

Für alle bewusstseinsbezogenen Zahlen gilt, dass sie "gesehen" wurden also unmittelbarer Ausdruck des Bewusstseins sind wobei Bewusstsein sowohl Objekt als auch Subjekt ist.
Jeder Kommentar und jede Erklärung dieser Zahlen wird ihnen letztlich nur gerecht, wenn sie ebenfalls wieder bewusstseinsbezogen erfolgen.
Der Bewusstseinsbezug bestimmt die Güte jeder Erläuterung, denn es gibt keine absolute Wahrheit, sondern Wahrheit ist immer relativ zum Bewusstseinszustand.
Diskussionsbeständigkeit, d.h. verschieden Sichtweisen gerecht zu werden, ist deshalb eines der 16 Kriterien, um den Vorgang der Wissensgewinnung zu überprüfen
herzliche Grüsse
Bernd
Jai Guru Deva


Original-Nachricht
Betreff: AW: Gruß aus Trier
Datum: Wed, 03 Sep 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Klauspeter Bungert"

Lieber Herr Bungert,
vielen Dank für Ihren freundlichen und tiefgründigen Gruß aus Trier.
Es ist höchste Zeit, dass ich mich bei Ihnen melde.
Die Bücher von Alexander Marr liegen seit langem als Päckchen zur Rücksendung bereit. Das ist nur deshalb bisher nicht geschehen, weil ich das nicht ohne eine Erläuterung tun wollte. Was wiederum einige Sorfalt erfordert, weil das aus meiner Sicht eine wissenschaftlich befriedigende Benennung der Hauptfaktoren voraussetzt, die unser Denken und Handeln bestimmen.

Die Bestimmungsgrössen unseres Denken und Handels sind letztlich im Bewusstsein begründet Doch für ein sinnvolles agieren im Bewusstsein taugen die gegenwärtig vorhandenen Instrumente des Denken und Handeln fast gar nicht.
Nach meinem Verständnis vermittelt das Werk Cesar Francks eine seltene Ahnung wie ein solches Agieren im Bewusstseins aussieht und die Astrologie versucht vergleichbares in Begriffen der mathematischen Beschreibung kosmischer Zyklen.

In der sprachliche Verbindung von musikalisch-fliessenden Intervallen und mathematisch-exakten Haltepunkte sehe ich die Herausforderung unserer Zeit und dafür setze ich mich ein in der 70++ Phase meine Lebens. Es ist mir klar und die Erfahrung hat es bestätigt, dass mit so einem Thema kaum jemand etwas anfangen kann. Aber vielleicht kommen wir wieder ins Gespräch wie damals als ich Ihr emerkenswertes Cesar Franck Buch kennen lernte. Für mich ein Meilenstein auch ausserhalb der musikalischen Theorie und Praxis.
Herzliche Grüsse
Ihr Bernd Zeiger


Original-Nachricht
Betreff: Aw: Yoga, Mimansa,Vedanta
Datum: Thu, 11 Sep 2014
Von: "Detlef Eichler"
An: "Dr.Zeiger"

Lieber Bernd,
Dein neues Chart sieht interessant aus.
Jedoch ohne weitere Erklärungen von Dir schwierig zu verstehen:
Was sind die 7 Ebenen von Samkhya mit den Nummern 2-8.
Was ist 1 und was ist 9?
Was sind die 5 Ebenen von Karma Mimamsa?
Was bedeuted 1 + 10 = 11?

Alles Gute und J
ai Guru Dev
Detlef


Original-Nachricht
Betreff: AW: Yoga, Mimansa,Vedanta
Datum: Sat, 20 Sep 2014

Von: "Dr.Zeiger"
An: "Detlef Eichler"


Lieber Detlef,
viele und grundlegende Veränderungen in meiner Lebensituation
(wohnen und arbeiten) zeichnen sich ab und haben mich in den
letzten Tagen abgehalten Dir zu antworten.

