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Interdisziplinäre Studien
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THEMA: Buchbesprechung: Klaus Volkamer`s Logik der Lücke

Diskussion zur Logik der Lücke: Über Akasha(Raum) 7 Jahre 11 Monate her #64


Die Rezension des Buches von Klaus Volkamer begründete die zentrale Rolle des physikalischen Vakuums in der Logik der Lücke (Smriti) wie sie zwischen quantenmechanischer und klassischer Realität gültig ist. Die genaue Beschreibung der von Klaus Volkamer postulierten Struktur des leeren Raumes wurde in der Rezension ausgeklammert, weil im Buch dazu Konzepte der Relativitätstheorie und mathematischen Geometrie herangezogen werden, zu denen Leser, die mit den physikalischen Sprachen nicht vertraut sind, keinen Zugang haben.

Diese Diskussion zielt darauf ab, die in dem Buch von Klaus Volkamer postulierte 12-dimensionale Raumstruktur, auch ohne physikalische Kenntnisse zu erfassen.

Unmittelbare Einsicht in die Natur des Raumes als einer elementaren Substanz der Schöpfung, ist ein notwendiger Bestandteil jedes Naturverständnisses. Es sei an dieser Stelle daran erinnert, dass es gemass dem Vaisheshika-System der vedischen Wissenschaft genau 9 Substanzen (Stoffe) gibt, aus deren spezifische Eigenschaften(Vishesha) sich die vielfältigen unterschiedlichen Qualitäten ableiten, die von den Objekten der Schöpfung zum Ausdruck gebracht werden. Raum(Akasha) ist eine der neun Substanzen des Vaisheshika-Systems. Vaisheshika kommt dem Weltbild der modernen Naturwissenschaft am nächsten.


Einen Eindruck von der Komplexität der Raum-Struktur, die Klaus Volkamer voraussetzt, gibt die folgende Email:



Original Message
Date: Tue, 02 Nov 2010
Subject: Rezension
From: Klaus Volkamer

Lieber Bernd,
ein ganz wesentlicher Punkt in meiner feinstofflich erweiterten Physik ist, dass ein normales Elementarteilchen (das heute als 4-dimensionale punktförmige Entität angesehen wird) als ein 12-dimensionales Gebilde aufzufassen mit einer 4-dimensionalen grobstofflichen und punktförmigen Komponenten, die heute ausschließlich als "Teilchen" angesehen wird, und einer geometrisch aufgebauten zusätzlichen 8-dimensionalen feinstofflichen Hintergrundkomponente mit Feldstruktur, aus der die grobstoffliche Teilchenkomponente ständig in Zitterbewegungen erzeugt nund wieder vernichtet wird, wobei die Teilchen-internen feinstofflichen Hintergrundstrukturen, wiederum Teilstrukturen des universellen Äthergitters sind.

Aus dieser Struktur heraus folgt dann sofort quantitativ mathematisch die Ableitung der Compton-Wellenlänge als Pulsationsprozess der grobstofflichen Teilchenkomponenten und der überlagerten de-Broglie-Wellenlänge eines Gesamtteilchens als zusätzliche Pulsation der feinstofflichen Quanten, die die feinstoffliche Hintergrundstruktur jedes Teilchens aufbauen. Damit werden alle sogenannten Quantenmysterien leicht und plausibel physikalisch verständlich. Weiterhin liefert diese Struktur sofort und wieder quantitativ die relativistischen Lorentztransformationen der speziellen Relativitätstheorie bei translatorischer Teilchenbewegung und die mikroskopischen quantenmechanischen Eigenschaften jedes grobstofflichen Teilchens, genauer, der grobstofflichen Teilchenkomponenten.
Viele Grüße Klaus

Mit dieser Email bringt Klaus Volkamer zum Ausdruck, dass die von ihm postulierte 12-dimensionale Raumstruktur reichhaltig genug ist, die gegenwärtig von der modernen Physik beschriebenen Verhaltensmuster der Materie zu verstehen. Als Hinweis auf die zukunftsweisende Bedeutung dieser Erkenntnis von Klaus Volkamer und um gleichzeitig eine klärende Diskussion anzustossen, wurde parallel zur Veröffentlichung der Rezension im Wissenschaftsforum in Facebook und Email-Verteilern folgende Zusammenfassung verbreitet:



Original Message
Date: Thu, 04 Nov 2010
Subject: Buch-Rezension: Klaus Volkamer`s Logik der Feinstofflichkeit
From: Dr.Zeiger

Liebe Freunde,
im Darmstädter Wissenschaftsforum www.tm-darmstadt.de/ ist jetzt (nach dem Einloggen) in Form einer Buchbesprechung eine Einführung in das Denken von Klaus Volkamer verfügbar, dessen Forschungen wesentlich durch die Transzendentale Meditation beeinflusst wurden.

In der Rezension wird versucht, das Denken von Klaus Volkamer in die Sprachen der Natur einzuordnen, die für die vedische Wissenschaft grundlegend sind und die gleichzeitig für den Hauptstrom der modernen Wissenschaft als gültig nachgewiesen werden konnten.

Die Einordnung des Buches von Klaus Volkamer in ein Naturverständnis, das von Anfang an vedische und moderne Wissenschaft integriert, hat den Zweck, dem Leser einen Zugang zum Denken von Klaus Volkamer zu ermöglichen, der spontan zur kreativen Weiterführung seiner Gedanken anregt.

