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Wissenschaftliche Forschungen in den Bereichen
(1) Grundlagen der Transzendentalen Meditation,
(2) Bewusstseinsentwicklung (durch Transzendentale Meditation),
(3) Wissenschaftliche Untersuchungen(der Transzendentalen Meditation),
(4) Interdisziplinäre Studien,
(5) Vedische Studien,
sowie anwendungsbezogene
(6) Initiativen.
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THEMA: Maharishi`s Forschungsimpulse

Maharishi`s Forschungsimpulse 11 Jahre 1 Monat her #251

Der Zeittrend: Naturwissenschaft im Kindergarten

In unserer Zeit wird im Auftrag der deutschen Bundesregierung damit begonnen pädagogische Fachkräfte zu schulen, die schon in Kindergärten "ihren Schützlingen naturwissenschaftliche Phänomene anschaulich und praxisnah vermitteln können."
Forschungsinstitute wie das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik bieten Projekte für Vorschulklassen und Grundschulen an, um "Wissenschaft [be]greifbar zu machen".
Auf der Website des Institutes heisst es: "Wir spannen einen Bogen von Energie über Forschung zum Atom und der Fusion. Nicht nur mit Erläuterungen und Bildern, sondern durch kleine Experimente zu den eingeführten Begriffen werden Erkenntnisse schnell und mit Freude gewonnen.“
Durch das Fernsehen kennen bereits Kleinkinder viele Experimente und Vorstellungen der Naturwissenschaft. Das wird jetzt von der Regierung genutzt, um bereits im Kindergarten gezielt das naturwissenschaftliche Interesse zu fördern.

Notwendigkeit der Erweiterung des objektiven Forschungsansatze

Wer die Augen nicht vor den engen Grenzen und schädlichen Nebenwirkungen der
rein objektiven Forschung verschliesst, der erkennt die Notwendigkeit, dass unsere Erziehung, die gegenwärtig nur den objektiven Zugang zu den Naturgesetzen lehrt, sich dahin weiterentwickeln muss, auch die Entfaltung des vollen Potentials des Subjektes mit einzuschliessen.
Beispielsweise wird der Dritte Hauptsatz der Thermodynamik, das universelle Prinzip der Zunahme von Ordnung durch Verringerung der Anregung wird an den Schulen und Universitäten zwar vom objektiven Standpunkt aus gelehrt, jedoch wird den Schülern und Studenten nicht die Fähigkeit vermittelt, ihre geistige Angeregtheit zu vermindern und dadurch in ihren Gefühlen, Gedanken, Handlungen und Verhaltensweisen Ordnung zu schaffen. Auch wird ihnen nicht gezeigt, wie sie sich dem Einfluss der Umgebung entziehen können.

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Objekt und Subjekt integrierende Forschungsimpulse

Es ist der 50jährigen Lehrtätigkeit (1957 – 2008) von Maharishi Mahesh Yogi zu verdanken, dass jetzt am Beginn des 21. Jahrhunderts das Wissen vom Naturgesetz in einer Weise zugänglich ist, die den subjektiven und objektiven Ansatz vereint: den objektiven Ansatz der modernen Naturwissenschaft und den subjektiven Ansatz der uralten vedischen Wissenschaft aus der die Transzendentale Meditation stammt.

Die geschichtliche Entwicklung der modernen Wissenschaft, die sie immer mehr in Übereinstimmung mit der vedischen Wissenschaft bringt, hat die Menschheit an die Schwelle ganz neuer Erkenntnisse geführt, die Maharishi folgendermassen charakterisiert:

Bündnis mit dem Naturgesetz
bzw.
Entfaltung aller Möglichkeiten des Bewusstseins im menschlichen Leben.


Bei genauer Betrachtung ergibt sich, dass in der uralten Vedischen Wissenschaft die Annäherung an die Wirklichkeit immer beide Blickwinkel einschliesst: den subjektiven und den objektiven. Nur ein solcher ganzheitlicher und integrierter Ansatz macht alle Möglichkeiten des Naturgesetzes zugänglich.

Drei_Forschungsimpulse.jpg


Die Wissenschaftlichkeit der Forschungsimpulse Maharishi`s

Da alle Ziele und Programme Maharishi`s angefangen mit der Transzendentalen Meditation auf der uralten Vedischen Wissenschaft beruhen, ist jeder dieser Impulse wissenschaftlich, d.h. er
(1) ist systematisch,
(2) widerspricht nicht wissenschaftlichen Forschgungsmethoden,
(3) ist universell in der Anwendung,
(4) kann durch persönliche Erfahrung bestätigt werden,
(5) erzeugt bei jedermann das gleiche Endergebnis.

Gemeinsames Ziel aller Forschungsimpulse Maharishis ist die Verwirklichung eines Lebens im Bündnis mit dem Naturgesetz, dem einheitlichen Feld aller Naturgesetze, durch die Entwicklung höherer Bewusstseinszustände. Die gemeinsame Strategie, um allen Bereichen individuellen und gesellschaftlichen Lebens Erfüllung zu bringen, ist die von Maharishi entwickelte ganzheitliche Vorgehensweise immer den objektiven Ansatz der modernen Wissenschaft mit dem subjektiven Ansatz der Vedischen Wissenschaft zu verbinden. Diese Vorgehensweise wird Maharishis Vedische Wissenschaft genannt.


Maharishis_Bcher.jpg



Die Programme von Maharishi`s Vedischer Wissenschaft


Die von Maharishi im Laufe seines Wirkens entwickelten Programme sind in vielen Büchern dokumentiert und umfassen Kurse und Projekte für jeden Bereich der Gesellschaft. Der Kern aller Programme ist das theoretische und praktische Wissen über die Gruppendynamik des Bewusstseins, durch das jede Nation die Eigenschaften der Autonomie, kulturellen Integrität und Unbesiegbarkeit entwickeln kann. Der natürliche Mechanismus (Automatismus) wodurch das erreicht wird, ist das Bündnis mit der aufbauenden Kraft des Naturgesetzes durch die Bewusstseinsentwicklung jedes einzelnen und der gesamten Gesellschaft. Alle Programme Maharishis haben deshalb nur einen Zweck: die volle Entfaltung der unbegrenzten schöpferischen Möglichkeiten des Lebens und die völlig natürliche Nutzung der unbezwingbaren Kraft des Naturgesetzes. Nur so kann die ständige Weiterentwicklung im Leben sichergestellt werden, weil durch Bewusstseinserweiterung allen Problemen des einzelnen und der Gesellschaft die Grundlage entzogen wird.
Letzte Änderung: 11 Jahre 1 Monat her von Dr. Bernd Zeiger.