Deine Hinweise bezüglich der Schautafel sind sehr wichtig und erfordern eine ausführliche Antwort:

(1) Was den Umgang mit den vedischern Zahlen betrifft, so gibt es da einige Regeln, die Maharishi bei Bedarf benutzt und benannt hat aber (meines Wissens) nie systematisch dargestellt hat.

(2) Eine Regel ist, dass die Summe aus erstem und letztem Gebiet die Qualität des Ganzen repräsentiert. So ist die Summe auf 1 und 10 die Zahl 11 d.h. Koexistenz zweier Füllen. Das ist somit auch die Gesamtquaität des Rig Veda in der 10 Mandala-Strukur. Im Falle einer 8-fachen Struktur ist 1+8=9 wobei Neun für die er-NEU-er-N-de Qualität steht. Auf diese Weise geben der Summen von erstem und letztm Gebiet ein Hinweis auf die evolutionäre Qualität des jeweiligen vedischen Gebiets.

(3) Eine zentrale Sutra der vedischen Mathemantik, auf die Maharishi gelegentlich hinweist ist, Nikhilam Navatashcaramam Dashatah
"Alles von Neun das letzte von Zehn". Letztlich heisst das, dass das unitimative Bezugssystem das Dezimalsystem ist.

(4) Wie Maharishi im Anhang zu seinem Bhagavadgita Kommentar darstellt unterteilt Jaimini in den Karma Mimansa sutras den Inhalt der Veden in 5 Kategorien.

(5) Samkhya nennt 25 Kategorien als typisch für die Schöpfung und deren Evolution. 1 +25 = 8 weist auf die 8-fache Struktur, wie sie durch Yoga erfahren wird. Mit Purusha als 1. Kategorie von Sankhya = Samadhi von Yoga entsprechen die 7 verbleibenden Glieder von Yoga den Kategorien 2. - 25. von Sankhya.


Soweit einiges zu Deinen sehr wichtigen Hinweisen.
Das Thema der bewusstseinsbezogenen Zahlen bekommt immer mehr Substanz.
Herzliche Grüsse

Dein Bernd
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 4 Jahre 2 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Absolute, bewusstseins-bezogene Zahlen 4 Jahre 2 Monate her #839

Bewusstseinsbezogene Erforschumg des Dezimalsystems

Weitgehend unbemerkt bzw. Isoliert vom Mainstream der mathematischden Forschung begannen im 20. Jahrhundert eigenständige Denker das seit Urzeiten überlieferte Dezimalsystem von einem bewusstseinsbezogenen Standpunkt aus neu zu sichten. Bewusstseinsbezug bedeutet dabei die Zurückführung des Dezimalsystems auf die "drei-in-eins Struktur"des Bewusstseins als Wechselspiels von Subjekt, Beobachtungsvorgang und Objekt.

Pioniere einer bewusstseinsbezogenen Betrachtungsweise der Zahlen sind Gotthard Günther, Buckminster Fuller, Peter Plichta und Armin Rieble Den Erkenntnissen dieser Pioniere hat Maharishi Mahesh Yogi durch das Konzept der kreisbezogenen, absoluten Zahlen einen einheitlichen formale Rahmen gegeben.

ZahlenFrDenFrieden.jpg

Dazu einige typische Zitate:

"Seit einigen Jahren mehren sich in der Fachliteratur, die Stimmen, die darauf hinweisen,
dass die heutige Mathematik den Anforderungen nicht mehr genügt, die durch neu
entstehende Wissenschaftsgebiete an sie gemacht werden. Als bekanntester
Repräsentant solcher Ansprüche ist die Kybernetik zu nennen, insofern als sie sich mit
der Theorie biologischer Systeme befassst."Gotthard Günther www.vordenker.de/ggphilosophy/gg_natuerl-zahl-dialektik.pdf

"Erforschung des Dezimalsystems bedeutet, die Entfaltung der Zahlen als einen Prozeß zu begreifen, dessen Dynamik aus dem Wesen der innertrinitarischen Beziehungen erwächst. Mit der Entfaltung der Zahlen einher gehen Prinzipien, die jede nachfolgende Zahl mit allen vorangehenden verbinden. "
Armin Rieble 2001 www.decemsys.de/system/entwikds.htm



