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Wissenschaftliche Forschungen in den Bereichen
(1) Grundlagen der Transzendentalen Meditation,
(2) Bewusstseinsentwicklung (durch Transzendentale Meditation),
(3) Wissenschaftliche Untersuchungen(der Transzendentalen Meditation),
(4) Interdisziplinäre Studien,
(5) Vedische Studien,
sowie anwendungsbezogene
(6) Initiativen.
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THEMA: Quintessenz des 1. Forum-Jahres

Quintessenz des 1. Forum-Jahres 11 Jahre 2 Monate her #222

Ein Jahr Wissenschaftsforum: Quintessenz

Im ersten Jahr des Darmstädter Wissenschaftsforums wurde anhand typischer Beispiele die Reichweite der wissenschaftlichen Bedeutung der Transzendentalen Meditation (TM) vorgestellt und diskutiert, um das Interesse an dieser neuen Dimension der Forschung zu beleben und um zu sehen, was davon gegenwärtig von allgemeinem Interesse sind.

Die methodische Quintessenz des ersten Forum-Jahres ist die Unterscheidung von objektiver Erforschung der TM und bewusstseinsbezogener Forschung, die Subjekt (Geist), Objekt (Körper) und die Subjekt-Objekt-Beziehung (Beobachtungsvorgang) als eine Einheit ansieht, nicht nur theoretisch sondern auch praktisch. Die Besonderheiten beider Forschungsansätze wurden im Forum ansatzweise diskutiert und die Chart fasst die Quintessenz der Diskussionen zusammen.

Quintessenz_Forum.jpg


Seit dem 12. September 2011 wird im Forum klar zwischen dem überwiegend objektiven Forschungsansatz der akademischen Physiologie, Psychologie, Soziologie, etc und dem bewusstseinsbezogen Forschungsansatz wie er für die Maharishi European University(MERU) charakteristisch ist, unterschieden.

Damit geht das Wissenschaftsforum in eine neue Phase. Beiträge zu Erforschung der TM mit Hilfe der Methoden der Physiologie, Biochemie, Medizin, Psychologie, Soziologie und Ökologie werden jedem zugänglich sein, während die Diskussionen der MERU-Forschung nur für registrierte Benutzer zugänglich sind.

Für diese Wissenschaft vom Bewusstsein, die so etwas ist wie eine Super-Wissenschaft allen Wissens, gibt es die unterschiedlichsten Bezeichnung je nach dem gewählten Blickwinkel:

Gemäss der in Indien zugänglichen Überlieferung wird die Wissenschaft vom Bewusstsein als vedische Wissenschaft bezeichnet. Ansätze einer objektbezogenen Wiederentdeckung der Wissenschaft vom Bewusstsein finden sich in der Quantenphysik und den darauf bezogenen Forschungszweigen.

Maharishi verwendet mit Bezug auf die Transzendentale Meditation neben den Bezeichnungen "Wissenschaft vom Sein" und "Wissenschaft der kreativen Intelligenz" auch die Bezeichnung vedische Wissenschaft, wobei er darunter deren Erneuerung auf bewusstseinsbezogener Grundlage versteht, weshalb sie auch als "Maharishis Vedische Wissenschaft" bezeichnet wird.

Faktisch hat jeder spirituelle Meister, bedeutende Philosoph und religiöse Führer seinen eigenen Blickwinkel der Wissenschaft vom Bewusstsein. Ist einer dieser Blickwinkel bekannt und verinnerlicht, findet man auch leicht Zugang zu allen anderen , denn es geht um eine universelle Realität, die die moderne Physik u.a. als einheitliches Feld bezeichnet.
Letzte Änderung: 11 Jahre 2 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Forschungsimpulse der TM 11 Jahre 2 Monate her #223

Maharishi`s Forschungsimpulse auf der Grundlage der Transzendentalen Meditation

In den 50 Jahren seines Wirkens wurden von Maharishi Mahesh Yogi sehr viele Forschungsimpulse gesetzt und zahllose Einzelprojekte angestossen, die noch lange die Menschen beschäftigen werden, vermutlich einige Tausend Jahre.

Ob dabei immer bekannt sein wird, dass Maharishi der Impulsgeber war, ist von untergeordneter Bedeutung, was zählt ist die Verbesserung an Lebensqualität, die daraus für jeden einzelnen entsteht.