Forschungsimpuls:Kollektive Kohärenz 11 Jahre 1 Monat her #262

MERU_Methodologie.jpg


Der Forschungsimpuls „Kollektive Kohärenz“ ist eng verbunden mit der Gründung der Maharishi European Research University(MERU), 1975.

Das Gründungsteam der MERU ging von der naturwissenschaftlich gut erforschten Tatsache aus, dass die kohärente Funktionsweise eines aus vielen Individuen bestehenden Systems (Vielteilchensystem) von der koordinierten Aktivität einer vergleichsweise geringen Anzahl einzelner Einheiten des Systems abhängt.

>Viele Individuen< bzw. eine >grosse Zahl von Systemeinheiten< beginnt bereits mit der Zahl 3 und reicht bis unendlich. Typische physikalische Beispiele für solche Vielteilchensysteme sind: Quantenchromodynamik, Atomkern (kollektives Modell), atomare und molekulare Systeme, kondensierte Materie(Festkörper, Flüssigkeiten, Plasma), Oberflächen und Grenzflächen, Ferromagnetismus, Supraleitfähigkeit, Superflüssigkeit, Bose-Kondensate etc.

Da letztlich jedes natürliche System ein Vielteilchensystem darstellt, ist es nur konsequent, wenn von der Maharishi European Research University als einheitliche Forschungsansatz die Prinzipien und Bedingungen kollektiver Kohärenz gewählt wurden:

Grundlage bildet die allgemeine Kohärenztheorie, an deren Ausarbeitung gegenwärtig die intelligentesten Köpfe der Menschheit arbeiten:
Theoretische Physiker(Quantenmechanik, Feldtheorie), Mathematiker(kohärente Garben), Philosophen (kohärente Überzeugungssysteme), Linguisten (Semantik), Techniker(LASER), Informatiker(Signalanalyse), Neurophysiologen(EEG-Kohärenz).

Grundbegriff der Kohärenztheorie sind Kohärenz-Länge bzw. Kohärenz-Zeit. Systeme mit einer von Null verschiedenen Kohärenz-Länge und Kohärenz-Zeit werden Felder genannt.

Ist die Kohärenz-Länge gleich Null, entsteht eine ungeordnete, thermodynamische Phase

Die Einführung des Feldbegriffs erfolgt aus zwei Gründen:
de.wikipedia.org/wiki/Feld_%28Physik%29
1. Vereinfachung in der Beschreibung der Vorgänge in Vielteilchensystemen. Statt alle Orte und Geschwindigkeiten der Einzelteilchen angeben zu müssen, ermöglicht die Feldbeschreibung eine elegante Methode das kollektive Verhalten zu behandeln.
2. Berücksichtigung der Nahwirkung, die wegen der endlichen Übertragungsgeschwindigkeit physikalischer Ereignisse und Wechselwirkungen in Betracht gezogen werden muss. Das Feld besteht dann aus nicht weiter reduzierbaren physikalischen Größen, wie im Fall des elektromagnetischen Feldes und im Fall des Gravitationsfeldes.



Die Methodologie der MERU Forschung in jedem ihrer Forschungsbereiche hat drei synchrone Aspekte, die immer zusammen zusehen sind, niemals getrennt:

(1) theoretische Forschung,
(2) angewandte Forschung,
(3) experimentelle Forschung.

(zu 1.) Die Theorie kollektiver Kohärenz beruht vereinfacht aus gedrückt auf zwei Modellen:

I. LASER und Superstrahlungs-Prinzip

Die „Wurzel aus der Zahl der individuellen Einheiten“ bildet in diesem Fall das Schwellen(Threshold)-Kriterium für den Übergang von der Unordnung zur Kohärenz.
Im soziologischen Bereich führt das Superstrahlungs-Prinzip auf den Maharishi Effekt.

II. Meissner-Effekt und Higgs-Mechanismus

Die „Wurzel aus einem Prozent der individuellen Einheiten“, die einen Kohärenz-Bereich bilden („Keimzelle“), ist in diesem Fall das Schwellen-Kriterium.

Im soziologischen Bereich führt der Meissner-Effekt auf die Gruppendynamik des Bewusstseins und den erweiterten Maharishi-Effekt.


(zu 2.) Angewandte Forschung


Die beiden theoretischen Modelle bilden die gemeinsame Grundlagen in der 8 Hauptforschungsbereichen der MERU:
(1) Umkehrung der Alterung,
(2) Gesundheit,
(3) Erziehung,
(4) Kriminalität,
(5) industrielle Entwicklung,
(6) Landwirtschaft,
(7) kulturelle Integrität und
(8) Weltfrieden.

Im Sinne des Forschungsansatzes der MERU wird z.B. die Kriminalität unter dem Blickwinkel des kollektiven Verhaltens alle Individuen einer Gesellschaft untersucht (Stichwort: Maharishi Effekt) und das Phänomen des Alterns in Begriffen des kollektiven Verhaltens der Zellen und andere Funktionseinheiten eines Organismus (Stichwort: Zellen-Kohärenz).

(zu 3.) Experimentelle Forschung

Die experimentelle (Labor-) Forschung der MERU fokussiert auf die Rolle des Individuums bei der Verwirklichung kollektiver Kohärenz.
Es ist unmittelbar einsichtig, dass z.B. der Erfolg der Erziehung davon abhängt in welchem Ausmasse sich die geistigen Fähigkeiten der einzelnen Schüler und der Lehrer entwickeln und entfalten können.

Drei Arten von Laboratorien spielen für den experimentellen Forschungsansatz der MERU eine zentrale Rolle:

I. EEG-Labor zur elektrophysiologischen Untersuchung und Dokumentation der Bewusstseinsentwicklung: Hirnforschung.

II. Psycho-physiologisches Labor zur Identifizierung der psychologischen und physiologischen Korrelate der Bewusstseinsentwicklung: Entfaltung der Kreativität, Entfaltung des ungenutzten Gehirnpotentials.

III. Unbesiegbarkeits-Labor zur Bestimmung und Steuerung der biochemischen, genetischen und elektromagnetischen (Licht)-Faktoren bei der Bewusstseinsentwicklung: optimale Ernährung.
Letzte Änderung: 11 Jahre 1 Monat her von Dr. Bernd Zeiger.

Kohärenz im kollektiven Bewusstsein 11 Jahre 1 Monat her #264

Die Verwirklichung und Nutzung kollektiver Kohärenz im gesellschaftlichen Bereich führt auf lokale bzw. globale Zustände kohärenten kollektiven Bewusstseins.