Original-Nachricht
Betreff: Römische Zahlen
Datum: Wed, 24 Sep 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble">

Lieber Herr Rieble,
vielen Dank für Ihre wichtige Nachricht vom 15. 9., die mich immer noch beschäftigt
Verbunden mit den besten Wünschen zum Herbstanfang hier ein kurzer Zwischenbericht#
über das was mich gegenwärtig beschäftigt.

Vielleicht erinnern Sie sich noch daran, dass der ursprüngliche Anlaß unserer Korrespondenz die verblüffende Übereinstimmung zwischen den ersten zehn römischen Zahlen und 10 vedischen Strukturen der Ganzheit war

Ihre Erkenntnisse über Umkehrzahlen führten mich kürzlich auf die Idee die Römischen Zahlen als Zahlenfelder aus Umkehrzahlen zu deuten. Für die Römischen Zahlen I, II, III, IV sowie VIII, IX und X
ist eine solche Deutung leicht möglich wie die als pdf -Datei beigefügte Sequenz von Schautafeln zeigt.
Gegenwärtig beschäftigt mich noch die entsprechende Interpretation für V,VI und VII.
Aber schon jetzt wird eine Entsprechung zwischen der Form der römischen Zahlen mit der Struktur von Zahlenfeldern sichtbar.

Eine Folgerung aus dieser Übereinstimmung wäre, dass sich die heute an den Schulen gelehrte Mathematik bisher weitgehend nur mit der römischen Zahl I beschäftigt also mit den Konsequenzen der natürlichen Zahlen 1, 2, 3 .....

Ihre Überlegungen wie auch die von P. Plichta und Buckminster Fuller sind Ausdruck einer
Entwicklung, die das Zahlenverständnis bis zur römischen Zahl X zu erweitern sucht.

Der Schlüssel für diesen "grossen Sprung" sind an scheinend die Umkehrzahlen im trinitarisch begründeten Dezimalsystem.


Herzlichst Ihr
Bernd Zeiger


Original-Nachricht
Betreff: (nochmals mit Anhang)Interpretation der römischen Zahlen I bis X
Datum: Sat, 25 Oct 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble"

Lieber Herr Rieble,
in den vergangen vier Wochen konnte - ausgehend von Ihrem trinitarischen Kreismodell der Dezimalzahlen – die bewusstseinsbezogene Deutungen der Römischen Zahlen I bis X zu einem vorläufigen Abschluss werden. Vorläufig deshalb, weil viele Konsequenzen noch im Detail ausgearbeitet werden müssten, aber der grosse Bogen scheint stimmig zu sein, wie die beigefügte tabellarische Zusammenfassung andeutet. All das verstehe ich als Ergänzung und Bestätigung Ihrer Erkenntnisse und ich bedanke mich sehr für Ihre Ausführungen, die mir immer sehr weiter helfen.

Kern meines Interpretationsansatzes ist die Zurückführung Ihres trinitarischen Kreismodells auf die Eigendynamik des Bewusstsseins. Die Konsequenz (Hypothese) ist , dass die ersten 10 römischen Zahlen die Dynamik des Bewusstseins symbolisch darstellen und zwar einerseits
(a) die einzelnen dynamischen Schritte über Struktur der einzelnen Symbole und andererseits
(b) das Gesamtmuster durch die Abfolge der Symbole (Sequenz von I bis X)
.
Beide Aspekte passen bei den römischen Zahlen perfekt zusammen.