War das 20. Jahrhundert geprägt vom vereinheitlichenden Denken der Physik, so drängt bei Klaus Volkamer eine andere Sichtweise ans Licht, die als typisch chemisch bezeichnet werden kann. Charakteristisch für die Chemie ist, dass es immer Aspekte im Verhalten materieller Objekte gibt, die nicht aus dem Verhalten der Teile bestimmbar sind.

Die Quantenchemie hat zwar wesentliche Aspekte des ganzheitlichen Verhaltens im atomaren und molekularen Bereich aufgeklärt, aber im Bereich der realen Stoffe sind noch viele Fragen offen. Das hat zur Folge, dass in der Schul-Chemie die meisten Stoff-Eigenschaften immer noch auswendig gelernt werden müssen so wie es vielen von uns noch aus der Schulzeit in abschreckender Erinnerung ist.

Werden aber die Lücken zwischen den Teilen berücksichtigt, d.h. in letzter Konsequenz der leere Raum bzw. das physikalische Vakuum (in der vedischen Wissenschaft Akasha genannt), so kann dieser unbefriedigende Zustand der Chemie nicht nur überwunden, sondern die Chemie zu einer Weltsicht weiter entwickelt werden, die - wie die moderne Physik - von den allerkleinsten Elementarteilchen bis hin zum ganzen Kosmos reicht. Eine äusserst bemerkenswerte Erkenntnis.

Über 30 Jahre hat Klaus Volkamer an einem entsprechenden Weltbild gearbeitet und es dann als sein Lebenswerk in Buchform unter dem Titel Feinstoffliche Erweiterung unseres Weltbildes veröffentlicht.

Was dieses Buch so besonders macht, ist nicht die verwirrende Vielfalt ungewöhnlicher Phänomene, die Klaus Volkamer zu erklären versucht, sondern die Tatsache, dass die eigenständige Sicht der Chemie in ihrer ganzen Reichweite sichtbar wird. Dadurch markiert das Buch den Beginn einer Neubegründung der Chemie, die dieser Wissenschaft denselben umfassenden Status verleiht wie ihn heute die Physik hat.

Im Darmstädter Wissenschaftsforum werden diesbezügliche Fragen ausführlich diskutiert.

Herzlichst Bernd Zeiger (Moderator)
Jai Guru Deva



Original Messages
Date: Sun, 24 Oct 2010
Subject: RE: Buch von Klaus Volkamer

Lieber Bernd
Vielen Dank für Deine exzellente Rezension. Ich finde es toll, wie Du das Lebenswerk von Volkamer würdigst.
Mit herzlichen Grüssen vom Heiligen Berg Athos.
Jai Guru Dev
RF

Date: Tue, 02 Nov 2010
Subject: Fwd: Re: Vedamagazin


Lieber Bernd, Deine Rezension von Klaus' Buch fand ich klasse, nur leider verstehe ich von einem Großteil des Inhaltes kaum etwas (deswegen habe ich auch bislang kein Feedback gegeben). Jedenfalls scheint mir, dass Du die Gratwanderung zwischen Kritik und Wertschätzung hervorragend gemeistert hast.
Herzliche Grüße
Eberhard


Date: Thu, 04 Nov 2010
Subject: Re: Buch-Rezension: Klaus Volkamer `s Logik der Feinstofflichkeit


Schön, dass Du dies so in kürze zusammengefasst hast, denn ich schätze Klaus Volkamer sehr, jedoch bin ich kein großer Leser von wissenschaftlicher Literatur :-)
Alles Liebe Jai Guru Dev
Violaa



Der in der Rezension versuchte Spagat dem eigenständigen Denkansatz von Klaus Volkamer gerecht zu werden und gleichzeitig sein Denken in den Hauptstrom der modernen Wissenschaft einzuordnen benutzt eine Erkenntnis, die sich im 20. Jahrhundert parallel in der Quantenmechanik und im Rahmen von Maharishis Erneuerung der vedischen Wissenschaft entwickelt hat und die besagt:

Es ist nicht möglich die gesamte Wirklichkeit durch eine Sprache allein zu erfassen, vielmehr sind eine Vielzahl von Beschreibungen unvermeidlich. Eine bestimmte Beschreibungsweise erfasst immer nur einen bestimmten Aspekt der gesamten Wirklichkeit. Alle Beschreibungen sind wichtig und keine alleine darf als stimmiger oder einsichtiger angesehen werden als alle anderen. Unterschiedliche Sprachen wie die Quantenmechanik, die Stringtheorie oder die klassische Dynamik (Relativitätstheorie) stehen nicht in einem Konflikt zueinander sondern ergänzen sich.

Dies bedeutet aber auch, dass nur durch längere Fixierung auf eine bestimmte Sichtweise so eigenständige und fruchtbare Entdeckungen gemacht werden können, wie es Klaus Volkamer gelungen ist. Eine solche Isolation sollte jedoch nicht soweit gehen, dass sich der Forscher sprachlich zwischen alle Stühle setzt und nirgends mehr Gesprächspartner findet. Die Rezension des Buches von Klaus Volkamer sollte zeigen, dass diese sprachliche Isolation nicht notwendig ist.