Die gezielte gesellschaftliche Nutzung kollektiver Kohärenz wurde durch die Transzendentale Meditation und den darauf aufbauenden yogische Methoden (wie das yogische Fliegen) möglich, die zu zwei unterschiedlichen, wissenschaftlich nachgewiesenen Effekten führten:

Maharishi Effekt und erweiterter Maharishi Effekt.

Beide Effekte unterscheiden sich wesentlich durch
(1) unterschiedliche Techniken, die zum Einsatz kommen,
(2) unterschiedliche Entstehungsmechanismen,
(3) unterschiedliche Erklärungsmodelle,
(4) unterschiedliche statistische Erfassungsmethoden.

Trotz dieser Unterschiede werden beide Effekte oft nicht sauber getrennt was der Anlass für die folgende klärende Darstellung war.

Mit den Fakten übereinstimmende Darstellungen, die beide Effekte sauber unterscheiden, finden sich auf folgenden Webseiten:
Deutsch:
www.unbesiegbareschweiz.ch/index.php?men...nk=MAHARISHI_EFFEKT/
www.davidleffler.com/deutsch-verteidigungs-weissbuch.html
Englisch:
www.davidleffler.com/german_defence_white_paper.html
maharishi-programmes.globalgoodnews.com/maharishi-effect/
maharishi-programmes.globalgoodnews.com/...effect/research.html

Vielfach wird jedoch - trotz ansonsten korrekter Darstellung - der Maharishi Effekt nicht klar vom erweiterten Maharishi Effekt unterschieden. Das gilt vorallem für die deutschsprachigen Web-präsentationen von 2011. Typische Beispiele sind:
www.tm-konstanz.de/maharishi-effekt_und_weltfrieden_f.html
www.globalesland.de/forschung/maharishi_effekt.php
Auch in der Web-präsentation der Maharishi University of Management zum Maharishi Effekt wird die Bezeichnung "extended Maharishi Effect" nicht benutzt
www.mum.edu/m_effect/

Irreführend ist die Unterscheidung beider Effekte in der Darstellung von Klaus Volkamer:
www.tm-konstanz.de/Volkamer-Buch-Ausschnitt.pdf

Hintergrund für die divergierenden Darstellungen des Maharishi Effektes ist, dass die Theorie des Effektes bisher noch nicht dem Erkenntnisstand der Quantenfeldtheorie am Beginn des 21. Jahrhunderts angepasst wurde.


Wird jedoch die Theorie entsprechend weiter entwickelt, ergibt sich eine einheitliche, verallgemeinerte Darstellung des Maharishi Effektes, die den "erweiterten Maharishi Effekt" mit einschliesst. Die folgende Betrachtung zielt auf diese Vereinheitlichung und soll sie begründen. Voraussetzung dazu ist aber zunächst eine klare Unterscheidung der Phänomene und Begriffe.


Kollektives_Bewusstsein.jpg


Erfahrungsgemäss gibt es dann Verständnisprobleme mit Maharishis Konzept der "Unbesiegbarkeit von Nationen", wenn der Sprung vom LASER zum Supraleiter noch nicht gründlich genug nachvollzogen wurde. Die folgenden Diskussionsbeiträge versuchen, den Schritt vom LASER zum Meissner-Effekt verständlich zu machen.
Dieser Versuch eines vertieften Verständnisses des Maharishi Effekt und seiner Erweiterung gliedert sich in drei Teile:
1. Grundbegriffe und Prinzipien kollektiven Bewusstseins,
2. Unterscheidung von Maharishi Effekt und erweitertem Maharishi Effekt,
3. Ansatz einer einheitlichen Theorie kollektiver Kohärenz.
Letzte Änderung: 11 Jahre 1 Monat her von Dr. Bernd Zeiger.

Grundbegriffe kollektiven Bewusstseins 11 Jahre 1 Monat her #269

1. Grundbegriffe und Prinzipien kollektiven Bewusstseins

Die für Kohärenz im kollektiven Bewusstsein verantwortliche Theorie und Praxis lässt sich auf eine Gesetzmässigkeit zurückführen:
die wechselseitige Abhängigkeit von individuellem und kollektivem Bewusstsein.

1.1 Individuelle Freiheit und kollektive Ordnung


Hört man als Nicht-Naturwissenschaftler zum ersten mal Begriffe wie kollektive Kohärenz und kollektives Bewusstsein stellt sich unweigerlich die Frage:

Wird dadurch der Mensch nicht vollkommen manipulierbar und verliert er das unverzichtbare Menschenrecht individueller Freiheit?


Bei genauer Betrachtung beantwortet bereits die moderne Medien-Technik diese Frage und räumt entsprechende Bedenken aus dem Weg:

Jeder Mensch nutzt heute in seinem täglichen Leben bestimmte naturgegebene Phänomene, die einerseits alle Menschen eng miteinander verbinden andererseits seine Freiheit nicht einschränken sondern vielmehr noch erhöhen. Z.B. senden die vielen Radio- und Fernsehstationen weltweit elektromagnetische Wellen in die Erdatmosphäre und schaffen so eine unsichtbare Verbindung zu allen Menschen, durch den die dabei transportierten Informationsgehalt. Vom Einzelnen genutzt wird diese Verbindung aber nur in dem Masse wie er sein Radio oder TV-Gerät darauf abstimmt. Um so mehr Menschen werden sich freiwillig in eine Sendung einschalten, je mehr sie sich dadurch befreit und erhoben fühlen. So gibt es Sendungen, die gleichzeitig von vielen Millionen Menschen verfolgt werden, und es entsteht so ein Gleichklang zwischen Vielen. Obwohl keiner die Radio-Wellen und die darauf modulierte Information sehen kann, ist alles jedoch völlig real und gleichzeitig hat jeder die Freiheit so viel von dem transportierten Wissen zu nutzen wie er will.

1.2 Der Feldbegriff

Die Physik nennt eine solche alles verbindende Realität ein Feld. Der Feldbegriff bedeutet in der Physik, dass nicht auf die einzelnen Bestandteile eines Systems individuell eingewirkt werden muss, sondern es kann stattdessen die allgegenwärtige Ebene des verbindenden Feldes direkt strukturiert werden.
Die Natur endet für den Menschen aber nicht bei äusseren Feldern wie die Gavitation
oder das elektromagnetische Feld. Die Gefühle und Gedanken der Menschen haben ebenfalls Feldcharakter. Auch Bewusstsein ist so ein Feld und der Feldcharakter ist um so ausgeprägter, je ungestörter das Bewusstsein sich ausdrücken kann.