Eine Schlüsselrolle hat dabei die römische Zahl IV, die die Synthese der ersten Dreiheit beschreibt und Jupiter, den Vater der Götter, repräsentiert. In der Beschreibung durch Zahlenfelder entspricht der 4. Zustand quadratischen Matrizen mit der Null als Bezugspunkt. Das erscheint sinnvollvoll, weil das Produkt N x N = N² eine Form von Selbstwechselwirkung ist. Demgegenüber repräsentieren die ersten drei römischen Zahlen drei aufeinander bezogene (= relative) Zustände was ihre Deutung als Schlaf, Traum und Wachen nahelegt also drei Zustände, die sich ständig abwechseln.

Die sechs Zahlen von V bis X bilden einen Zyklus, denn X ist symbolisch ein doppeltes V. Die Strukturen V, VI, VII, VIII, IX, X repräsentieren keine relative Zustände sondern beziehen sich auf V bzw. X, bauen also aufeinander auf und ergänzen sich. Die besondere Rolle, die dabei der Zahl V (= 5-heit) zukommt wurde von Leonhard Euler im 18. Jahrhundert wiederentdeckt: arxiv.org/pdf/math/0505373v1.pdf

L. Euler wird als Begründer der analytischen Zahlentheorie gefeiert, die zwei komplementäre Aspekte hat:
einen additiven ( = Summen von Zahlen bzw. Partitionen = Analyse) und einen multiplikativen (= Faktorenwerte = Synthese) was die mathematische Bestätigung Ihrer Vorgehensweise ist www.decemsys.de/fw.htm

Ihre Vorgehensweise geht aber über die mathematische hinaus, in dem Ihnen die Realisierung des universellen Prinzip der Entwicklung gelingt wie es auch den ersten zehn römischen Zahlen zugrundeliegt und das so beschrieben werden kann:
Im intellektuellen Prozess der Unterscheidung ist zur Erhaltung des Gleichgewicht immer die innere Einheit aufrechtzuerhalten.

Darin liegt die kulturelle Bedeutung dieser Art des Umgangs mit Zahlen. Es ist ein Beitrag zur Förderung der gesellschaftlichen Einheit bei gleichzeitiger Sicherung der individuellen Freiheit. Auf eine Formel gebracht heisst das:
Durch die lebendige Erkenntnis der Eigendynamik absoluter Zahlen erwächst die Chance einer gerechten Organisation der menschlichen Gesellschaft.

Folgende Identitäten beschreiben welcher Umgangs mit Zahlen diesen gesellschaftlichen Effekt bewirkt:
Sukzessives Auffüllen der strukturellen Lücken = Lücken werden zu Verbindungspunkten= Belebung der Erinnerug an die in den Lücken wirkende organisierende Kraft.

Die ultimative Lücke wirkt zwischen IX und X . Diese Lücke wird durch das Produktschema des Einmaleins geschlossen wobei die Einerstellen den inneren, infividuellen Zusaammenhang und die Zehnerstellen den kollektiven, äusseren Zusammnenhang spezifizierren bzw. beleben. Das gilt für jeden Bereich des Verhaltens u.a. auch für das Verhaltem der Materie(Chemie).


Soweit mein aktueller Erkenntnisstand zur Bedeutung Ihres Lebenswerkes. Ich bin sehr dankbar und froh, Ihre Erkenntnisse kennen gelernt zu haben.

Herzliche Grüsse
Ihr
Bernd Zeiger



Original-Nachricht
Betreff: AW: Zukunft der Menschheit
Datum: Mon, 03 Nov 2014
Von: "Dr.Zeiger"
An: "Armin Rieble"

Lieber Herr Rieble,
vielen Dank für Ihre äusserst freundliche Mail vom 1. November.
Zunächst möchte ich mich aber für das Durcheinader in meiner letzten Mail entschuldigen. An die moderne Tastatur des kürzlich notwendig gewordenen neuen Schreibekomputers muss ich mich noch gewöhnen. Immer wieder tippe ich auf Tasten , die früher andere Bedeutung hatten und es geschieht unerwartetes.
Indem ich das schreibe wird mir bewusst, dass diese Situation mit dem Effekt der Änderung in der Sichtweise vergleichbar ist, was ebenfalls zu Widersprüchen, Konflikten oder Unverständnis führen kann.