Original Message
Date: Fri, 05 Nov 2010 09:28:07 +0100
Subject: Endfassung der Rezension
From: Dr.Zeiger
To: Klaus Volkamer

Lieber Klaus,
im Anhang die Endfassung der Rezension Deines Buches. Bitte bedenke bei der Beurteilung, dass es mir darin nicht um die wertvollen Details Deines Buches geht, sondern um die Einordnung Deiner Erkenntnisse in den Hauptstrom der globalen Wissenschaftsentwicklung. Es gab bereits ca. 10 Zugriffe und eine positive Rückantwort per Email. Also ein guter Start. Danke für Deine wertvollen Kommentare. Wir bleiben hoffentlich in Kontakt.
Herzlichst Dein
Bernd
Jai Guru Deva



Original Message
Date: Thu, 11 Nov 2010
Subject: Rezensionen: Buch von Klaus Volkamer
To: Weissensee-verlag

Liebe Frau Bölscher,.
inzwischen habe ich meine kritische Beschäftigung mit dem Buch von Klaus Volkamer abgeschlossen und mehrere Rezensionen verfasst, die den unterschiedlichen Ansprüchen von Amazon, Facebook und dem Darmstädter Wissenschaftsforum genügen sollen. Alle drei Versionen finden Sie im Anhang.
Nochmals vielen Dank für das Rezensionsexemplar
Herzliche Grüsse
Ihr
Bernd Zeiger


Die Rezension des Buches von Klaus Volkamer und die folgende Diskussion benutzt einen sprachlichen Ansatz, der die bisher in der abendländischen Kultur übliche Trennung von Geist und Materie durch eine vereinheitlichende Beschreibungsweise ersetzt. Wie H. Primas und U. Müller-Herold in ihrem Lehrbuch Elementare Quantenchemie(1984) hervorheben, hat dabei die Quantenmechanik eine grosse kulturelle Bedeutung:

Die Quantenmechanik kehrt zur Idee der Einheit zurück. Die Parallelen zwischen den überlieferten Ideen des Fernen Ostens und der Quantenmechanik sind faszinierend. Im Gegensatz zur cartesischen mechanistischen Weltauffassung ist die östliche Weltsicht organisch, sie betont die Einheit des Universums und betrachtet die von unseren Sinnen wahrgenommenen Dinge lediglich als verschiedene Aspekte ein und derselben Realität. Ähnlich lehrt uns die Quantenmechanik, die Welt nicht als einbe Ansammlung einzelner für sich selbst existierender Dinge zu sehen, sondern als Einheit, in welcher Objekte nur in Zusammenhang mit ihrer Wechselwirkung mit dem Beobachter und seinen Abstraktionen existieren.


Durch die Integration von moderner Wissenschaft und vedischer Wissenschaft ist heute ein tiefgehendes Verständnis der Wirklichkeit möglich, das den objektiven Zugang zur Erkenntnis bewusst mit einem ebenso exakten aber unmittelbar im Bewusstsein statt findenden Erkenntnisprozess verbindet.

Wie dabei praktisch vorgegangen werden kann, erläuterte Maharishi Mahesh Yogi, Arosa Juni 1974 folgendermassen:




Original Message
Date: Fri, 12 Nov 2010
Subject: MMY: analysis of AGNI, 1974 (1),
From: Jörg Schenk

MAHARISHI: ...
I was trying to find out the behavior of these four basic forces - electromagnetic, gravitation, strong and weak interaction. Their behavior amongst themselves.

Manu Smriti starts with the expression that MANU, when he gave the law(smriti), seated in silence spoke. And what he spoke was:
this silence it is self-existent and from this spring four tendencies. That he calls Brahmin, Kshatrya, Vaishya, Sudra - four tendencies. These four tendencies we want to associate with the four forces.

Because what we are locating ( in the silence of pure consciousness) is four impulses in AGNI - unit of creation. In this unit of creation A is wholeness, G half, N half and I, these three become the parts. These present the relative, A represents the Absolute. The Absolute and the relative together, this constitutes the seed of creation.

As known from physics we have four fundamental forces. We should be able to associate four forces with these four expressions A-G-N-I

What happens is, in the analysis of A from grammar, A comes out from a root, anju, and that has its meaning in four aspects, knowledge, action, achievement and liberation. Knowledge goes with Brahmans, action goes with Kshatriyas, achievement goes with Vaishyas, and liberation goes with Sudras - Sudra servant class. A servant is completely uninvolved with what he does. The master is involved, the servant yet obeys. He does things, remains uninvolved. The characteristic of liberation is in the Sudra.(laughs)

What would be an example of the fullness? All the four forces together existing along with the three other forces. Because the part - we should say part and the whole - part and the whole are coexisting. Now, vacuum state is what? Vacuum is unmanifest fullness.

Question: There is no particle there, but the tendency to create a particle.

MAHARISHI: That is like Akasha. It has no particle but from that comes everything, all the Vayu and all that.

Vacuum is like ground state. What constructs the ground state? Its existence is in what? Must be in these four fundamental forces. Four fundamental forces are present in vacuum.

Question: You can't study the vacuum directly?

MAHARISHI: You can't study vacuum directly, alright, but in the case of Veda you can. (laughter) Because A and G-N-I together present vacuum.