Die Erfahrung unbegrenzten Bewusstseins in der Transzendentalen Meditation erweitert die Wahlmöglichkeiten des Subjektes und gibt jedem einzelnen die Freiheit alle Möglichkeiten des Bewusstseins zu nutzen. Was das für die menschliche Gesellschaft bedeutet wird durch Begriffe fassbar, die im Rahmen von Forschungsprojekten entstanden, die über die rein experimentelle Naturforschung hinausgehen. Das Entstehen solcher interdisziplinär bedeutsamen Begriffssysteme, die auch das Subjekt und die Gesellschaft explizit mit einzubeziehen, ist typisch für das 20. Jahrhundert. Bekannte Beispiele für solche interdisziplinären Wissenschaften sind die Kybernetik, Synergetik und Quantenfeldtheorie. Das Wesentliche an den genannten Wissenschaften ist, dass ihre Gültigkeit auch für Phänomene des Bewusstseins und der Gesellschaft so ausser Zweifel steht, dass ihre Anwendbarkeit auf kollektive Bewusstseinsformen bereits als eine Bestätigung für die damit verbundenen Effekte anzusehen ist unabhängig von deren empirischen Begründung durch rein soziologisch-statistische Untersuchungen.


1.3 Wechselbeziehung zwischen individuellem und kollektivem Bewusstseins

Die praktische Frage, die im Mittelpunkt der Forschungen an der Maharishi European Research University steht, ist die Beziehung zwischen individuellem und kollektiven Bewusstsein.

Die geordnete Funktionsweise eines Kollektives hängt davon ab inwieweit jeder einzelne Teil, jedes Individuum, in der Lage ist seinen eigenen optimalen Beitrag auf geordnete, koordinierte Weise zum Wohle der Gesamtheit einzubringen. Gemäss dem Reduktionsprinzip liegt die Ursache für die Probleme auf der kollektiven Ebene auf der individuellen Ebene.

1.3.1 Kollektives Bewusstsein

Als „kollektives Bewusstsein“ oder „kollektive Intelligenz“ bezeichnet die Wiussenschaft den in einer Menschen-Gruppe oder in einer Gesellschaft durch das Zusammensein und Zusammenwirken entstehende „bewusstseinmässige Zusammenhang“. Gelegentlich wird für ein solches Bewusstseins-Kollektive auch die Bezeichnung Egregore benutzt. Beispiele für solche „Kollektivbewusstseine“ sind Staaten, Nationen, Volksgruppen, Städte, Unternehmen, Religionsgemeinschaften, politische Parteien, Vereine, etc.

In der mathematischen Beschreibung ist das „kollektive Bewusstsein“ ein Feld:
das „kollektive Bewusstseinsfeld“.

Als Bewusstseinsfeld hat das kollektive Feld einer Gesellschaft oder Gemeinschaft die Eigenschaft des Selbst-bezugs, denn Bewusstsein bedeutet letztlich, das etwas, das existiert, durch seine intelligente Eigendynamik eine Beziehung zu sich selbst erzeugt d.h. Intelligenz wird sich der eigen Existenz bewusst.

Relevante Wikipedia-Stichworte sind:
kollektive intelligenz, Emergenz, Gruppendynamik, Schwarmverhalten, Organisationsintelligenz

1.3.2 Drei Effekt-Ebenen und Modelle kollektiven Bewusstseins

Zum Verständnis kollektiven Bewusstseins dienen drei verschiedene Beschreibungsebenen, die auf drei mathematisch einfach zu handhabende und technisch realisierbare Modelle führen, die jeder zumindest andeutungsweise kennen sollte (Einzelheiten finden sich unter den entsprechenden Stichworten in der Wikipedia)

(1) Kybernetik(Selbst-Regulation): Grundlagen des Fortschritts

Das kollektive Bewusstseinsfeld kann klassisch als Ergebnis der Wechselwirkung individueller Einheiten verstanden werden. Die zwischen den individuellen Systemeinheiten bestehenden Rückkopplungsschleifen werden von der Kybernetik, der Theorie der Regelung, beschrieben.

Homöostase-Vorgänge bilden die Grundlage für die dynamischen Entwicklung der Gesamtgesellschaft, in dem sie das Gleichgewicht zwischen den einzelnen Systemkomponenten aufrechterhalten. Jede einzelte Einheit eines Systems muss in sich stabil sein, anpassungsfähig in seinem Funktionsstil und mit allen anderen Systemeinheiten auf integrierte Weise zusammenwirken. Die Belebung der Grundlagen des Fortschritts von einzelnen Individuen belebt diese Grundlagen automatisch auch auf der kollektiven Ebene und führt zu einer Hierarchie verschiedener homöostatischer Niveaus.

Die Stichworte auf dieser Ebene der Betrachtung sind:
Kybernetik, Regulation, Rückkopplung, Homöostase, Selbst-regulation

(2) Synergetik(Selbst-Organisation): Maharishi Effekt

Die Beschreibung der Beziehung (Reziprozität) zwischen den individuellen Einheiten und dem übergeordneten Ganzen ist die Sichtweise der Synergetik auch Theorie der Selbstorganisation genannt. Einer der Begründer der wissenschaftlichen Synergetik ist der LASER-Physiker Hermann Haken. Ein geometrischer Ansatz zur Synergetik stammt von dem Architekten Buckminster Fuller.

Das LASER-Modell zusammen mit dem zugrundeliegenden Prinzip der Superstrahlung und der kohärenter Zustände erlaubt führt auf ein Verständnis von Entwicklung als Folge von Ordnungszuständen eines Systems (Phasenübergänge).

Ein mit dem LASER vergleichbarer gesellschaftliche Effekt wurde Anfang der 1960er Jahre von Maharishi Mahesh Yogi, dem Begründer der TM, vorausgesagt und wird nachdem er seit Anfang der 1970er wiederholt empirisch nachgewiesen wurde, als Maharishi Effekt bezeichnet. Andere dafür verwendete Begriffe sind Superstrahlungs-Effekt und 1% Effekt. Die erstere Bezeichnung bezieht sich auf die Tatsache, dass wie beim LASER die Ordnungswirkung einer Bevölkerung der Grösse N durch den Wurzel- N-Anteil bestimmt wird. Bei Städten mit ca 10 000 Einwohner wurde der Maharishi Effekt erstmals nachgewiesen weshalb er auch als 1% Effekt bezeichnet wird. Die Wurzel von 10 000 ist 1% von 10 000.