Auch ist immer ein Gefälle zwischen der Idee und ihrer Umsetzung. Das wird schon heute deutlich, wenn die von Maharishi gesetzten Impulse mit der Art und Weise verglichen werden, wie sie das 20. bzw. 21. Jahrhundert zunächst aufgenommen und umgesetzt hat.
In grosser Vereinfachung lassen sich die Forschungsimpulse Maharishi Mahesh Yogis
In drei Kategorien einteilen:

1. Bewusstseinsentwicklung des Individuums durch Transzendentale Meditation
d.h. Erleuchtung für jeden einzelnen.

2. Kollektive Kohärenz durch die Gruppendynamik des Bewusstseins
d.h. Weltfriede durch kulturelle Integrität und Unbesiegbarkeit jeder Nation.

3. Die Selbstwechselwirkung des Einheitlichen Feldes aller Naturgesetze als dynamische Verbindung von individuellem und kollektivem Bewusstsein.
d.h. die Erneuerung und Nutzung der klangliche Darstellung der Naturgesetze, wie sie in der Literatur der Veden seit Urzeiten überliefert ist.

Forschungsimpulse.jpg

Die auf den drei Ebenen der Forschung benutzen Begriffe haben eine präzise Bedeutung. Die Art und Weise wie diese begrifflichen Impulse aufgenommen und umgesetzt werden entspricht dem jeweiligen Zustand des Weltbewusstsein. Gegenwärtig hat die Rezeption der Forschungsimpulse Maharishis folgende Ausrichtung
angenommen:

1. aus dem Forschungsimpuls der Transzendentalen Meditation wurde zunächst
die weltweite akademische Meditationsforschung,

2. aus dem gesellschaftlichen Effekt der vielen Ausübenden der Transzendentalen Meditation entwickelten sich neue Denkansätze in allen praktischen Lebensbereichen, dir meist durch Adjektive wie alternativ, organisch, bewusstseinsbezogen, ganzheitlich, quantenmechanisch etc. vom bisher üblichen Denken unterschieden werden.
Typisch für diese Entwicklung sind Wortschöpfung wie Quanten-Medizin oder Quanten-Management

3. aus der bewusstseinsbezogenen Erneuerung des uralten vedischen Wissens wurde zunächst die Wellnessbewegung mit Schwerepunkt auf Yoga, Ayurveda, vedische Klänge und indischer Musik, Vastu, etc.


Da das Schwergewicht des Darmstädter Wissenschaftsforums auf der wissenschaftlichen Methode liegt und hier wiederum auf der methodischen Bedeutung der Transzendentalen Meditation werden ab dem 2. Forumsjahres die folgenden Ebenen in der wissenschaftlichen Methode deutlicher als bisher getrennt.

1. Die Erforschung der Transzendentalen Meditation mit Hilfe der objektiven Methoden aus dem Bereich der Physiologie, Elektrophysiologie, Biochemie, Medizin, Psychologie und Soziologie.


Die an diesem Thema interessierten TM-praktizierenden deutschen Wissenschaftler haben gegenwärtig in der SMMR
www.smmr.de/cms/index.php?menuid=18
eine Heimat gefunden. Auf dem nächsten Jahreskongress vom 11.bis 13.11. 2011 sprechen mehrere bedeutende TM-Forscher.

Dr. Frederick Travis: Drei Arten von Meditation: Eine Klassifikationsmethode
zur Erörterung verschiedener Meditationspraktiken
auf der Basis der EEG Muster
Dr. med. Michael Matthis: Wirksamkeit von Meditation bei Herz-Kreislauferkrankungen
und Meditation als Beitrag zur Kostendämpfung
Klaus Weber Abbau von kollektivem Stress durch den
Maharishi-Effekt
Dr. habil. Hartmut Schenkluhn; Das Konzept der Phasengrenze als Brücke zwischen
altem und neuem Wissen
Udo Redlich: Zur Systematik und Wirkweise von Meditationsverfahren
aus psychotherapeutischer Perspektive
Prof. Dr. Martin Mittwede: Meditation und seelische Gesundheit – Perspektiven
der Begegnung von Spiritualität und Psychologie

www.yoga-vidya.de/fileadmin/downloads/pdf/Yogakongress.pdf

2. Die gesellschaftliche Anwendung der Transzendentalen Meditation im Bereich der Erziehung, des Management, des Gesundheitswesens, der inneren Sicherheit, etc. ist Gegenstand vieler auf die persönliche Initiative einzelner zurückgehenden Projekte. Die zahllose Web-Präsentation weltweit dokumentieren den jeweiligen Entwicklungstand der Projekte national und international.