Now wait on. You can structure that non-possibility of studying the vacuum by taking G and N. Because G also is half which can't be pronounced. N also is half which can't be pronounced and therefore you can't study GN together. And that could be a sort of vacuum which can't stand by itself. Vacuum which can't exist without anything. Now I makes it exist. I means that which leads.

Vacuum is only to progress. That is maya, it does not exist but is found through its activity. So that is alright. Vacuum which can't exist but exists on account of I, the tendency to grow or lead. This is very good. Both are devoid of a in the end. So G means stop. Stop with A. Stop is vacuum. If we take away a from there, what remains is the inability to speak. Stop remains. The same thing with N.

N also has to have A in order to be pronounced. If we take away A... These two values in AGNI present vacuum which then is dragged on to activity I. Because GN and I - I would present maintenance operator. G you stop and N, negation. G-N-I, these are the three operators.

N is negation, G is state of unmanifest existence, it is not a negation. There is that existence, unmanifest and then negation and then that I (= to lead ) ready to maintain. Sattva, Tamas and Rajas. Sattva and Tamas together they become half and half. They just can't be either studied or they can't exist together.

It is the I that leads, maintenance operator leads. Ga and Na, they are a kind of quite breath of existence which is unmanifest, like the ground state. And I puts it into function.

A is that whole which is more than the collection of parts. These three become the part and out of them must come up the whole. So A is wholeness. In AGNI A is wholeness, G-N-I become the parts - parts and whole. These three parts (G-N-I) three operators and then the whole that is produced.

The whole is Indra and in this AGNI what we have is the seed of creation. And in this seed we have wholeness, the whole tree, fullness, fruit. And that is Indra...


Date: Mon, 15 Nov 2010
Subject: Re: MMY: AGNI und Akasha 1974 ,
From: Dr.Zeiger
To: Jörg Schenk


Lieber Jörg,
vielen Dank für diese Überlegungen Maharishis. Sie haben mich dazu inspiriert, jetzt im Wissenschaftsforum eine Diskussion über die Logik der Lücke(Smriti) zu beginnen.

Das Zitat ist deshalb so passend, weil es darin um ein Verständnis des Raumes (Akasha) geht, ein Thema das auch im Mittelpunkt der von Klaus Volkamer entwickelten Logik der Feinstofflichkeit steht, die kürzlich im Forum in Form einer Buchbesprechung vorgestellt wurde: www.tm-darmstadt.de/

Klaus Volkamer kommt zu der Erkenntnis, dass der Raum 12-dimensional ist. Er begründet das mit einer für die moderne Wissenschaft typischen Argumentation, die experimentelle Beobachtung mit mathematischen Überlegungen kombiniert , wobei er sich wesentlich auf die spezielle Relativitätstheorie Albert Einsteins bezieht.

Maharishi gibt in dem Zitat aus dem Jahre 1974 eine Anleitung wie die objektive Vorgehensweise der Naturwissenschaft mit Hilfe des Veda mit der subjektiv erlebten Dynamik der Intelligenz verbunden werden kann, was einen unmittelbaren intuitiven Zugang zum Verständnis der Wirklichkeit ermöglicht.

Angewandt auf den Raum folgt aus Maharishis Denkstrategie, dass das physikalische Vakuum in dem Verständnis der Natur nicht nur eine geometrische Bedeutung hat, sondern auch eine dynamisch wirkende Substanz ist, die das beobachtete Verhalten der materiellen Objekte bestimmt. Aus bewusstseinbezogener, d.h. vedischer,Sicht gibt es notwendigerweise immer vier Grundtendenzen des Verhaltens, die sich aus der Eigendynamik des Bewusstseins ableiten und phonetisch im Veda durch die vier Laute A, G, N, I beschrieben werden. Die Sequenz der Laute ist bedeutsam, wenn es um die naturgesetzliche Dynamik geht.

Geometrisch ist der Raum dreidimensional, d.h. er kann durch ein System aus drei unabhängigen Zahlensystemen (Koordinaten) beschrieben werden. Das führt zur Angabe der Höhe, Breite und Tiefe eines Objektes bzw. der Lage eine Punktes im Raum durch drei Orts-Koordinaten. Das sind die drei geometrischen Dimensionen des Raumes. Die Unterscheidung der drei Raum-Dimensionen hat aber auch eine funktionelle Bedeutung als eine Struktur, die es erlaubt, dass lokalisierte konkrete Objekte (1. Dimension) in eine spezifische Beziehungen zueinander treten können(2. Dimension) und all diese Beziehungen wiederum zu einer Einheit zusammengefügt werden (3. Dimension). Der Raum ist demnach eine Substanz, die den weltweiten Zusammenhang allen Geschehens auf eine Drei-Stufen-Struktur zurückführt. Das ist der absolute Raum der klassischen Dynamik.

In jeder der drei Dimensionen des räumlichen Geschehens wirkt die zugrundeliegende Realität des Bewusstseins als dynamischer
Faktor, der sich aus vedischer Sicht in vier Grundtendenzen des
Verhaltens ausdrückt. Verbindet man also den dreidimensionalen Raum mit der zugrundeliegenden vierfachen Dynamik des Bewusstseins (Atma=Veda) so resultiert ein insgesamt 3x4=12 dimensionaler Raum.