Stichworte auf dieser Ebene der Betrachtung sind:

Synergetik, Selbst-Organisation, Superstrahlung(Dicke Strahlung), kohärente Zustände, LASER

(3) Quantenfeldtheorie(Selbst-Wechselwirkung): erweiterter Maharishi Effekt:

Das Bewusstseins-Feld kann auch als eigenständige Realität beschrieben werden. Das ist die quantenmechanische Sichtweise, die letztlich auf ein einziges Bewusstseinsfeld für die ganze Schöpfung führt: das Einheitliche Feld aller Naturgesetze.

Die Theorie und Praxis der Verwirklichung kollektiver Ordnung unmittelbar auf der Ebene des Bewusstseins kann so beschrieben werden:

Durch Handeln im unmanifesten Bereich unendlicher Korrelation und vollkommener Geordnetheit, der Ebene der Quantenmechanik, wird der Bereich der Aktivität mit dem absoluten Bereich von Ordnung, der im innewohnt, verbunden, so dass Geordnetheit im Bereich der Aktivität entsteht. In der Quantenmechanik wird das mit dem Begriff „unitäre Transformation“ beschrieben, d.h. Handlung ohne Verlust des selbst-bezogenen Zustandes und ohne das Hervorrufen von Unordnung.
Die praktische Technologie dazu ist die bewusstseinsbezogene Gruppendynamik der gemeinsamen Ausübung des Programms der Transzendentalen Meditation und TM-Sidhis insbesondere das yogische Fliegen. Durch die Gruppendynamik des Bewusstseins – die Ausübung des TM-Sidhi-Programms in Gruppen nicht grösser als die Quadratwurzel von einem Prozent der Bevölkerung wird der volle Wert des Naturgesetzes belebt: Der universelle Aspekt des Naturgesetzes nährt die spezifischen kulturellen Werte eines Volkes.


Wie die wissenschaftliche Forschung über die Transzendentale Meditation und das TM-Sidhi Programm bestätigt entwickeln sich Kohärenz im kollektiven Bewusstsein der Gesellschaft simultan mit wachsender Kohärenz in der Funktionsweise des Gehirns.

Die erforderliche Anzahl von Menschen, die durch die Gruppendynamik des Bewusstseins einen hohen Grad an Geordnetheit im kollektiven Bewusstsein bewahren wird als Kohärenzgruppe bezeichnet. Eine solche Gruppe kann an Schulen und Hochschulen, in der Industrie oder in jedem anderen Bereich der Gesellschaft gebildet werden. Bei physikalischen Systemen haben Kohärenzbereiche eine entsprechende Ordnung erhaltende Schutz-Funktion.
Der bei Supraleitern beobachtete Meissner-Effekt weist auf das universelle Prinzip hin, dass bei kohärenten Systemen die Eigenschaft der Unbesiegbarkeit auftritt. Der dabei zur Wirkung kommende Schutz-Mechanismus wird als Higgs-Mechanismus bezeichnet.

Stichworte sind:
Quantenfeldtheorie, einheitliches Feld, Selbst-Wechselwirkung, unitäre Transformation, Kohärenzbereiche, Superleitfähigkeit, Meissner-Effekt


1.4 Schlussfolgerung


Indem durch die Transzendentale Meditation eine Methode zur Verfügung steht, das ungenutzte Gehirnpotential jedes einzelnen auf natürliche, spontane Weise von der Ebene selbst-bezogenen Bewusstseins aus zu entfalten, hat das automatisch einen Effekt auf das jeweilige gesellschaftliche Umfeld.

Ist umgekehrt das individuelle Bewusstsein ungeordnet überträgt sich das über Erziehungssystem und Regierung ebenfalls auf das kollektive Bewusstsein, dessen gestörter Zustand die Fragmentierung im individuelle Bewusstsein weiter verstärkt, ein Teufelskreis.

1962 hat Maharishi diese Situation in einem Interview mit einem italienischen Yoga Journal diese seit Tausenden von Jahren bestehende Situation folgendermassen beschrieben:

„Es ist die Summe, die Gesamtheit, der infinitisimal kleinen Konflikte im individuellen Bereich, die zusammen genommen, dazu beitragen, dass die gesamte Atmosphäre voller Spannung und Feindseligkeit ist. Es ist überflüssig und absolut gefährlich in dieser prekären Situation Hilfe von der Regierung, den Politikern und deren Konferenzen zu erwarten. Damit gibt das Individuum nur seine Verantwortung ab und gesteht seine Hilflosigkeit ein.“

Durch das Programm der Transzendentalen Meditation kann jetzt der Teufelskreis der Abhängigkeit des gesellschaftlichen Zustandes vom individuellen Bewusstseins umgekehrt werden. Dazu brauch nur ein geringer Anteil der Bevölkerung an dem Programm des Stressabbaus teilzunehmen, so dass neue Lebensprinzipien in der Gesellschaft aufkommen können, die letztlich eine Gesellschaft unbesiegbar machen. Das ist der Maharishi Effekt und er beginnt mit zunehmender Kohärenz beim Individuum. Das ist der Angelpunkt zum Verständnis der kollektiven Unbesiegbarkeit einer Gesellschaft.
Letzte Änderung: 11 Jahre 1 Monat her von Dr. Bernd Zeiger.

Maharishi Effekt & seine Erweiterung 11 Jahre 1 Monat her #274

2. Unterscheidung von Maharishi Effekt und erweitertem Maharishi Effekt

In dem vorangegangenen Abschnitt über Grundbegriffe haben wir drei wissenschaftliche Sprachebenen kennen gelernt, die einen begrifflichen Rahmen für kollektive Ordnungsphänomene wie den Maharishi Effekt ermöglichen. Ein solcher begrifflicher Rahmen bildet die Grundlage für die Theorie des Effektes, die im nächsten Abschnitt skizziert wird. In diesem Abschnitt wird ein wichtiger wissenschaftlicher Zwischenschritt behandelt, nämlich die Aufklärung des kausalen Zusammenhangs bei den in Frage kommenden Effekten.

Effekte spielen in der Wissenschaft eine wichtige Rolle. Deshalb hier zunächst einige allgemeine Hintergrundinformationen aus der Wikipedia:
de.wikipedia.org/wiki/Effekte
de.wikipedia.org/wiki/Kausalit%C3%A4t
de.wikipedia.org/wiki/Lineares_Modell

2.1 Effekt, Kausalität, Statistik

Das Wort "Effekt" bezeichnet in der Wissenschaft eine durch eine bestimmte Ursache hervorgerufene Wirkung.