"Der Tag löscht die Worte der Nacht aus" so der Titel einer der 1001 Geschichten. Scheherazade Zahlen nennt deshalb Buckminster Fuller die dezimalen Umkehrzahlen. Nach dem was Sie herausgefunden haben sind Umkehrzahlen mit der erNEUernden Funktion der NEUN verbunden. Entsprechend lautet eine zentrale vedische Rechenregel "Alles von Neun das Letzte von Zehn". de.wikipedia.org/wiki/Vedische_Mathematik_%28Rechenmethoden%29

Der heute als "mathematisch" bezeichnete Umgang mit Zahlen ist nicht der einzig mögliche, er kann sogar den Maschinen überlassen werden.
Ein alternativer Umgang mit Zahlen erweist sich als viel produktiver wie Ihr Werk beweisst, das mir bewusst gemacht hat wie weit der "Paradigma-Wechsel" schon vorangeschritten ist, der unsere Kultur aus der Sackgasse führen kann, und worin er konkret besteht:

Zu den Zahlensymbolen wird etwas hinzugefügt, das Sie durch einen Kreis symbolisieren und das eine trinitarische Eigendynamik hat.

D.h. die Zahlen sind Repräsentanten der Realität selbst-rückbezüglichen Bewusstseins ("Quantenzahlen").

D.h. Das was zu den Symbolen hinzukommt ist die Erfahrung der Realität der Zahlen.


Die Symbole der Mathematik sind nur ein Teilaspekt der Realität der Zahlen. Weil abgetrennt vom Subjekt ist Mathematik ein Spiel, das die Mathematiker d.h. die Experten, unter sich ausmachen.

Die mathematische Art zu denken wird heute in allen Fachgebieten und Bereichen des Lebens praktiziert, insbesondere auch in der gesellschaftlichen Organisation. Die Kluft zwischen Regierung und Bevölkerung ist unvermeidlich und führt unsere Kultur immer tiefer in die Sackgasse.

Die Anerkennung der Realität der Zahlen als trinitarische Einheit erfolgt primär nicht durch verbale Überzeugungsarbeit sondern beginnt im Bewusstsein (zunächst nur bei einigen) und breitet sich auf nicht-verbale Weise aus. Erst nach einer bestimmten Zeit kann und wird darüber gesprochen und geschrieben. Wenn das geshieht sind die innere Schritt bereits vollzogen. Das sind grob gesehen immer sieben Schritte. Was jedoch durch die 7 Schritte belebt wird ist ein Ganzes, das schon vorher existierte, das am Ende voll realisiert wird ( als das 10te) und das bei jedem Zwischenschritt als Katalysator wirkt. Das ergibt dann insgesamt 10 Bedeutungen der Ganzheit.

Wie die traditionellen 7 Stufen der Bewussseinsentwicklung in die 10 Strukturen der Ganzheit einzuordnen sind, wurde mir durch die Beschäftigung mit den römischen Zahlen erst richtig klar.

Die 10 Strukturen tauchen in der vedischen Überlieferung an verschiedenen Stellen auf z.B. als die 10 Mandala (Kreise) des Rig Veda. So wie in unserem Kulturkreis der Mensch als "Krone der Schüpfung" bezeichnet wird, so selbstverständlich sagt man in Indien "Du bist der Zehnte" . In diesem Sinne verstehe ich das X der Römer, d.h. als vollständiger Ausdruck des "Rautengitters".

Alle Kulturen und Religionen haben darin ihren Platz und entwickeln sich ständig weiter. Das Rechtssystem ist die absolute Zahl 9 als das ständig erneuernde Gesetz der Evolution.


Was mir Hoffnung gibt sind Menschen wie Sie, die in aller Stille die Wurzeln des Lebens im Geiste bewässern .
Herzlichen Dank dafür!
Ich hoffe wir bleiben in Kontakt
Ihr Bernd Zeiger
Letzte Änderung: 4 Jahre 1 Monat her von Dr. Bernd Zeiger.
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