Klaus Volkamer leitet in seinem Buch die 12-dimensionale Realität des Raumes aus der 4-dimensionalen Ereigniswelt der speziellen Relativitätstheorie ab, in dem er ein Universum-Tripel hinzufügt (4 x 3 = 12), das zu einer dynamischen Charakterisierung der Ereigniswelt führt, die punktförmiges, wechselwirkungsbezogenes (feldartiges) und raumartiges Verhalten zu unterscheiden erlaubt. In wieweit das mit der Gravitationstheorie(Allgemeine Relativitätstheorie) verträglich ist, wird im Wissenschaftsforum genauer diskutiert.

Die von Maharishi wieder zugänglich gemachte Methode der Veda-Analyse (Karma Mimansa) erweist sich somit als ein einfach zu handhabendes Werkzeug, um zu einem intuitiven Verständnis der Naturgesetze vorzudringen, das gilt auch für ihre moderne mathematische Form.

Herzlichen Dank für Deine Maharishi Zitate; sie sind immer höchst lehrreich.
Dein Bernd
Jai Guru Deva


Im bisherigen Verlauf Diskussion wurde - mittels einer Veda-bezogenen Argumentation - der 12-dimensionale Materie-bezogene Raum von Klaus Volkamer durch einen ebenfalls 12-dimensionalen Kräfte-bezogenen Raum ergänzt. Was damit erreicht wird, ist der Anschluss an den Hauptstrom der wissenschaftlichen Erkenntnis, der die gesamte Schöpfung auf ein Zusammenwirken von Kraft- und Materie-Felder zurückführt.

Albert Einstein ernennt in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die Vereinheitlichung (Unification) von Materie- und Kraft-Felder zum höchsten Ziel der modernen Physik. Erreichbar wurde dieses Ziel erst durch die Entdeckung der Supersymmetrie in der zweiten Hälfte des Jahrhunderts. Die Supersymmetrie erlaubt das strukturbildende (fermionische) Verhalten der Materie in die Kohärenz-erzeugende( bosonische) Funktion der Kräfte umzuwandeln und umgekehrt.

Dass die Belebung der vier Grundkräfte im dreidimensionalen Raum (Bereich der Kraftfelder) gleichwertig ist mit der Belebung einer Dreifach-Ordnung(Tripel-Universum) im vierdimensionalen Ereignisraums (Bereich der Materie) wird in der Bhagavad Gita als Äquivalenz zwischen dem Bereich des Naturgesetzes(Dharma) und den Ereignissen in Raum und Zeit (Kuru) beschrieben. Die Bhagavad Gita beginnt mit den Worten: Dharmakshetre Kurukshetre wobei Kshetra das Sanskrit-Wort für Feld ist. Im Feldbegriff der Bhagavad Gita fand Albert Einstein die Bestätigung für seine feldtheoretischen Überlegungen.

Albert Einstein verdanken wir die Erkenntnis, dass Gravitation die Wirkung der geometrischen Struktur der Raum-Zeit-Ereigniswelt auf das Verhalten der Materie bzw. der Energie ist. Die Gravitation steht seitdem im Mittelpunkt aller Bestrebungen zur Vereinheitlichung (Unification) von Kraftfeldern(Force Fields) und Materiefeldern(Matter Fields).

Das programmatische Vorlesungsverzeichnis der Maharishi International University aus dem Jahre 1974/75 beschreibt die Situation vor der Entdeckung der Supersymmetrie folgendermassen:

The hope of todays physicists is that they will understand how a unified quantum field theory gives rise to the four fundamental forces of nature: gravitation, electromagnetism, and the strong and weak interaction. These forces together structure matter, including the human brain, which is able to support consciousness leading ultimately to the cognition of the Veda. Thus it must be that the four forces of nature contain the seeds of the mechanics of cognition, indeed, in this connection, remarkable parallels can already be drawn. For example gravitation, the universal attraction of all energy for all other energy, seems like the influence felt on an exceedingly delicate, subjective level by the Vedic seers.

Erst durch die Entdeckung der Supersymmetrie in der Mitte der 1970er Jahre war die Ebene der Integration erreicht, die zu einer Verschmelzung der Gravitation mit allen anderen Kraft- und Materiefeldern führte. Diese Supervereinheitlichung resultierte in der Entdeckung des Einheitlichen Feldes aller Naturgesetze im Rahmen der Supergravitationstheorie durch H. Nicolai und de Wit (1983).



Klaus Volkamer benutzt nicht die Perspektive der supersymmetrischen Vereinheitlichung. Das Konzept der Supersymmetrie taucht in seinem Buch nirgends auf.

Die Vorgehensweise von Klaus Volkamer basiert auf der integrierenden Funktion des Raumes im Bereich der Materie-Felder.

In der Sprache des Veda repräsentierte INDRA die integrierende Intelligenz, während AGNI die evolutionäre Kraft bezeichnet. Im zweiten und dritten Teil seines Vortrags aus dem Jahre 1974 charakterisiert Maharishi die integrierende Intelligenz folgendermassen:


Original Message
Date: Sun, 14 Nov 2010
Subject: MMY: analysis of AGNI,1974(2)
From: Jörg Schenk

MAHARISHI: ... A is wholeness, that is Indra. A in its wholeness becomes the representative of the Absolute. When we have in AGNI the seed of creation, then in the seed we have everything - the sprouting and the branches and the leaves and flowers and fruit and everything. So we have to pick up here all the devas that there may be - Vayu, Mitra, Varuna, like that. They must be present in the seed. All the impulses of Creative Intelligence which are responsible to bring out the tree and the flower and the fruit and the leaves and the branches from the seed, they are all present in the seed. So in AGNI we must find all the devas. And we must find everything that the whole of the Veda can possibly express.