Kybernetik und Regelungstechnik haben für einen solchen Umwandlungsvorgang die Bezeichnung "Aktonik" geprägt. Der Begriff "Aktonik" ist eine Analogbildung zur Sensorik, der Gesamtheit der Sinneswahrnehmungsvorgänge. Sogenannte "Aktoren" (Wandler; auch: Aktuatoren genannt) wandeln bestimmte Signale (z. B. Bewusstseinsimpulse, elektronische Signale, vom Steuerungscomputer ausgehende Befehle) in Raum-Zeit-Strukturen um (z.B. in Bewegung oder andere physikalische Größen wie Druck oder Temperatur) und greifen so regulierend in das jeweilige Gesamtsystem ein und/oder geben Sollgrößen vor. In der Robotik wird oft auch der Begriff Effektor gleichbedeutend für Aktor verwendet. In der Medizin bzw. Psychologie wird der Begriff "Effektor" auch für die ausführenden Elemente eines Organismus (z. B. Muskeln oder Drüsen) verwendet, die von Neuronen gesteuert werden.

Der entsprechende vedische Begriff ist Handlungsorgan (Karmindriya).

Die gesellschaftlichen Aktoren des Maharishi Effekt werden Governeure des Zeitalters der Erleuchtung genannt.


Jeder Effekt ist über die zugrundeliegende charakteristische Ursache-Wirkungs-Beziehung ein Ausdruck von Kausalität.
„Kausalität (ein kausales Ereignis) hat eine feste zeitliche Richtung, die immer von der Ursache ausgeht, auf die die Wirkung folgt.“

Formal gesehen ist die Kausalordnung eine Halbordnung, die als Relation der kausalen Abhängigkeit innerhalb einer Menge von Ereignissen definiert wird. d.h. es gibt folgende Alternativen: ein Ereignis A ist die Ursache von Ereignis B oder umgekehrt oder die Ereignisse beeinflussen sich gegenseitig nicht.
Die kausale Abhängigkeit und die sich daraus ergebende Kausalordnung sind sehr wichtig in verschiedenen Wissenschaftszweigen insbesondere in der Physik, Informatik und Philosophie

In der sozialwissenschaftlichen Forschung, wie auch in der Psychologie, wird oft die Frage gestellt, ob ein Training oder eine Therapie einen Effekt oder eine Wirkung hat. Th. D. Cook und D. T. Campbell formulierten 1979 in Anlehnung an John Stuart Mill drei Bedingungen, die für einen Kausalzusammenhang notwendig sind
1. Kovarianz: Veränderungen in der angenommen Ursache (unabhängige Variable, UV) müssen mit den Veränderungen im angenommenen Effekt (abhängige Variable, AV) in einem systematischen Zusammenhang stehen. Wenn also z.B. Veränderungen in der psychologischen Behandlung stattfinden, müssen sie sich diese Manipulationen im Resultat, in der psychologischen Symptomatik, beobachten lassen.
2. Zeitliche Abfolge: Die Ursache (UV) muss vor dem Effekt (AV) stattfinden.
3. Keine alternativen Erklärungen: die angenommenen Ursache muss die einzige plausible Erklärung für die Wirkung sein.


In einem sozialwissenschaftlichen Experiment können zwangsläufig nicht alle Faktoren, die Einfluss auf die Wirkung haben könnten, kontrolliert werden, demzufolge kann ein Kausalzusammenhang nie mit einer absoluten Sicherheit angenommen werden.

Mit der Statistik kann zwar ein Zusammenhang (Korrelation) zwischen zwei Ereignissen/Variablen nachgewiesen werden, jedoch noch keine Kausalität. Kann man einen Zusammenhang zwischen Ereignissen A und B nachweisen, dann gibt es mehrere Erklärungsmöglichkeiten:
(a) A könnte B verursachen.
(b) B könnte A verursachen.
(c) A und B könnten durch ein drittes Ereignis C verursacht sein (siehe auch Scheinkorrelation).
(d) Der Zusammenhang in den Daten könnte zufällig sein, d. h. in Wahrheit gar nicht vorhanden sein.

Fälschlicherweise wird der Nachweis eines Zusammenhangs mittels Statistik oft als Kausalität missinterpretiert doch erst durch zusätzlichen Informationen, die nicht mittels Statistik gewonnen werden, wie z. B. zeitliche Abfolge (Ursache-Wirkung-Prinzip), kann aus einem Zusammenhang auf eine Kausalität geschlossen werden.

Solche Kausalitäten fliessen als zusätzliche Voraussetzung(Modelle) in die Statistik ein, z.B. in dem unabhängige (X) und abhängige Variablen (Y) unter der Voraussetzung betrachtet werden, dass die unabhängigen Variablen (X) auf die abhängigen Variablen (Y) einwirken wobei die Einwirkung(Beziehung) über ein Modell festgelegt wird.

Das elementarste Modell ist die Annahme bzw. Untersuchung eines linearen Zusammenhangs. Viele statistische Verfahren wie Mittelwertsvergleiche und varianzanalytische Verfahren, Korrelations- und Regressionsrechnung kann man als Spezialfälle linearer Modelle ansehen. Damit solche Modelle überhaupt statistisch beobachtet werden können, wird angenommen, dass die Daten mit Fehlern behaftet sind. Dann lassen sich allgemeine lineare Modelle formal durch Matrixgleichungen beschreiben. Ob sie aber für den konkreten Fall wirklich geeignet sind, muss vorher theoretisch geklärt werden. Zusätzliche Informationen über die Struktur des Zusammenhangs sind deshalb sehr wichtig.

Diese elementaren Tatsachen sind wichtig, will man die statistischen Untersuchungen zum Maharishi Effekt richtig einordnen. Es folgt daraus nämlich, dass es wichtig ist, durch Pilotstudien erst einmal geeignete Modelle über den kausalen Zusammenhang zu bilden. In dieser Phase der Forschung ist wissenschaftliche Erfahrung und Kreativität gefragt, weshalb auch Modell und Effekte nach ihrem Entdecker benannt werden.