3. Die zunehmende globale Wertschätzung der vedischen Tradition.
Die Unesco erklärte 2003 die Vedischen Rezitationen zum Weltkulturerbe.
Letzte Änderung: 11 Jahre 2 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.

Erfahrungen mit dem Wissenschaftsforum 11 Jahre 2 Monate her #236

Das Wissenschaftsforum der Transzendentalen Meditation versteht sich als Teil und als Stimme einer Entwicklung in der Wissenschaft, der im 20. Jahrhundert von theoretischen Physikern mit der Quantenphysik erstmals eine mathematisch-präzise Form gegeben wurde.

Diese Entwicklung besteht in der bewussten Belebung der Verbindung zwischen Subjekt und Objekt, einer Ebene der Realität, welche die Lebensqualität jedes Menschen wesentlich bestimmt und an deren Belebung jeder Menschen insbesondere aber jeder Wissenschaftler irgendwann in seiner Entwicklung mehr oder weniger stark beteiligt ist. Diese Entwicklung ist typisch für unsere Zeit und besteht darin, dass der einzelne statt nur Zuschauer (unbeteiligter Beobachter) zu sein zum Teilnehmer, d.h. Anwender kreative Intelligenz wird.

Von John A. Wheeler stammt eine graphische Darstellung der Verbindung von Subjekt und Objekt, die in der Schautafel als zentrales Bild widergegeben ist. Die Quelle des Bildes ist der 1975 erschienene Konferenzband mit den Vorträgen eines Oxford Symposiums über Quantengravitation.

Subjekt_Objekt-Verbindung.jpg

Im gleichen Jahr (1975) und als Teil der selben Entwicklung wurde die Maharishi European Research University gegründet, um
„ein internationales Forum zu schaffen für das Studium des Phänomens Bewusstseins und um Methoden zu entwickeln, durch die höhere Bewusstseinszustände entwickelt werden von deren Anwendung alle Menschen profitieren. Die Inspiration zur Gründung einer solchen Forschungsuniversität entstand aus der Erkenntnis Maharishi Mahesh Yogis, dass es einen Zustand der geringsten Anregung des Bewusstseins gibt, der die Grundlage für Wachen, Schlafen und Träumen ist.
Durch die Transzendentale Meditation als Methode zur Verwirklichung des Zustandes der geringsten Anregung des Bewusstseins wurde es möglich den Zustand reinen Bewusstseins zu erforschen und wie sich daraus höhere Bewusstseinszustände entwickeln, die traditionell als Erleuchtung bezeichnet werden. Gleichzeitig eröffnet das die Möglichkeit zur Klärung der Beziehung zwischen Bewusstsein und den Naturgesetzen, wie sie die moderne Wissenschaft beschreibt.“


An der 1. internationalen Konferenz über Wissenschaft und Bewusstsein, die von der MERU im Dezember 1975 abgehalten wurde, nahmen u.a. folgende bedeutende Wissenschaftler teil: B. Josephson, G. Sudarshan, I. Prigogine, R. Thom, J.S.Bell, J. Lewis, H. Fröhlich und K.P. Sinha, wobei letzterer für die Entdeckung des superflüssigen Vakuums mit der Maharishi–Auszeichnung für Physik geehrt wurde.

Die folgenden Emails im Umfeld des Darmstädter Wissenschaftsforums geben einen Eindruck wie sie sich diese Einbeziehung des Subjektes tatsächlich im Lebensgefühl niederschlägt.

In dem der Wissenschaftler als Subjekt, in die Betrachtung mit einbezogen wird, durchbricht das Wissenschaftsforum ein Tabu der objektiven Wissenschaft, die das Subjektive bewusst auszuschalten versucht. Dies drückt sich z.B. darin aus, dass akademische Forscher im Extremfall so weit gehen die URLs von Forumsbeiträgen, in denen ihre wissenschaftlichen Arbeiten auftauchen, aus den Speichern der Suchmaschinen löschen zu lassen, damit ihr Name nicht in Verbindung mit dem Forum gefunden wird.
Eine andere häufige Reaktion auf das Dialogangebot des Forums ist Schweigen und Ignorieren. Schweigen ist bzgl. eines dialogischen Forums ebenfalls Ausdruck des Unbeteiligtseins. D.h. im Falle des Wissenschaftsforums der TM, dass die Funktion der Wissenschaft als Brücke zwischen Objekt und Subjekt noch nicht gesehen wird.