The analysis of one word - wholeness is there and parts are there. And then parts are together, completely different characteristics are together - and then we give the different names and we just put parallel to this the observation of the behavior of these four forces amongst themselves.

Then we get on to those four letters with this. These letters are these A-Ga-NI, only we have to now specify their range and limitations. And then see how do they interact with each other. And once we have established a parallel of interaction from the point of genetics and from the point of physics and in the language of the Veda. Once we are able to sort out, then we say it is just a matter of different language reality.


Klaus Volkamer geht von der vierdimensionalen Ereigniswelt der speziellen Relativitätstheorie aus, die Raum und Zeit nicht als getrennt ansieht. Das entspricht der umgangssprachlichen Bedeutung eines Ereignisses, das immer an einem bestimmten Ort X zu einer bestimmten Zeit t stattfindet. Die Ereigniswelt
(X , t) ist eine klassische Welt, weil die erlaubten Zustände dieser Welt immer durch Addition miteinander verknüpft sind.

Demgegenüber ist ganzheitliches Verhalten immer dadurch charakterisiert, dass das Ganze mehr ist als die Summe der Teile. Ganzheitliche Zustände lassen sich daher nicht mehr als Summe der einzelnen Zustände beschreiben. Vielmehr sind die kennzeichnenden Zustandseigenschaften (Kenn-grössen) durch Multipliation miteinander verbunden, denn ein Produkt zweier Grössen ist im allgemeinen grösser als deren Summe. Das ist die Beschreibungsweise der Quantenmechanik.

Um der klassischen Ereigniswelt einen ganzheitlichen Charakter geben zu können, muss sie durch eine geeignete Produkt-Struktur erweitert werden. Dieser Produkt-Struktur ist sowohl in der Natur des Raumes, als auch in der Natur der Zeit, als auch in den Wechselwirkungen der Objekte vorgegeben, weshalb es prinzipiell drei Zugangsarten zur Ganzheitlichkeit gibt: raumartig, zeitartig und welchselwirkungsbezogen.

Klaus Volkamer benutzt in seinen Überlegungen den raumbezogenen Zugang zur Ganzheitlichkeit ähnlich wie es auch die Quantenmechanik bzw. Quantenchemie macht. Da er aber von der relativistischen Raum-Zeit-Ereigniswelt ausgeht und nicht von der Trennung von Raum und Zeit der vor-relativistischen klassischen Mechanik kann er viel genauer in die dynamische Struktur des Raumes eindringen als es in der Quantenmechanik üblich ist. Das betrifft sowohl das Verhalten massiver Himmelskörper in kosmischen Dimensionen als auch die Hochenergiewelt der Bausteine der Materie. Das heisst aber nicht, dass dadurch die Ganzheitlichkeit der quantenmechanischen Wirklichkeit auf die klassische Raumstruktur zurückgeführt wird, sondern dass mehr klassische Informationen als Erinnerung im Quantenmechanischen belebt werden. Aus vedischer Sicht entspricht das der Belebung elementarer Aspekte der Intelligenz (Devas).



Original Message
Date: Sun, 14 Nov 2010
Subject: MMY: analysis of AGNI, 1974 (2)
From: Jörg Schenki

MAHARISHI: Vayu is another impulse, another deva. Vayu, that separates or puts together. It is Vayu that puts together. A and Ga-Na-I, the whole and the parts are together. This togetherness belongs to Vayu. It must put together. Anything that is spread here and there - it is put together. Relative and Absolute are always together. In everything there is relative and there is Absolute. And this tendency to have the relative and Absolute together is called Vayu.

There is A and Ga, two things, - non-changing Absolute and changing relative. Ga represents that non-wholeness, complete emptiness. Fullness of A and emptiness of Ga, they are put together. It is Vayu that puts together. But in this Vayu, what we can locate is two values of Vayu. A value nearer to fullness and a value nearer to emptiness.

As we find in the Vedas straight away - the Vayu nearer to Indra(wholeness) is called Indra Vayu. That is the name of that tendency, that deva, Indra Vayu - Indra first, Vayu second. The Vayu that is nearer to the relative, nearer Ga, is called Vayu Indra. Vayu first and Indra second.

When a deva comes, an impulse of Creative Intelligence comes in any aspect of the Veda, it says Indra Vayu, immediately we come to that value, that tendency, which connects A and Ga together, relative and Absolute together. But nearer the Absolute.

State of consciousness - it is the consciousness that puts things together, it is all consciousness. There is something that the consciousness expands, something. What makes consciousness expand? What makes the relative consciousness grow towards absolute consciousness? Must be Vayu.

The value of the Vayu, when the consciousness is much fuller and then that value of Vayu, where the consciousness is much cruder. In this way we place Vayu here or there. Whether we use Indra Vayu or Vayu Indra. All this we get when we look into the names of the devas as they appear in the sutras in sequence.