2.2 Maharishi Effekt

Anfang der 1960er Jahre sagte Maharishi Mahesh Yogi in seinem ersten TV-Interview in den USA voraus: „wenn 1% der Bevölkerung meditiert, werden negative Tendenzen, wie Gewalttaten und Verbrechen, Verkehrsunfälle, Krankheiten, wirtschaftliche Fehlschläge, ja sogar Naturkatastrophen zurückgehen.“

Zwei Soziologen, C. Borland und G. Landrith, nahmen Maharishis Aussagen so ernst, dass sie in den 1970er Jahren damit begannen, diese Prognose anhand der verfügbaren staatlichen Statistiken zu überprüfen. In den USA gab es zu der Zeit bereits eine ganze Reihe von Städten, in denen mehr als 1% der Bevölkerung die Transzendentale Meditation praktizierten. 1974 war diese erste retrospektive Untersuchung abgeschlossen. Weil die beiden Forscher streng darauf achteten, dass die Kontrollstädte bzgl. geographischer Lage, Anteil der Studenten, mittleres Bildungsniveau, Pro-Kopf-Einkommen, und einigen anderen Grössen mit den 1% Städten vergleichbar waren, ergaben sich zwei Gruppen mit jeweils 11 Städten. Bei den 11 Kontrollstädten zeigten acht im Zeitraum von 1972-73 eine Zunahme der schweren Straftaten um durchschnittlich 8,3% (im selben Zeitraum nahm in den gesamten USA in allen Städten die Straftaten um 6% zu). Dagegen nahm die Zahl der Straftaten in den Städten mit einem Anteil von 1% TM-Praktizierender an der Gesamtbevölkerung um durchschnittlich 8,2% ab. Das bedeutet im Vergleich zu den Kontrollstädten eine Abnahme der Kriminalität um 16,5%. Was einem hochsignifikantem Unterschied entspricht: p< 0.001

Insgesamt wurde die Zunahme an Lebensqualität durch den Maharishi Effekt durch sieben Retrospektivuntersuchungen anhand des Rückgangs in der Kriminalität, der Selbstmorde, Autounfälle nachgewiesen. Als 8. Studie wurde eine prospektive Untersuchung in die Liste aufgenommen, weil die untersuchte dörfliche Bevölkerungsgruppe überwiegend nur die TM praktizierte. Die Untersuchung betrifft die Kriegsereignisse im Libanon in den Jahren 1982-1984 deshalb ist zu bedenken, dass im selben Zeitraum auf der globalen Ebene auch der erweiterte Maharishi Effekt zur Wirkung kam(Utopia Versammlung).

Dass es zum Maharishi Effekt nur eine begrenzte Zahl und überwiegend nur Retrospektivuntersuchungen gibt, liegt daran, dass seit ende der 1970er Jahre die Fortgeschrittenen Techniken des TM-Sidhi-Programm als Gruppenprogramm, was den erweiterten Maharishi Effekt begründet, zunehmende Popularität erlangten , so dass es ab den 1980 Jahren in vielen Gebieten der Welt nicht mehr möglich ist beide Effekte zutrennen.

Die entsprechenden Originalarbeiten sind in den Collected Papers (abgekürzt Coll. Pap.) nachgedruckt.

Maharishi_Effekt_2.jpg

In der Pionierarbeit von Borland und Landrith werden zur Erklärung des Maharishi Effektes Analogien aus der Naturwissenschaft insbesondere der Physik herangezogen. In der Physik gibt es das Phänomen des Phasenübergangs d.h. einer spontanen Änderung im Ordnungszustand eines kollektiven Systems. In der ersten Hälfte der 1970er Jahre machte die Erforschung der Phasenübergänge wesentliche Fortschritte durch im Rahmen der LASER-Physik gewonnene Erkenntnisse. Motor für diese Entwicklung war die Interpretation des Laserprinzips als Selbstorganisation von Nichtgleichgewichtssystemen durch den LASER-Physiker Hermann Haken was zur Entwicklung der Synergetik und der Theorie der Selbst-organisation führte, die zunehmend interdiszplinäre Bedeutung erlangte. In Deutschland wurde diese theoretische Entwicklung der ersten Hälfte der 1970er Jahre von H. Richter als „Evolution - eine Folge von Phasenübergängen“ zusammengefasst( Physik in unserer Zeit Volume 5, 43–52, 1974 ).

Eine zentrale Rolle in der Theorie und Praxis kollektiver Kohärenz spielt das für kohärente Zustände charakteristische "Wurzel N"-Gesetz (SuperstrahlungsPrinzip). Bereits Borland und Landrith sehen darin das Grundprinzip des Maharishi Effekts, wenn auch die beiden Forscher betonen, dass „die Einzelheiten einer entsprechenden Theorie noch ausgearbeitet werden müssen.“ Diese Theorie gibt es bis jetzt (2011) noch nicht, was der Grund ist auf diesen Forschungsimpuls Maharishis erneut hinzuweisen.
Solange die Theorie des Maharishi Effekt nicht im Detail ausgearbeitet wurde, muss folgende Definition des Maharishi Effekt als überwiegend empirisch begründete Aussage angesehen werden:

Maharishi Effekt ist das Entstehen kollektiven Ordnung durch viele einzelne Menschen, die allein zu Hause die Transzendentale Meditation praktizieren. Wenn die "Wurzel aus N" einer Bevölkerungszahl N die TM praktizieren (ist N = ca. 10 000 sind das etwa 1% der Bevölkerung), tritt ein Phasenübergang in der Gesellschaft ein, der zur Folge hat, dass Kriminalität, Unfälle und andere Indikatoren kollektiver Spannung messbar zurückgehen.

Gibt es beim Maharishi Effekt mit dem Superstrahlungs-Prinzip bereits ein ansatzweise wissenschaftlich begründetes kausales Erklärungsmodell, so fehlt ein solches Modell jedoch noch für den erweiterten Maharishi Effekt, der aber empirisch gesehen zu den am besten begründetsten und hochsignifikantesten soziologischen Effekten zählt. Der erweiterte Maharishi Effekt wird im folgenden Abschnitt vorgestellt. Hauptgrund für das Hinterherhinken von Theorie und Praxis ist, dass die Fortschritte im Bereich der Quantenphasenübergänge bisher noch nicht systematisch berücksichtigt wurden. Hier ist also wegen der praktischen Bedeutung des Effektes, der einen neuen Beruf begründet, dringend theoretische Forschung erforderlich, um seine gesellschaftliche Anwendung zu beschleunigen.

Eine kurze Diskussion zum Maharishi Effekt findet sich hier:
www.tm-darmstadt.de/das-forum/23-wissens...?limit=6&start=6#300


Im zweiten Teil dieser Serie über Maharishi´s Forschungsimpulse wird der erweiterte Maharishi Effekt behandelt:
www.tm-darmstadt.de/das-forum/23-wissens...ulse-teil-2.html#285
Letzte Änderung: 11 Jahre 3 Wochen her von Dr. Bernd Zeiger.