Der Schritt vom unbeteiligten Beobachter zum Teilnehmer erscheint dem Denken nur als ein kleiner Schritt aber es ist ein gewaltiger Schritt, wenn es um das tatsächlich gelebte Leben geht. Um den Schritt zum aktiven Teilnehmer am Geschehen im Universum zu tun, müssen bestimmte trennende Hürden und Hindernisse überwunden werden. Diese Hindernisse liegen nur scheinbar in den äusseren Bedingungen, tatsächlich sind es aber innere Verständnislücken also letztlich die Unkenntnis bestimmter Naturgesetze. Das grundlegenste Naturgesetz ist die Gravitation, denn sie ist der Leim, der das ganze Universum zusammenhält. Aus diesem Grund wurde die Meisterschaft über die Gravitation (Yogisches Fliegen) in der Chart zur Veranschaulichung des Übergangs vom unbeteiligten Beobachter zum Teilnehmer herangezogen.

Die folgenden Emails illustrieren verschiedene Hürden, die den Übergang vom Zuschauer zum Teilnehmer blockieren. Folgende Themen werden behandelt:
1. Überwindung der Trennung zwischen Laie (Hausfrau) und Fachmann(Physiker)
2. Überwindung der Selbst-Zensur im Internet,
3. Überwindung der Trennung von Individuum und Kosmos,
4. Überwindung des Trennenden in der Wissenschaft,
5. Mauer des Schweigens.



1. Überwindung der Trennung zwischen Hausfrau und Physiker


Original Message
Date: Sun, 18 Sep 2011
Subject: Hausfrau und Physiker
From: "Dr.Zeiger"

Liebe K,
es schmerzt, wenn Du Dich als Hausfrau einstufst (nichts gegen Hausfrauen zumal ich seit langem Hausmann bin). Aus meiner Sicht gehörst Du zu den intelligentesten in der TM-Familie, vorallem auch deshalb, weil Du auf Kooperation setzt und Dich nicht wie die meisten mit dem Glauben zur Ruhe gesetzt hast schon alles zu wissen und alles zu verstehen, wie es allzu viele tun und für überflüssig halten.
Letztere Erkenntnis ist leider die traurige Bilanz nach einem Jahr Wissenschaftsforum-Moderation
Was meine Aufwertung als Physiker betrifft so bin ich verglichen mit solchen Intelligenzgrössen nur ein kleines Licht, das sein bis`chen Klarheit allein der Tatsache zuschreibt, dass er 40jahre lang Maharishi einfach nur zugehört hat und dabei sein akademisches Denken immer mehr zurück nahm (ohne die durch Studium und Forschung gewonnenen Erkenntnisse zu vergessen). dadurch aber auf einer bestimmten mental-intellektuellen Ebene(was immer) die Fähigkeit entwickelt hat spontan die natürlichen Zusammenhänge zu erkennen. Das ist die erfreuliche Beobachtung während eines Jahres Wissenschaftsforum-Moderator. Soweit zum Thema Hausfrau und Physiker.

Herzlichst
Dein Bernd
Jai Guru Deva

2. Überwindung der Selbst-Zensur im Internet

Original Message
Date: Sat, 17 Sep 2011
Subject: Google blockiert Forum-Beitrag
From: "Dr.Zeiger"

Lieber Peter,
bei der Vorbereitung eines im Forum angekündigten Themas, das sich auf eine Forschungsarbeit über TM bezieht ist mir aufgefallen, dass diese Ankündigung im Forum nicht mehr wie bisher über Googel zu finden ist. D.h. irgendwie ist es der Uni, an der die Diplomarbeit gemacht wurde, gelungen, die entsprechende Forums-URL aus den Suchmaschinen zu entfernen. Da es bei der Ankündigung in keinster Weise um eine vertrauliche Information handelt, sondern um einen wissenschaftlich üblichen
Quellenhinweis, ist das eine sehr bedenkliche Situation.

Tatsache ist, bei Google ist es möglich das Auffinden einer fremden Webseite blockieren zu lassen www.google.com/support/webmasters/bin/an...?hl=de&answer=164734
Aber dort steht auch, dass der Inhalt der zum Löschen eingereicht wurde auf einer
Webseite online angezeigt wird. Wo könnte das sein? Wo werden solche Entfernungsanträge bearbeitet?
Immer mehr enthüllen sich auch die trennende Seiten des Internet.