Then we find another name - Mitra and Varuna. Mitra is just 'friend'. Something that puts the two opposite things together is a Mitra. Ga and Na - Na is negative. He puts Na with Ga and makes agni out of it. This aspect of the negativity coming together with the positivity is the function of Mitra. Just a 'friend', it is that quality, 'friendship'.

They still remain separate - they come together and still remain separate, means still they are able to maintain their identity. But they are together. Coming together is the property of Vayu or Varuna. And maintaining their own identity - they don't get mixed, otherwise Na, negative coming in contact with positive, they could neutralize each other. But they are not allowed to neutralize. Because of Varuna or Vayu - Varuna is another aspect of Vayu - it comes together, but they are held apart.

So Mitra and Varuna. They are friends and that what keeps them separate, doesn't allow them to merge into one another. They maintain their identity.

These values we want to locate in the interaction of these basic forces. And then we will be better off. Just in playing about this one word agni. Because it is very easy to get lost in the details. But when we have some one thing, microscopic vision could detail all the details that there are. All the devas must be there in the one word because that is the seed of knowledge, that is the seed of creation and anything that comes out, must come out from that seed...


Insgesamt gibt es also eine quantenmechanische Realität deren kreative Natur durch die verfügbare Erinnerung an universell gültige Strukturen sowie durch die äusseren Rahmenbedingungen auf spezifische Weise belebt wird. Die Quantenmechanik durchspannt über alle Skalenebenen das ganze Universum und auf allen Ebenen gilt dieselbe Mathematik der Ganzheit. Atome und das Universum sind kugelsymmetrische Systeme, so dass es für die Wellenfunktionen der Schrödingergleichung einfache geschlossene Lösungen gibt. Bei den dazwischenliegenden Körpern (Minerale, Planeten, Sternensysteme) sind noch formbestimmende Bedingungen zu berücksichtigen.

Auch bei Kollektiv-Feldern wie z.B. der menschlichen Gesellschaft gilt die Quantenmechanik. Mit neu entwickelten, objektiven Messverfahren können die Effekte der Quantenmechanik direkt gemessen werden.

Auf diese Weise beschreibt Klaus Volkamer ein Bild von der Welt, das nicht nur in Übereinstimung ist mit dem Hauptstrom der modernen Wissenschaft sondern auch mit der uralten vedischen Wissenschaft.



Original Message
Date: Wed, 17 Nov 2010
Subject: MMY: analysis of AGNI, 1974 (3)
From: Jörg Schenk

MAHARISHI: And when we find this agni in its four constituents - the whole and then the three parts, this makes agni. This is one unit and then we will see another unit. Two units coming together forming a whole. Three units coming together forming a bigger whole. Four units coming together forming a still bigger whole. And whole is just Indra.

As these units of four values keep on adding one more, one more, more and more whole is being created right from...just as one, two, three cells (make) one whole. A number of more cells another bigger whole, bigger whole - hand and foot, the whole man. In one big whole of man, how many wholes are there, like that? And how many parts are there?

That means in agni there is Indra. In the first whole of agni, is Indra. And then there is another Indra when two units of agni come along. House of two pillars and then house of three pillars, house of four pillars.

This will explain how Indra grows - from small Indra to big Indra, to big Indra (and then) Brahman, great. And then there is no greater. This is just the expansion of creation in sequence. Everything comes out of agni. That means talking about these Indra and Varuna and this, that means they all are seated here and here, in this relationship. And they expand in the relationship between two units and three units and four units. It is just the expansion of those impulses of Creative Intelligence.

So each deva is there everywhere. Each quality of Creative Intelligence is everywhere - in small expressions, in big expressions, in bigger expressions, in biggest expression. Bigger expressions are only the sequential progression of those small, small impulses. (laughs)
We will see when we analyze that these different blocks are nothing other than the expressions and elaborations of all these devas which are present in agni in a more sleepy form, in a less manifest form, and then they'll find more manifest and more manifest. Just unfoldment. Just from the seed something comes out - what comes out? Whole comes out. Sprout is also a bigger whole as the seed. It contains everything. Same everything expands, expands, expands. At every level the whole and the part.

And all those impulses which make a connection between the whole and the part, at every level they are there. Agni and Indra at every level. And one is wound up in the other. All the devas come out of agni - Indra comes out of agni. Indra supports everyone. There is that understanding all the devas are (come out of) Indra. Indra is the king of Gods. All the Gods serve Indra. That wholeness is served by all the parts. The house is served by all the walls and ceiling and the floor. And they remain the parts and the house is served by the parts. So all the devas serve Indra.(laughs) Everything will come into its place, as far as our understanding is concerned.

We only have to look into the mutual relationship of these four basic forces and examine how they interact with one another. And we have placed them here and there. Whatever knowledge is there. And whatever knowledge is not there about these four forces, we'll get the idea from what is there in this analysis of agni. And all these impulses, the names, that are there in the sutras and the hymns. They are there, whatever knowledge we have of physics, we say "Yes put this here, put this here".

When we read this Manu, Manu Smriti - in that Manu Smriti Manu is found seated in silence and what he spoke was "This silence is self-effulgence, self-creative. It is just sufficient to exist all by itself. From here come out these four impulses - Brahmin, Kshatrya, Vaishya, Sudra". And then we saw a parallel of these qualities of Brahmin, Kshatrya, Vaishya, Sudra, in these four forces. And then we have to see how these four forces react themselves or what tendencies they have for reaction in themselves.