Maharishi Effekt & seine Erweiterung als Beruf 11 Jahre 1 Monat her #276

Bevor der aktuelle Forschungsstand zum Thema „erweiterter Maharishi Effekt“ kurz dargestellt wird, ist es zur Einschätzung dieser Forschungen wichtig, sich darüber klar zu sein, dass durch diesen Effekt zweierlei begründet wird:

(a) eine exakte Wissenschaft und Technik optimaler Verwaltung in Richtung einer idealen Gesellschaft optimaler Lebensqualität.
Dieses Thema wird als „Forschungsimpuls: Verwaltungswissenschaft“ separat behandelt.

(b) ein neuer Beruf eingeführt wird, der wie jede andere berufliche Tätigkeit
(1) auf Dauer angelegte ist, d.h. über einen längeren Zeitraum ausgeübt wird,
(2) auf spezifischen Kenntnissen, Fertigkeiten und Erfahrungen beruht,
(3) geeignet ist, den persönlichen Lebensunterhalt zu sichern (Erwerbstätigkeit),

Diese Definition des Berufs liegt dem Grundrecht der Berufsfreiheit des deutschen Grundgesetzes (Art. 12 Abs. 1 GG) zugrunde. Wichtig an dieser heute rechtsverbindlichen Begriffsbestimmung ist, dass ein Beruf „nicht auf bestimmte traditionelle oder rechtlich fixierte Berufsbilder beschränkt“ sondern selbst-bestimmbar ist. Dies schliesst die ständige Entwicklung neuer Berufsbilder ein.


Berufsbild "Gouverneur des Zeitalters der Erleuchtung"

Nach Etablierung des Berufsbildes eines Lehrers für Transzendentale Meditation in den 1960ern hat Maharishi ab 1976 durch die Entwicklung des TM-Sidhi Programms dem Beruf des TM-Lehrers eine Aufstiegsmöglichkeit zum „Gouverneur des Zeitalters der Erleuchtung“ eröffnet. Ein Gouverneur des Zeitalters der Erleuchtung kultiviert nach Abschluss der entsprechenden Ausbildung (TM-Sidhi Programm) die Fähigkeit des bewussten Geistes, die Naturgesetze für sich arbeiten zu lassen.

Eine Erweiterung des Berufsbildes eins Gouverneurs speziell für Wissenschaftler erfolgte 1978 im Rahmen von Maharishis Globalem Forschungsprogramm durch die Möglichkeit der Fortbildung zum „globalen Forschungskoordinator“. Das Berufsbild des Globalen Forschungskoordinators ergänzt das Berufsbild eines Gouverneurs des Zeitalters der Erleuchtung durch das Berufsbild und die Berufsethik eines Wissenschaftlers.

Eine weitere Erweiterung des Berufbildes eines Gouverneurs bildet die Tätigkeit im Rahmen einer „Kohärenzgruppe“, d.h. die regelmässige Teilnahme am Gruppenprogramm der TM und der TM-Sidhis insbesondere des „Yogischen Fliegens“, um durch den erweiterten Maharishi Effekt Kohärenz im kollektiven Bewusstsein zu erzeugen.

Kurse für „Gouverneur des Zeitalters der Erleuchtung“ sind nach geltendem Recht als Ausbildung bzw. Fortbildung steuerlich absetzbar. Es gibt dazu ein Grundsatzurteil des BFH-vom 18. Dezember 1987, VI R 149/81, BStBl II 1988, 494 bezüglich der Ausbildung zum „Gouverneur des Zeitalters der Erleuchtung“. Gemäss dem Urteil des Bundesfinanzgerichtshofs hat "der Sonderausgabenabzug nach § 10 Abs. 1 Nr. 7 EStG nicht zur Voraussetzung, daß der angestrebte Beruf innerhalb bestimmter bildungspolitischer Zielvorstellungen des Gesetzgebers liegt."
Vielmehr reicht es aus, dass "die Maßnahme geeignet ist, eine nicht nur vorübergehende Betätigungsmöglichkeit zu schaffen, die dem Aufbau oder der Erhaltung und Sicherung der beruflichen Existenz und damit der Erhaltung und Sicherung einer Lebensgrundlage dienen kannund soll." Damit eine Ausbildung vorliegt, ist es also nicht erforderlich, dass es sich um einen Ausbildungsberuf im Sinne des Berufbildungsgesetzes noch um eine Tätigkeit handelt, die einem bestimmten Berufsbild entspricht.

Auf das Urteil ist bereits mehrfach in der Rechtsprechung Bezug genommen worden
dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprec...Text=VI%20R%20149/81
z.B. kann Kindergeld auch bei einem nicht klassischem Ausbildungsberuf in Anspruch genommen werden (Urteil: FG Rheinland-Pfalz, 12.07.2010 - 5 K 2542/09)





Original Message
Date: Wed, 26 Oct 2011
Subject: Beruf: Gouverneur
From: "Dr.Zeiger"
To: "Raja Emmanuel Schiffgens"

Lieber Raja Emanuel,
Liebe Freunde,

vielleicht ist Euch ja längst bekannt, dass der Beruf des "Gouverneurs des Zeitalters der Erleuchtung" seit 1987 ein Präzedenzfall im deutschen Steuerrechts ist.

Bei meinen Recherchen für das Wissenschaftsforum bin ich gerade auf die folgende Rechtslage gestossen:

Kurse für „Gouverneur des Zeitalters der Erleuchtung“ sind nach geltendem Recht als Ausbildung bzw. Fortbildung steuerlich absetzbar.

Es gibt dazu ein Grundsatzurteil des BFH-vom 18. Dezember 1987, VI R
149/81, BStBl II 1988, 494 bezüglich der Ausbildung zum „Gouverneur des
Zeitalters der Erleuchtung“.

Das Urteil bedeutet u.a., dass es aus steuerlicher Sicht für eine Berufsausbildung
nicht erforderlich ist, dass dabei ein Ausbildungsberuf im Sinne des
Berufbildungsgesetzes vorliegt, noch muss es sich um eine Tätigkeit handeln,
die einem bestimmten Berufsbild entspricht.

Auf das Urteil ist bereits mehrfach in der Rechtsprechung Bezug genommen worden, z.B. kann Kindergeld auch bei einem nicht klassischen Ausbildungsberuf in Anspruch genommen werden (Urteil: FG Rheinland-Pfalz, 12.07.2010 - 5 K 2542/09)

Mehr dazu und einiges Grundsätzliche zum Beruf "Gouverneur des Zeitalters der Erleuchtung" im Darmstädter Wissenschaftsforum


Herzlichst
Euer
Bernd Zeiger
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 11 Jahre 1 Monat her von Dr. Bernd Zeiger.
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