Herzlichst
Dein Bernd
Jai Guru Deva

3. Überwindung der Trennung von Individuum und Kosmos

Original Message
Date: Sat, 17 Sep 2011
Subject: individuell & kosmisch
From: "Dr.Zeiger“

Lieber Herr B.,
ohne Zweifel:, die eine Seite unserer Zivilisation ist der Kampf jeder gegen jeden.
also das - von ihnen so dramatisch gekennzeichnete - Haifischbecken. das Aquarium der individuellen Egos.

Dennoch gibt es im realen Leben Momente - der Künstler in uns versuchen sie zu
verstärken - da ahnt der einzelne, dass er eine alles umfassende, alles verbindende und allen gemeinsame Dimension in sich trägt aus der heraus wir sowohl ur-teilen als auch ver-einen.

Sogar vieles was uns als Lug und Trug, als Verkommenheit und Schwäche erscheint
erweist sich bei genauem Hinsehen aus Ausdruck der unbändigen Kraft, so zu sein, wie jeder sich im Innersten auch erlebt: kosmisch-frei und unbegrenzt-kreative.

Ein häufiger Abkürzungsversuch den kosmischen Status emotional aufrechtzuerhalten
ist in der Tat die schwärmerische Selbst-Überschätzung.

Der Übergang von der Schwärmerei zur natürlichen Eigendynamik des kosmischen Ego
ist ein Thema, das mich gerade innerlich sehr beschäftigt.

Wird die objektive Distanziertheit nämlich lange genug praktiziert aber soll die Welt nicht mehr nur zerstückt sondern als Ganzes erfasst werden, dann entsteht das Bestreben die Distanz zur Welt wieder zu überbrücken aber ohne die Nüchternheit zu verlieren. Das nenne im inneren Selbstgespräch "nüchterne Demut" oder "nüchterne Hingabe".

Herzlichst Ihr
Bernd Zeiger


4. Überwindung des Trennenden in der Wissenschaft

Original Message
Date: Sun, 12. Sep 2011
Subject: Re: Von Mensch zu Mensch
From: "Dr.Zeiger"

Lieber T.
so wie ich den Mechanismus der Überwindung des Trennenden und Isolierenden auch in der Wissenschaft verstehe geht das nur durch Bewusstseinserweiterung also letztlich nur dadurch dass mehr und mehr Wissenschaftler auch die TM praktizieren. Beginnen objektiv ausgerichtete Forscher zu transzendieren, so kommt als zweites Element, die Erfahrung des reinen Subjektes in Spiel, ein Bereich wo ihnen zunächst einmal die Worte fehlen und Schweigen die natürliche Reaktion ist Es ist also natürlich, wenn Wissenschaftler eine gewisse Scheu haben sich als TM-praktizierende zu outen, d,h, eine Methode, die langfristig das Verbindende stärkt, führt vorübergehend zu einer scheinbaren Funkstille,
Da ist Geduld angesagt.

Herzlichst Dein Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Sun, 11 Sep 2011
Subject: Re: Von Mensch zu Mensch
From: T.

Lieber Bernd,
Nun erfährst auch Du Dich mit Deinen beachtenswerten Aktivitäten ein wenig wie "ein Rufer in der Wüste". Wenn wir gucken, wo die Musik spielt, so ist es zum einen an der Front empirischer Arbeiten zur Meditation und TM und zum anderen in den offenen bzw. häufig eher vertraulichen Diskussionen der letzten Zeit zwischen ursprünglich voneinander abgeschotteten Lagern. Das ist befruchtend und da, so meine ich, kann Neues entstehen.
LG
T.

Original Message
Date: Sun, 11 Sep 2011
Subject: Re: Von Mensch zu Mensch
From: "Dr.Zeiger"

Lieber T.
den Hauptgrund warum gegenwärtig in Deutschland keine eigene Forschung von TM-Praktizierenden betrieben wird, sehe ich darin, dass sie zwar über die rein objektive Forschung hinausgewachsen sind aber für eine Kopplung von subjektiver und objektiver Forschung bisher noch kein zeitgemässer Ansatz gefunden wurde.. Von einer Beschäftigung mit den Forschungsansätzen der MERU aus der Gründungszeit verspreche ich mir diesbezüglich. einen Wandel. Das was damals an Impulsen gesetzt wurde ist noch nicht voll wirksam geworden.
Herzliche Grüsse
Bernd
Jai Guru Deva

Original Message
Date: Sat, 10 Sep 2011
Subject: Re: Von Mensch zu Mensch
From: T.