Manu has designed 'this is a Brahmin', like this behavior is Brahmin. Like this behavior is Kshatrya, Vaishya, Sudra. And then we say alright, if this is electromagnetic force, what are the tendencies in it. How does it react. And then we'll locate intelligences. We'll take an example of something which has all these four forces working together and then we'll say alright, how do they react, in between them what exists. Tendencies, Creative Intelligence qualities we will bring out.


Solange die naturgesetzlich bestimmte Struktur kollektiver Systeme noch nicht bekannt war, wurde die traditionelle Arbeitsteilung in der Gesellschaft als willkürlich angesehen. Die moderne und die vedische Wissenschaft stimmen jedoch darin überein, dass es eine natürliche, vierfache Ordnung auf allen Ebenen des Verhaltens gibt.


Original Message
Date: Sun, 21 Nov 2010
Subject: MMY: the caste system, 2003
From: Jörg Schenk

Indian press conference, July 17, 2003
QUESTION: ...is the caste system not harmful for society? MAHARISHI: Caste is not harmful. That is what makes a society: caste. Mango is one caste. Apple is one caste. Banana is one caste. Who can make and unmake? Nobody can make and unmake caste system. They are a natural phenomenon. The caste system is a natural phenomenon. People are different - the soul of all the people is the same. So something is different. Something is the same. Caste system is most systematic, it's a system. It's a system of society. Without caste there will be a hodgepodge. Nobody would know who is what. Caste system is everywhere. It's a natural phenomenon. It's a natural existence. It's a natural thing. Those who do not know, they can say anything. Like a mad man, they can say anything. But what does it mean to any sensible man? Caste system - eyes, ears, nose, tongue, touch, each is a caste by itself. And all the caste make a body, make a man, make a society, make a country. Those who want to disrupt the harmony, they come with all these slogans and disrupt the harmony, make the people confuse and all that. But that does not mean it has any substance in its content. No.



Original Message
Date: Thu, 18 Nov 2010
Subject: Gebündelte, kreative Intelligenz,
From: Dr.Zeiger
To: Jörg Schenk

Lieber Jörg,
vielen Dank für die zwei weiteren Teile von Maharishis Vortrag aus dem Jahre 1974. Wie mit Hilfe des Veda entschieden werden kann, wann Verhalten in Übereinstimmung mit den Naturgesetzen ist. Das ist das äusserst praktische Thema des Vortrags.

Um das anvisierte Diskussionsziel - Klaus Volkamers 12-dimensionale Raumstruktur - nicht aus dem Auge zu verlieren, habe ich diesmal den Text für das Wissenschaftsforum etwas umstrukturiert.

Neben einem angemessen Verständnis des Raumes(Akasha), geht es insgsamt in der Diskussion um eine gerechte Beurteilung des Lebenswerkes von Klaus Volkamer. Seine kreativen Gedanken sollen aus der Isolation herausgeführt und in den Hauptstrom der wissenschaftlichen Entwicklung eingeordnet werden.

Maharishi liefert mit der Analyse des ersten Wortes des Rig Veda AGNI eine Methode, die nicht nur zu einem harmonischen Umgang mit der Natur führt, sondern übertragen auf das zwischenmenschliche Verhalten auch die Entwicklung einer idealen Gesellschaft fördert.

Wenn nämlich jeder spontan die individuelle Besonderheit jedes Anderen erkennen und wertschätzen kann, dann wird aus dem Ellenbogen-Prinzip Jeder-gegen-Jeden eine wechselseitige Bereicherung gemäss des Prinzip des Geben-und-Nehmens bei vollem Respekt gegenüber der besonderen Sichtweise jedes einzelnen.

So gesehen ist das Darmstädter-Wissenschaftsforum nicht nur für die wenigen Wissenschaftler von Interesse sondern auch ein Beitrag zur Befriedung der Gesamtgesellschaft - wie die Natur ein kompliziertes Mosaik der vielfältigsten Tendenzen und Verhaltensweisen.

Als nächstes Thema wird im Wissenschaftsforum die 2005 von H.-P. Dürr und anderen Wissenschaftlern veröffentliche Potsdamer Denkschrift behandelt. Auch darin geht es wieder um die gesellschaftliche Bedeutung der ganzheitlichen Sichtweise, die sich in der Physik als Quantenmechanik entwickelt und die, parallel dazu, Eingang in das allgemeine Bewusstsein gefunden hat.

Symptomatisch für diese Entwicklung ist folgende Bemerkung von Heiner Geissler vom 12. November 2010 während der Schlichtungsverhandlungen zum kontrovers diskutierten Bauprojekt Stuttgart 21:

Die mentale Situation vieler Bürger und Bürgerinnen hat sich verändert. Es gibt nicht nur die mathematische oder die ökonomische Intelligenz, sondern was wir heute brauchen ist gebündelte, kreative Intelligenz. Der Mensch ist nicht nur eine Zahlenmaschine. Das Schöne ,die Natur soll auch erhalten bleiben.


Herzlichst Dein
Bernd
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 7 Jahre 7 Monate her von admin. Begründung: bessere Lesbarkeit des Textes
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