Lieber Bernd,
Deine Zeilen geben mir die Möglichkeit, in Details Klärungen zu schaffen. So schreibst Du:
>Durch viele Beispiele aus dem Bereich der Naturwissenschaft,
auf die ich seit frühster Kindheit immer wieder gestossen bin,
hat für mich kooperative kollektive Aktivität einen höheren
Stellenwert als die Bildung von einander bekämpfenden Kleingruppen,<.
Das möchte ich unterschreiben. Ich halte nichts von bekämpfen.
Deshalb bin ich - soweit es die TM und TM-Forschung anbetrifft - kooperativ .
In Deutschland läuft ja an Forschung kaum etwas wie. Du ja selber in Deinem Forum erfährst. "Die Luft ist da heraus".
Daher bin ich bemüht, die TM-Wissenschaftsinteressierten näher an den
wissenschaftlichen Diskurs und aus der Isolation heraus zu führen.
LG T.

5. Mauer des Schweigens

Original Message
Date: Wed, 14 Sep 2011
Subject: Re: [TM-Darmstadt Forum]
From: "Dr.Zeiger"


Lieber Peter,
inzwischen hat die nüchterne Einschätzung der bisherigen Resonanz auf das Wissenschaftsforum zu einer hoffentlich noch realistischeren Themenplanung geführt.

Dass es bei Wissenschaft im Allgemeinen und TM-Forschung im Besonderen um das "Fenster zur Erleuchtung" geht, ist anscheinend bisher bei den wenigsten angekommen, daher diese Mauer des Schweigens.

Viele reden zwar über wissenschaftliche Untersuchungen oder das Einheitliches Feld aber mit dem damit verbunden „intellektuellen Fensterputz“ wurde bisher noch nicht ernsthaft begonnen. Einer solchen Reinigung durch wiederholtes Fragen steht die geistige Bequemlichkeit und das Festhalten an gewohnten Denkbahnen entgegen.

Um vielleicht die Hemmschwelle für das Fragenstellen zu erniedrigen, wurde wieder die Trennung in registriert und nicht-registriert eingeführt. Zur Begründung dafür dient der obige Beitrag www.tm-darmstadt.de/das-forum/23-wissens...-1-forum-jahres.html

Gegenwärtig stellt sich für mich die Situation so dar, dass die objektive Wissenschaft auf lange Sicht noch die dominierende Herausforderung und wichtigste Betätigungsfeld der Mehrheit auch der TM-Praktizierenden sein wird. So war denn auch der Haupteffekt des Forums, dass viele in den letzten Monaten Mitglieder der Gesellschaft für Meditationsforschung (SMMR) wurden.

Die durch das TM-Sidhi Programm und die MERU-Forschung anvisierte Grenzüberschreitung zu grösserer Kreativität und aktivem Engagement in der TM-Organisation ist noch nicht soweit fortgeschritten, als dass sich jeder so frei fühlt auch auf diese Weise vom Forum zu profitieren

Daher auch die grosse Schwierigkeit, die viele mit Begriffen wie Unbesiegbarkeit und anderen Forschungsimpulsen haben, die Maharishi gesetzt hat. Das muss erst noch in aller Stille reifen. Wie das Sprichwort sagt: Gut Ding braucht Weile. So schaltet auch das Forum in die langsame Gangart um.

Das zu Deiner Erläuterung warum ich plötzlich wieder von einem Total offenen TM-Forum abgekommen und in einer selbst-kritischen Phase angekommen bin.

Herzlichst Dein
Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Tue, 06 Sep 2011
Subject: Re: [TM-Darmstadt Forum]
From: "Dr.Zeiger"


Lieber Peter,
vielen Dank für Deine und Antjes aufmunternde Gedanken, ich werde sie mir zu Herzen nehmen.

Es bedrückt, wenn ein so uneingeschränktes Angebot zum wissenschaftlichen Dialog wie das Darmstädter-Wissenschaftsforum, kaum angenommen wird.

Was als Ablehnung offen ausgedrückt wird ist ja noch das ehrlichste, schlimmer ist die Mauer des Schweigens.

Zugegeben ich bin wenig zimperlich, wenn es um die Sache geht aber so eine breite Front des schweigenden Boykotts hätte ich nun doch nicht erwartet.

Oder ist das vielleicht nur eine Jammer-Phase meines Ego weil ich mir zuviel zugemutet habe?

Leicht versteigt man sich dazu immer noch mehr machen zu wollen, denn je genauer man hinschaut, um sehr mehr sieht man die Lücken, die zu füllen sind.

Ein wenig "Ent-schleunigung" tut wohl gut nach einem Jahr der Turbo-Aktivität.

"Worte vermögen nichts gegen den Wind (der Zeit), denn der Wind kann nicht lesen"

Den Ausspruch kann man auch positiv sehen:
Das Vata des Herbstes verstreut die trockenen Blätter
und der Winter (noch mehr Vata) macht daraus
neue fruchtbare Erde.

Herziche Grüsse
Euer
Bernd
Jai Guru Deva


Original Message
Date: Sun, 04 Sep 2011
Subject: Re: [TM-Darmstadt Forum]
From: Ernst-Peter Plagge
To: "Dr.Zeiger“

lieber bernd,
ich werde auch weiterhin die "müll"-beiträge löschen, um dich zu entlasten. das ist der preis für das offene forum - da hast du auch diese kandidaten mit dabei - da kann man nichts machen.

zu deinen erfahrungen:
sie sind im prinzip die gleichen, die schon seit geraumer zeit antje und ich selbst machen. mich haben derartige erfahrungen auch schon ganz schön niedergedrückt,
bis mir antje eine aussage von maharishi (text von jörg schenk) gezeigt hat, in dem es genau um diese probleme geht und er folgende aussage gemacht hat: "no one has been more trapped than me" - das hat uns erheblich weitergeholfen und wir werden uns nicht unterkriegen lassen.

bitte lasse es nicht dazu kommen, deine aktivitäten nur aus solchen anlässen als "illusion" abzuwerten. den impuls, den dir die natur geschenkt hat und der dich weiterentwickelt ist sehr viel höher einzuschätzen und wieviel zeit bleibt noch uns weiterzuentwickeln? Jetzt ist die zeit, in der sich die spreu vom weizen trennt!!!! und die prüfungen werden härter. die in unserer bewegung so eindrucksvoll ausgegebene regel "mache weniger und erreiche mehr" ist leider oftmals so verstanden worden "mache nichts mehr und erreiche alles" - das mag
evtl. für wen auch immer gelten, dann frage ich mich aber warum maharishi seit der bewegungsgründung von früh morgens bis spät abends arbeiten musste, um annähernd seine ziele zu erreichen und er auch immer wieder auf die wichtigkeit der aktivität hinwies, die letztlich das nervensystem stabilisiert - ruhe und aktivität führt zu ziel!!! - schau dir alle grossen meister an - sie waren alle sehr aktiv, denn wenn sie es nicht gewesen wären, hätte man von ihnen auch nie etwas gehört :-)
es würde mich sehr freuen, wenn du unbeeindruckt von all dem weitermachst. "geben und nehmen" (auch ein dualistisches gesetz) hat leider weitgehenst auch in unserer bewegung seine bedeutung verloren - das "nehmen" hat auch hier, bis auf wenige ausnahmen, ein deutliches übergewicht! in höchster anerkennung deiner wertvollen arbeit,
liebe grüsse von antje und
peter
JAI GURU DEV


Original Message
Date: Sat, 03 Sep 2011
Subject: Re: [TM-Darmstadt Forum]
From: "Dr.Zeiger"
To: "TM-Darmstadt Forum: admin"

Lieber Peter,
es ist ganz in meinem Sinne, wenn Du diese Müll-Beiträge löschst, Ich tue es auch, wenn sie mir auffallen

Augenblicklich mache ich bzgl. des Forums eine Phase der Ernüchterung durch, denn die allgemeine Zurückhaltung sich im Forum zu engagieren ist sehr gross. So frage ich mich, ob alles nicht nur eine totale Illusion war.

Auf jeden Fall lasse ich jetzt alles etwas langsamer angehen. Es gibt ja auch noch viele andere Aufgaben im Leben.

Herzlichst Dein
Bernd
Jai Guru Deva
Letzte Änderung: 11 Jahre 2 Monate her von Dr. Bernd Zeiger.
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